Aussterbekloster

Aussterbekloster (oder Zentralkloster) ist die Bezeichnung für ein Kloster, das aufgrund staatlicher Regulierung keine Novizen mehr aufnehmen darf. Das Kloster bleibt nur solange bestehen, wie noch Mönche am Leben sind.

Aussterbeklöster wurden sowohl während der Reformation im 16. Jahrhundert als auch während der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingerichtet, um die verbleibenden Mönche der aufgelösten Klostereinrichtungen unterzubringen. Ein bairischer Kommissar Schilcher sprach von „Crepieranstalten für die halsstarrigen klostertreuen Individuen“.


Sie bildeten vor allem im 19. Jahrhundert vielfach die Quelle für Klösterneu- und -wiedergründungen.


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