Autonomiekosten

Autonomiekosten ist ein Begriff aus der Organisationstheorie und wird im Zusammenhang mit der Arbeitsteilung bzw. Verteilung von Aufgaben auf unterschiedliche Organisationseinheiten diskutiert. Erfasst wird damit die Tatsache, dass mit der Verteilung von Aufgaben auf einzelne Funktionen oder Personen höhere Kosten durch autonome und deshalb nicht notwendigerweise abgestimmte Entscheidungen entstehen.

Der gegenteilige Begriff ist Koordinations- oder Abstimmungskosten, der beschreibt, dass bei einer Bündelung der Aufgaben und Entscheidungen, Aufwand für eine abgestimmte Entscheidung anfällt. Autonomiekosten sind außerdem Ausdruck von nicht abgestimmten Koordinationsproblemen (Interdependenzen und Potentialen). Somit entstehen sie, wenn Potentiale nicht genutzt werden. Des Weiteren sind Sie nicht operationalisierbar und Abweichung vom theoretischen Ideal. Je höher die Abstimmungskosten sind, desto geringer sind die Autonomiekosten. Man versucht möglichst minimale Gesamtkosten zu erzeugen!

Die Abwägung beider Komponenten führt zur Koordinationseffizienz.

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  • Abstimmungskosten — treten auf bei prozessbedingten Interdependenzen zwischen organisatorischen Teileinheiten. Als Koordinationskosten beeinflussen sie die Effizienz der organisatorischen Steuerung. Ihnen entgegen laufen die ⇡ Autonomiekosten …   Lexikon der Economics

  • Koordination — I. Organisation:1. Begriff: Abstimmung von Teilaktivitäten in Hinblick auf ein übergeordnetes Ziel. Anlass zu K. besteht, wenn zwischen den arbeitsteiligen (⇡ Arbeitsteilung) Handlungen der organisatorischen Einheiten ⇡… …   Lexikon der Economics

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