Gmeiner-Verlag
Gmeiner-Verlag
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Rechtsform GmbH
Gründung 1986
Sitz Meßkirch, Deutschland
Leitung Armin Gmeiner
Mitarbeiter 18 (2011)[1]
Branche Medien
Produkte Bücher, Krimispiele
Website www.gmeiner-verlag.de

Der Gmeiner-Verlag mit Sitz in Meßkirch im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg ist ein Verlag, der sich auf die Publikation von Spannungsromanen, die im deutschsprachigen Raum spielen, sowie von Kultur- und Reiseführern spezialisiert hat.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Verlagshaus in Meßkirch

Der Verlag wurde 1986 von Armin Gmeiner gegründet und widmete sich ursprünglich der Veröffentlichung landesgeschichtlicher Titel in kleinen Auflagen. 1998 startete das belletristische Programm mit der Reihe Schwabenkrimis. Ende 2002 erfolgte die Neugründung der Gmeiner-Verlag GmbH sowie die Entscheidung, das Krimiprogramm auszubauen und den regionalen Bezug auf den gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) auszuweiten.

Inzwischen werden mit rund 20 Mitarbeitern in den Bereichen Lektorat, Mediengestaltung, Marketing und Vertrieb jährlich etwa 100 neue Taschenbücher in vier Reihen (Kriminalromane, Historische Romane, Frauenromane und „Lieblingsplätze“) veröffentlicht. Bekannt ist der Gmeiner-Verlag bei Krimis insbesondere für Wirtschaftsthemen[2] wie auch den großen Regionalbezug[3]. Bei den über 350 lieferbaren Titeln der Gmeiner-Bibliothek handelt es sich ausnahmslos um Originalausgaben von Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, unter denen auch regelmäßig Debütanten zu finden sind.

Zweimal im Jahr erscheinen im Gmeiner-Verlag die kostenfreien Lesermagazine KrimiJournal, HistoJournal, Büchermagazin für Frauen und das Magazin Lieblingsplätze.

Der Gmeiner-Verlag hat neben seinen Taschenbüchern auch Krimispiele im Programm.[4]

Autoren

Zu den im Gmeiner-Verlag veröffentlichenden Autoren zählen Rebecca Abe, Manfred Bomm, Anni Bürkl, Pierre Emme († 2008), Bernd Franzinger, Kurt Geisler, Christian Gude, Gunter Haug, Uta-Maria Heim, Marcus Imbsweiler, Fritjof Karnani, Gabriele Keiser, Uwe Klausner, Sabine Klewe, Norbert Klugmann, Gerhard Loibelsberger, Andreas P. Pittler, Claudia Puhlfürst, Claudia Schmid, Friederike Schmöe, Harald Schneider, Jochen Senf, Franziska Steinhauer, Günther Thömmes und Hans-Peter Vertacnik.

Literatur

  • Joachim Feldmann: Görlitz ist noch krimifrei - Jedes deutsche Nest hat seine Ermittler. Wer will die Regio-Krimis eigentlich noch lesen?, in: Die Welt vom 5. März 2011, S. 5; online verfügbar auf welt.de.
  • Wolfgang Hirn: Mord auf der Chefetage, in: Manager Magazin Heft 9/2010, S. 128-132; online als PDF verfügbar im Archiv des Manager Magazins

Weblinks

Einzelnachweise

  1. gmeiner-verlag.de: Mitarbeiter, abgerufen am 27. Mai 2011.
  2. vgl. Wolfgang Hirn, Manager Magazin 9/2010, S. 129ff.
  3. vgl. Joachim Feldmann, Die Welt vom 5. März 2011, S. 5.
  4. vgl. Stefan Duksch: Wir spielen Bonnie und Clyde, in: Rheinische Post, Regionalausgabe Düsseldorf vom 25. Juli 2009.

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