Louisville- und Nashville-Eisenbahn


Louisville- und Nashville-Eisenbahn

Louisville- und Nashville-Eisenbahn, ein Netz von rd. 12.703 km am 30. Juni 1913 einschließlich der gepachteten und kontrollierten Strecken. Die Stammbahn verbindet die Stadt Louisville am Ohio mit Nashville (Tennessee); sie wurde im März 1850 gegründet und war 1859 vollendet. Im Anschluß daran hat sich das Netz allmählich weiter ausgedehnt. Es durchzieht jetzt die Staaten Illinois, Tennessee, Nord- und Süd-Carolina, Mississippi, Nord- und Süd-Virginien, Alabama. Die westlichen Endpunkte sind die Städte St. Louis, Louisville und Cincinnati, im Osten erstrecken sich seine Linien nach New-Orleans und Pensacola. Die Hauptlinie wird von einer Anzahl Querlinien durchschnitten, die meist in nordsüdlicher Richtung verlaufen und die Haupthandels- und Industrieplätze jener Gegenden berühren. Das Anlagekapital betrug 1913: 311∙4 Mill. Dollar, darunter rd. 72 Mill. Dollar Aktien und 134 Mill. Bonds. Die Bahn gehört zu den bestverwalteten der Vereinigten Staaten und es wird besonderer Wert darauf gelegt, daß sie auch in ihrem baulichen Zustand stets auf der Höhe bleibt. Seit 1899 hat sie regelmäßig Dividenden gezahlt, in den letzten 4 Jahren jedesmal 7%. An der Spitze ihrer Verwaltung hat in den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts längere Zeit Albert Fink gestanden (s.d.), der aus dieser und den benachbarten Bahnen den ersten größeren, vorbildlich gewordenen Eisenbahnverband, die Southern Railway and Steamship Association gebildet hat.

v. der Leyen.


http://www.zeno.org/Roell-1912. 1912–1923.

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