Bayerische Forschungsstiftung

Die Bayerische Forschungsstiftung (BFS) wurde im Jahr 1990 auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung gegründet. Das Stiftungsvermögen stammt aus Erträgen von damaligen Unternehmensbeteiligungen des Freistaates Bayern. Die BFS fördert hochinnovative Forschungsprojekte aus Naturwissenschaft und Technik, in denen Wirtschaft und Wissenschaft zusammenarbeiten müssen. Das geschieht in Einzelprojekten oder übergreifenden Forschungsverbünden, in denen mehrere Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, besonders auch KMU, kooperieren. Die Fördersummen bewegen sich derzeit im Bereich von 50.000 bis 2 Mio. Euro für ein Projekt oder einen Verbund, die maximale Förderdauer beträgt 3 Jahre. Zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit gewährt die BFS Doktoranden- und Post-Doktoranden-Stipendien und unterhält ein Programm zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der angewandten Forschung. Die Vergabe der Stipendien ist an die thematische Schwerpunktsetzung der Förderprojekte gebunden.

Derzeit beträgt das jährlich verfügbare Budget der Stiftung ca. 20 Mio. Euro.

Organe der Stiftung

Die Organe der Stiftung sind der Stiftungsrat, der Stiftungsvorstand sowie der Wissenschaftliche Beirat. Derzeitiger Präsident der Stiftung ist Joachim Heinzl, Vorsitzender des Stiftungsrats ist Ministerpräsident Horst Seehofer, Vorsitzende des Vorstands Ministerialdirektorin Karolina Gernbauer und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats Heinz Gerhäuser. Geschäftsführerin der Stiftung ist Dorothea Leonhardt.

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