Barbara Richstein

Barbara Richstein (* 24. September 1965 in Sindelfingen) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Seit 1999 ist sie Abgeordnete im Landtag Brandenburg.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach dem Abitur in Tel Aviv 1983 studierte Richstein von 1984 bis 1990 Rechtswissenschaften an der Universität Bonn. Nach Tätigkeiten in der Immobilienwirtschaft 1991 bis 1993 absolvierte sie 1993 bis 1995 das Rechtsreferendariat. 1995 bis 1997 war sie als Vorstandsreferentin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin; seit 1997 ist Barbara Richstein als Rechtsanwältin zugelassen. Richstein ist katholisch und ledig.

Politik

Partei

Mitglied der CDU ist Richstein seit 1997 und seit Mai 2003 stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes der CDU Brandenburg. Auf dem Landesparteitag der märkischen Union im Januar 2007 wurde sie erneut zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt, sie erhielt dabei das beste Stimmenergebnis.[1]

Abgeordnete

Im August 2002 holte der ehemalige brandenburgische CDU-Landesvorsitzende Jörg Schönbohm Richstein in die Landesregierung Brandenburg. Bis Oktober 2004 war sie dort Ministerin der Justiz und für Europaangelegenheiten (Kabinett Platzeck I).

Seit September 1999 ist Barbara Richstein Abgeordnete des Landtages Brandenburg. Bei den Landtagswahlen im September 2004 und September 2009 konnte sie sich im Wahlkreis Havelland II mit 31,2 % und 32,0 % gegen die Wahlbewerber von SPD und PDS/Die Linke durchsetzen und zog somit direkt in den Landtag ein.[2] Seit Oktober 2004 ist sie Mitglied des Präsidiums und der G-10-Kommission. Sie wurde bei den Fraktionsvorstandswahlen der CDU-Landtagsfraktion Brandenburg im März 2007 als stellvertretende Fraktionsvorsitzende nicht wiedergewählt.

Kommunalpolitik

Richstein trat für ihre Partei zur Wahl des Potsdamer Oberbürgermeisters am 19. September 2010 an und belegte mit 10,5 Prozent den dritten Platz hinter Amtsinhaber Jann Jakobs (SPD) und Hans-Jürgen Scharfenberg (Die Linke).

Weblink

Quellen

  1. Schönbohms Kandidat siegte, entgleiste und musste sich entschuldigen, Abendblatt vom 29. Januar 2007.
  2. Ergebnisse Landtagswahlen 2004

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”