Adelheid Eichhorn

Adelheid Eichhorn (* 1947 in Rudolstadt als Adelheid Volkstedt) ist eine deutsche Künstlerin.

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Eichhorn studierte 1967-1972 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) in der Klasse von Werner Tübke und Rolf Kuhrt. Kuhrt unterstützte Eichhorns Affinität zur Lyrik. Der Schwerpunkt Ihrer Diplomarbeit lag auf Zeichnungen zu Puschkin. 1972 erhielt sie das Diplom in Malerei und Grafik und lebt als freischaffende Künstlerin in Rudolstadt und Leipzig. Adelheid Eichhorn gehört zu den Künstlern der klassischen Leipziger Schule.

Sie heiratete 1972 den Maler und Grafiker Ulrich Eichhorn. Seit 1972 gab es eine intensive künstlerische und grafische Auseinandersetzung mit Lyrik. Mit Beginn der 1980er Jahre festigte sich der Stil der radikalen Reduktion von Farbe, Komposition und zunehmend die Auseinandersetzung mit Musik. Die Malerin löste sich über die Jahre vom akademischen Stil und etablierte eine freie von Musik beeinflusste Malerei.

1986 illustrierte Adelheid Eichhorn das Poesiealbum 229 vom Verlag Neues Leben, mit Gedichten von Antonio Machado und 1990, als die letzte Ausgabe des Verlages, das Poesiealbum 275 mit Lyrik von August von Platen. 1992 initiierte sie das Projekt "Musik Visuell". Seit 1993 erhielt Adelheid Eichhorn Lehraufträge für Malerei und Grafik an der Fachhochschule Jena. 1999 setzte sie das Weimar99 Projekt, Ausstellung Klangfelder Erfurt um. 2001 nahm sie an der Ausstellung „Konkret-Informel“ im Kunsthaus Apolda teil.

Auszeichnungen und Preise

  • 1997 war sie Preisträgerin im Wettbewerb Malerei für die Helios Klinik Blankenhain.
  • 2003 war sie Preisträgerin im Grafikwettbewerb für den Bundesausscheid „Jugend musiziert“.

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2008 Deutscher Frühherbst; Galerie ARTAe, Leipzig; 4. Pößnecker Hoffest, Pößneck
  • 2007 Adelheid & Ulrich Eichhorn, Stadtmuseum Saalfeld
  • 2006 Lichtend; Galerie ARTAe, Leipzig; Kunstverein Jena [1]
  • 2005 Galerie Frank, Gera; Kreissparkasse Saalfeld
  • 2004 Capriccioso, Galerie Hänel, Wiesbaden; artthür, Erfurt
  • 2002 artthür, Erfurt
  • 2001 Konkret-Informell, Kunsthaus Avantgarde, Apolda; Inspiration Musik, Galerie Jenapharm, Jena; Galerie o.T., Mühlhausen;
  • 2000 Saalgalerie Saalfeld (mit Ulrich Eichhorn); [2]artthür, Erfurt
  • 1999 Galerie Boxler (mit Ulrich Eichhorn), Lichtenfels
  • 1998 Dialoge (mit dem Plastiker U. Holland), Volksbank Rudolstadt
  • 1997 Galerie Zimmermann (mit Ulrich Eichhorn), Erfurt
  • 1995 TVM-Galerie (mit Ulrich Eichhorn); Boston Galerie Wannemacher & Partner, München; Dresdner Bank (mit Ulrich Eichhorn), Rudolstadt
  • 1994 Tangenten, Kunststadion Kleinsassen
  • 1992 Zeitbruch, Galerie unterm Turm, Stuttgart: Württemberger und Thüringer Künstler; 7 Thüringer Künstler, Galerie Hebecker
  • 1991 Griffelkunstverein Hamburg
  • 1990 Galerie Frank, Gera; Neue Dresdner Galerie, Dresden
  • 1989 VBK-Gera in Paris (Kulturzentrum der DDR)
  • 1987 VBK-Gera in der Partnerstadt Rostow/Don
  • 1986 Pleinair in Skiernewice / Polen
  • 1979 VBK-Leipzig in Berlin
  • 1978 Leipziger Grafik in Krakau
  • 1977 VBK-Leipzig in Bratislava
  • 1976 Bezirkskunstausstellung Leipzig

Einzelnachweise

  1. http://www.artports.com/galerien/ausst_beschreibung.php?lang=DE&au_id=321
  2. http://www.saale-galerie.de/ueichhorn.htm

Weblinks


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