Bergrallye

Eine Bergrallye ist eine österreichische Sonderform des Automobil-Bergrennsports – per definitionem der Obersten Nationalen Sportkommission für den Kraftfahrsport (OSK) ein Kurz- respektive Sprint-Bergrennen mit einer maximalen Rennstreckenlänge von 2000 Meter.

Gefahren wird in reglementkonformen Wettbewerbsfahrzeugen, ausschließlich auf befestigten Straßen (zumeist Asphalt). Diese Straßen sind temporäre Natur-Rennstrecken, nach motorsportlichen Richtlinien kommissioniert und für den Tag der Veranstaltung für den normalen Verkehr gesperrt. Die Fahrer fahren, im Gegensatz zu einer Rallye, ohne Beifahrer gegen die Uhr – die Zeitnahme erfolgt per Lichtschrankenmessung und ist auf eine hundertstel Sekunde genau.

An einem Renntag werden insgesamt fünf Läufe gefahren, davon zwei Trainingsläufe am Vormittag ab 9.00 Uhr sowie drei Rennläufe am Nachmittag ab 13.00 Uhr.

Es wird unterteilt in Divisionen und Klassen, wobei der Aufbau des Fahrzeugs maßgeblich für die Einteilung entsprechend dem gültigen FIA-Reglement ist.

Meisterschaften:

  • Österreichischer Bergrallye-Pokal der OSK (eine nationale Meisterschaftsserie mit internationalen Starterfeldern)
  • Bergrallye-Cup des Verbandes der Vereinigten Bergrallye-Veranstalter (eine Verbandsmeisterschaft)

Wertungschema:

  • Tageswertung: Die zwei schnellsten der drei Rennläufe werden addiert, ein Rennlauf gilt als Streichresultat.
  • Jahreswertung: Die Tageswertungen aller Veranstaltungen eines Jahres werden für die Jahreswertung herangezogen. Es gibt eine Streichresultate-Regelung laut der jeweiligen jährlichen OSK-Standardausschreibung.

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