Baltmannsweiler
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Baltmannsweiler
Baltmannsweiler
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Baltmannsweiler hervorgehoben
48.7433333333339.4491666666667453
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Esslingen
Höhe: 453 m ü. NN
Fläche: 18,54 km²
Einwohner:

5.554 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 300 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73666
Vorwahl: 07153
Kfz-Kennzeichen: ES
Gemeindeschlüssel: 08 1 16 007
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1
73666 Baltmannsweiler
Webpräsenz: www.baltmannsweiler.de
Bürgermeister: Martin König
Lage der Gemeinde Baltmannsweiler im Landkreis Esslingen
Alb-Donau-Kreis Landkreis Böblingen Landkreis Göppingen Landkreis Ludwigsburg Landkreis Reutlingen Landkreis Tübingen Rems-Murr-Kreis Stuttgart Aichtal Aichwald Altbach Altdorf (Landkreis Esslingen) Altenriet Altenriet Baltmannsweiler Bempflingen Beuren (bei Nürtingen) Bissingen an der Teck Deizisau Denkendorf (Württemberg) Dettingen unter Teck Erkenbrechtsweiler Esslingen am Neckar Filderstadt Frickenhausen (Württemberg) Großbettlingen Hochdorf (bei Plochingen) Holzmaden Kirchheim unter Teck Köngen Kohlberg (Württemberg) Kohlberg (Württemberg) Leinfelden-Echterdingen Lenningen Lichtenwald Neckartailfingen Neckartenzlingen Neidlingen Neuffen Neuhausen auf den Fildern Notzingen Nürtingen Oberboihingen Ohmden Ostfildern Owen Plochingen Reichenbach an der Fils Schlaitdorf Unterensingen Weilheim an der Teck Wendlingen am Neckar Wernau (Neckar) WolfschlugenKarte
Über dieses Bild

Baltmannsweiler ist eine Gemeinde im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Baltmannsweiler liegt in 370 bis 465 Meter Höhe im Schurwald nördlich von Plochingen. 69 % der Gemeindefläche ist Waldgebiet.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind im Norden Weinstadt und Winterbach (beide Rems-Murr-Kreis), im Osten Lichtenwald, im Süden Reichenbach an der Fils, im Südwesten Plochingen, im Westen Esslingen und Aichwald.

Gemeindegliederung

Baltmannsweiler besteht aus den beiden Ortsteilen Baltmannsweiler und Hohengehren, jeweils nur aus dem gleichnamigen Hauptort bestehend. Das Gebiet der Ortsteile ist identisch mit dem der ehemals selbstständigen Gemeinden gleichen Namens. Die offizielle Benennung des Ortsteils Hohengehren lautet Baltmannsweiler-Hohengehren.[2] Auf dem Gebiet des Ortsteils Baltmannsweiler liegen die abgegangenen Ortschaften Balzschmied, Holdermannshofstatt, Oberweiler und Steinenbach. Auf dem Gebiet des Ortsteils Hohengehren liegen die abgegangenen Ortschaften Burg, Borgenhardt, Holdesteiningen, Katzenlohe, Steinenbach, Witzlingsweiler und Katzenbachhof.[3]


Geschichte

Baltmannsweiler wurde 1299 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte ursprünglich den Zähringern und kam dann zu Württemberg. Dort war es ab 1381 dem Amt, später Oberamt Schorndorf zugeordnet. Seit 1938 gehört Baltmannsweiler zum Landkreis Esslingen.

Hohengehren

Hohengehren wurde bereits vor Baltmannsweiler, nämlich 1275, urkundlich erwähnt. Die Landeszugehörigkeit entspricht der von Baltmannsweiler.

Religionen

Ende 1998 hatte die Gemeinde 1275 Einwohner, die römisch-katholisch, und 2998 Einwohner, die evangelisch waren.

Eingemeindungen

  • Das heutige Baltmannsweiler wurde am 1. Januar 1975 im Rahmen der baden-württembergischen Gebietsreform aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Baltmannsweiler und dem nördlich gelegenen Hohengehren gebildet.

Einwohnerentwicklung

31. Dezember 2005 5552

Politik

Gemeinderat

Seit der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,88%. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Freie Wähler 3 Sitze (19,01%)
  Neue Freie Liste     3 Sitze  (18,57%)
  Grüne 3 Sitze (18,33%)
  CDU 2 Sitze (17,00%)
  Unabhängige Bürger 2 Sitze (16,22%)
  SPD     1 Sitz  (10,86%)

Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister.

Wappen

Das Wappen der Gemeinde Baltmannsweiler wurde im Oktober 1979 verliehen. Es ist eine Verbindung der beiden Wappen der früheren Gemeinden Baltmannsweiler und Hohengehren. Blasonierung: "Unter silbernem (weißem) Schildhaupt darin drei gestaffelt, durchgehend blaue Berge in Gold (gelb), darunter eine blaue Scheibe, belegt mit einem silbernem (weißen) Leistenkreuz, unten anhängend ein blauer Haken."

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

Im Ortsteil Hohengehren ist mit dem Schneider Verlag ein Fachbuchverlag ansässig.

Bildung

  • Grundschule Baltmannsweiler mit acht Schulklassen, in denen etwa 160 Schüler unterrichtet werden
  • Grundschule Hohengehren mit sieben Schulklassen, in denen etwa 130 Kinder unterrichtet werden

Außerdem verfügt Baltmannsweiler über vier Kindergärten.

  • Die Gemeinde Baltmannsweiler betreibt auch eine eigene Volkshochschule.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Gemeinde Baltmannsweiler organisiert jedes Jahr fünf bis acht kulturelle Veranstaltungen wie Kabarett und Theater, Konzerte und mobiles Kino im Kulturzentrum Baltmannsweiler. Das Kulturzentrum hat ein Foyer mit Bar, in dem es Platz für Feiern mit bis zu 120 Personen gibt. Daneben gibt es einen großen Saal für 300 bis 500 Personen.

Im ehemaligen Wildpark stand bis 1839 das Jagdschloss Hohengehren. Dieses wurde von der Gemeinde Altbach erworben, dort als Rathaus wieder aufgebaut und bis 1975 in dieser Funktion verwendet.

Literatur

  • Der Landkreis Esslingen - Hrsg. vom Landesarchiv Baden-Württemberg i.V. mit dem Landkreis Esslingen, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0842-1, Band 1, Seite 313

Weblinks

 Commons: Baltmannsweiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2010 (Hilfe dazu)
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Baltmannsweiler vom 22. Mai 2001
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 241–242
  4. Volkshochschule Baltmannsweiler

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