Andrea Fraunschiel

Andrea Fraunschiel (* 8. Mai 1955 in Eisenstadt) ist eine österreichische Erwachsenenbildnerin und Politikerin (ÖVP). Fraunschiel war Mitglied des Bundesrates und Abgeordnete zum Burgenländischen Landtag und ist seit Jänner 2007 Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Eisenstadt.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Andrea Fraunschiel besuchte von 1961 bis 1965 die Volksschule und danach an ein Neusprachliches Gymnasium, das sie 1973 mit der Matura abschloss. Sie studierte im Anschluss bis 1978 Anglistik und Geschichte an der Universität Wien. Beruflich war sie in der Erwachsenenbildung tätig und ab 1981 Trainerin in den Bereichen Englisch, Superlearning und Kommunikationstechniken. Zudem war Fraunschiel Kursleiterin des WIFI Burgenland.

Politik

Fraunschiel ist seit 1992 Mitglied des Gemeinderates von Eisenstadt. Von 1999 bis 2002 war sie Stadträtin in Eisenstadt, ab 2002 Vizebürgermeisterin. Nachdem Bürgermeister Peter Nemeth aus privaten Gründen Ende 2006 aus dem Amt geschieden war, wurde Fraunschiel am 24. Jänner 2007 vom Gemeinderat zur Bürgermeisterin von Eisenstadt gewählt. Bei der Bürgermeisterdirektwahl 2007 setzte sie sich mit 59 Prozent der Stimmen gegen ihre Konkurrenten durch, allerdings büßte die ÖVP zwei Mandate bei der Gemeinderatswahl ein. Mit 15. November 2011 will Fraunschiel als Bürgermeisterin zurücktreten und ihr Amt wird wahrscheinlich Thomas Steiner übernehmen. [1]

Fraunschiel engagiert sich neben ihrer kommunalpolitischen Tätigkeit auch in der Frauenbewegung. 1991 wurde sie zur Stadtleiterin der Österreichischen Frauenbewegung Eisenstadt, 1993 zur Stellvertretenden Bezirksleiterin im Bezirk Eisenstadt sowie zur Landesleiterin-Stellvertreterin Burgenland gewählt.

Frauenschiel war zudem von 27. Mai 2004 bis 24. Oktober 2005 Mitglied des Bundesrates und im Anschluss bis 31. Jänner 2007 Abgeordnete zum Burgenländischen Landtag.

Privates

Andrea Fraunschiel ist verheiratet und hat einen Sohn.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Steiner ab 16. November 2011 neuer Bürgermeister Der Standard, 21. Oktober 2011

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