PSA-Forst
Die Persönliche Schutzausrüstung für Forstwirte, kurz PSA Forst, verringert das Verletzungsrisiko bei der Waldarbeit, insbesondere beim Umgang mit einer Kettensäge.
Zu einer vollständigen Schutzausrüstung gehören folgende 5 Ausrüstungsgegenstände:
- Der Schutzhelm für Waldarbeit (siehe Forsthelm) muss mit Gesichts- und Gehörschutz ausgestattet sein. Er kann vor herabfallenden Ästen schützen. Ein Visier lässt möglichst viel erkennen, schützt aber Augen und Gesicht vor kleineren Ästen sowie Sägespänen. In Warnfarbe gehalten weist der Helm zudem auf den Standort des Arbeiters hin. Der Gehörschutz ist unerlässlich, um dauerhafte Schäden am Gehör zu vermeiden.
- Die Wetterschutzjacke mit Signalfarben weist auf den Standort des Sägenführers hin.
- Schutzhandschuhe.
- Die Schnittschutzhose schützt vor Verletzungen bei Arbeiten mit der Kettensäge. Bei Kontakt mit der laufenden Sägekette werden in der Hose eingearbeitete lange Kunststofffasern herausgezogen, wickeln sich um das Antriebsrad der Kettensäge, und bringen so die Kettensäge in Bruchteilen von Sekunden zum Blockieren.
- Sicherheitsschuhe oder -Stiefel müssen eine Schaftlänge von mindestens 19,5 Zentimetern aufweisen und mit Stahlkappen und Schnittschutz ausgerüstet sein.
Der Schutzhelm, die Schnittschutzhose und Sicherheitsschuhe sind laut Unfallverhütungsvorschriften (UVV) als Mindestausrüstung vorgeschrieben.
Anschaffung
Bei der Anschaffung von Schutzausrüstung sollte man auf zwei Symbole achten:
- Eine Motorkettensäge in einem Wappen verbunden mit dem Schriftzug Klasse 1. Dieses Symbol bezeichnet eine Prüfnorm.
- Eine Eichel mit dem Schriftzug FPA. Dieses Prüfzeichen wird vom KWF (Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V.) vergeben.
