Betty Freeman

Betty Freeman (* 3. Juni 1921 in Chicago, Illinois; † 4. Januar 2009 in Los Angeles, Kalifornien) war eine US-amerikanische Fotografin, die jahrzehntelang als Kunstmäzen tätig war.

Leben

Freeman wuchs als Tochter eines russischen Einwanderers in Brooklyn auf. Sie machte 1942 ihren Abschluss am Wellesley College in Literatur und Musik. Sie hatte eine Ausbildung zur Konzertpianistin, wechselte jedoch Mitte der 1960er Jahre ins Musik- und Veranstaltungsmanagement. Seit dieser Zeit war sie auch als Mäzen tätig und unterstützte Komponisten am Anfang ihrer Karriere. Zu den von ihr geförderten Musikern gehörten unter anderem John Cage, La Monte Young, Philip Glass, Steve Reich und Harrison Birtwistle. Viele dieser Musiker widmeten ihr in der Folge ihre Werke, so unter anderem die nach ihr benannten Freeman Etudes von John Cage. Ab 1972 begann sie mit der Portraitfotografie von Komponisten. 2005 drehte Paul Fenkart einen Dokumentarfilm über ihr Leben.[1]

„Ich kenne nicht viele Menschen, deren Wirken tiefer greifende Auswirkungen auf unsere Kunst und Kultur im Allgemeinen gehabt hätten“

Esa-Pekka Salonen, Leiter des Los Angeles Philharmonic Orchestra[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Betty Freeman: A Life for the Unknown auf IMDb
  2. Nachruf in der Los Angeles Times (englisch)

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Betty Freeman — (b. Chicago, Illinois, 1921) is an American philanthropist and photographer. She is best known as an arts patron, and is regarded as the most significant American sponsor of contemporary classical music of the second half of the 20th century.… …   Wikipedia

  • Betty Freeman — Naissance 3 juin 1921 Chicago Décès 4 janvier 2009 (à 87 ans) Beverly Hills Nationalité …   Wikipédia en Français

  • Freeman Etudes — are a set of etudes for solo violin composed by John Cage. Like the earlier Etudes Australes for piano, these works are incredibly complex, nearly impossible to perform, and represented for Cage the practicality of the impossible as an answer to… …   Wikipedia

  • Betty Bebop — Betty Carter Betty Carter (* 16. Mai 1930 in Flint/Michigan; † 26. September 1998 in New York City) war eine US amerikanische Jazz Sängerin. Carter, die Tochter eines Chorleiters, wurde als Lillie Mae Jones in Flint geboren, kam aber mit ihrer… …   Deutsch Wikipedia

  • Betty White — bei der Time 100 Gala im Jahr 2010 Betty Marion White (* 17. Januar 1922 in Oak Park, Illinois) ist eine US amerikanische Schauspielerin und Moderatorin, die hauptsächlich für ihre Rollen in komödiantischen Fernsehserien bekann …   Deutsch Wikipedia

  • Betty Carter — (* 16. Mai 1930 in Flint/Michigan als Lillie Mae Jones; † 26. September 1998 in New York City) war eine US amerikanische Jazz Sängerin. Mit ihrem rauchig intimen Timbre galt sie als die „Stimme des Bebop …   Deutsch Wikipedia

  • Betty Stockfeld — est une actrice australienne, née Elisabeth Stockfield à Sydney (Australie) le 15 janvier 1905 et morte d une leucémie le 27 janvier 1966 dans le comté de Surrey (Angleterre). Filmographie 1926 : Au service de la gloire… …   Wikipédia en Français

  • Betty Thayer — (born 1958) is a retired businesswoman who advocates for Women in Business and lectures internationally on the role of the non executive director. Thayer has been published extensively as an expert on these topics.CareerFormerly Chair of the… …   Wikipedia

  • Betty Cuthbert — Pour les articles homonymes, voir Cuthbert. Betty Cuthbert …   Wikipédia en Français

  • Freeman of the City — Freedom of the City, auch als Key to the City bezeichnet, ist eine der ältesten noch existierenden britischen Ehrenauszeichnungen und Status, die ein Bürger einer Stadt im englischsprachigen Raum erhalten konnte und heute auch noch erhalten kann …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”