Södermanland-Klasse


Södermanland-Klasse
Södermanland-Klasse
Technische Daten
Bauwerft: Kockums, Malmö/Schweden
Verdrängung: k. A. (aufgetaucht)
1500 t (getaucht)
Länge: 60,5 m
Breite: 6,1 m
Tiefgang: 5,6 m
Besatzung: 24-32 Mann
Antrieb: Zwei Hedemora V12A/15 Diesel-Generatoren, je 1300 kW
Jeumont-Schneider Elektromotoren, 1520 kW
Zwei Kockums V4-275R Stirling AIP
Geschwindigkeit: getaucht: 20 Knoten
aufgetaucht: 11 Knoten
Bewaffnung: Sechs Torpedorohre für 53,3 cm Anti-Schiffs-Torpedos
Drei Torpedorohre für 40,0 cm Anti-U-Boots-Torpedos
18 Torpedos oder 22 Minen
Tauchtiefe: 300 m

Die Södermanland-Klasse ist eine Klasse von U-Booten der schwedischen Marine. Sie basieren auf der 1989 in den Dienst gestellten Västergötland-Klasse. Von deren ursprünglich vier Einheiten wurden zwei modernisiert und als neue Södermanland-Klasse 2003 (HMS Södermanland) und 2004 (HMS Östergötland) wieder reaktiviert.

Bei der Modernisierung wurden die Boote unmittelbar achtern des Turms auseinandergeschnitten und durch Einsetzen einer neuen 12 m langen Sektion auf 60 m verlängert. In der neuen Sektion befinden sich das neue Stirling-AIP-System, Flüssigsauerstofftanks und Elektrogeneratoren. Nach der Modernisierung können die Boote jetzt auch in tropischen Gewässern eingesetzt werden. Früher waren die Boote lediglich für den Einsatz in kalten nordischen Gewässern ausgelegt. Höhere Temperaturen des Umgebungswassers hätten zu Problemen mit erhöhter Innentemperatur und vermehrtem Schwitzwasser führen können, weil bisher Seewasser zur Kühlung an Bord gepumpt wurde. Nun sind die U-Boote statt dessen mit Wärmeübertragern ausgerüstet. Neben der Verbesserung der Tarnkappeneigenschaften der Boote wurden außerdem die Bord- und Waffensysteme auf den neusten Stand der Technik gebracht. Mit der Södermanland-Klasse verfügt die Schwedische Marine nun ausschließlich über U-Boote mit außenluftunabhängigem Antrieb.

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