Besenstielkiste

Besenstielkiste, auch „Besenstiel“, war der Spitzname des Segelflugzeugs FS3, das Ferdinand Schulz entworfen und gebaut hatte. Es war so abenteuerlich einfach, dass es 1923 - wie schon 1921 sein FS2 - beim Rhönwettbewerb nicht zugelassen wurde. Eine Beschreibung seines Aufbaus findet sich unter Segelflug, ein Nachbau im Deutschen Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe.

Am 11. Mai 1924 blieb Ferdinand Schulz mit seiner „Besenstielkiste“ 8 Stunden 42 Minuten in der Luft und stellte damit einen Weltrekord auf.

Inhaltsverzeichnis

Technische Daten

Kenngröße Daten des Nachbaus[1]
Besatzung 1
Länge 4,8 m
Spannweite 12,5 m
Flügelfläche 18,4 m²
Flügelstreckung 9,8 (8,5)
Leergewicht 47,3 kg
Startgewicht 123 kg
Flächenbelastung 7,2 kg/m²

Siehe auch

Literatur

  • K. Anders und H. Eichelbaum: Wörterbuch des Flugwesens. Quelle und Meyer, Leipzig 1937
  • A. Wilhelm Neuberger: Die Ingenieurschule für Luftfahrttechnik. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-3051-6
  • Peter F. Selinger: Segelflugzeug-Geschichten: die Gleit- und Segelflugzeuge des Deutschen Segelflugmuseums mit Modellflug auf der Wasserkuppe. Stiftung Deutsches Segelflugmuseum Wasserkuppe mit Modellflug, Gersfeld/Rhön 2004, ISBN 3-00-011649-4.

Einzelnachweise

  1. Deutsches Segelflugzeugmuseum: Schulz F.S.3 Besenstiel, abgerufen am 27. Februar 2009

Weblinks


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