Toyota Prius

Toyota Prius
Toyota Prius
Hersteller: Toyota
Produktionszeitraum: seit 1997
Klasse: Kompaktklasse/
Mittelklasse
Karosserieversionen: Stufenheck, viertürig (1997–2003)
Schrägheck, fünftürig (seit 2003)
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines
Motorraum des Toyota Prius
Motorschnitt des Toyota Prius II

Der Toyota Prius ist ein Pkw des japanischen Automobilherstellers Toyota, bei dem ein Hybrid Synergy Drive genannter Benzin/Elektro-Hybridantrieb zum Einsatz kommt.

Die erste Generation dieses Fahrzeugs kam in Japan Ende 1997 auf den Markt und war im Marktsegment der Kompaktklasse angesiedelt. Die größere und mit Schrägheck gestaltete zweite Generation wurde Ende 2003 vorgestellt, seitdem gilt der Prius als Fahrzeug der Mittelklasse. Das Kraftfahrt-Bundesamt ordnet jedoch noch alle Generationen der Kompaktklasse zu. Seit Frühjahr 2009 wird er weltweit in der dritten Modellgeneration verkauft.

Der Toyota Prius war das erste Großserienmodell mit eingebautem Hybridmotor.

Inhaltsverzeichnis

Hybridtechnik

Durch die Kombination eines Benzinmotors mit einem Elektromotor wird in Verbindung mit einer strömungsgünstigen Karosserieform ein niedriger Benzinverbrauch erreicht. Nach Werksangaben lag 2004 der Normverbrauch im europäischen Fahrzyklus beim Prius II bei 4,3 Litern Superbenzin und beim Prius III von 2009 bei 3,9 Litern pro 100 Kilometer. Im Alltagsbetrieb ist der Verbrauch allerdings in der Regel höher.

Im Gegensatz zu reinen Elektroautos bezieht der Prius seine elektrische Energie nicht aus dem Stromnetz. Der Nickel-Metallhydrid-Akkumulator wird während der Fahrt über den Generator vom Verbrennungsmotor und per Rekuperation, d.h. durch Energierückgewinnung beim Bremsen und im Schubbetrieb, geladen. Der Ladezustand der Batterie und der Energiefluss werden dem Fahrer auf einem zentralen Display angezeigt. Um eine lange Lebensdauer der Batterie zu ermöglichen, wird diese weder vollständig geladen noch voll entladen.[1]

Hybridautos wie der Prius verfügen über ein automatisches Energiemanagement-System, das selbstständig entscheidet, welcher Motor wann eingesetzt wird: Beim Anfahren und bei geringer Beschleunigung des Fahrzeuges sowie beim Rückwärtsfahren wird der Prius, sobald der Motor die nötige Betriebstemperatur erreicht hat und solange es der Ladezustand der Batterie erlaubt, ausschließlich durch den Elektromotor angetrieben und hat in diesen Phasen keinen Benzinverbrauch. Bei Stop-and-Go-Verkehr wird der Benzinmotor zum Beschleunigen meistens gestartet, jedoch automatisch wieder abgeschaltet, sobald das Gas weggenommen wird. Das automatische Abschalten des Benziners erfolgt in der Regel immer dann, wenn das Gas weggenommen wird, also beim Bergabfahren, beim Bremsen oder beim Ausrollen. Erst wenn der Ladestand der Batterie unter ein gewisses Mindestniveau fällt, wird der Benzinmotor in diesen Phasen nicht mehr abgeschaltet. Die Reichweite des Elektromotors allein, wenn der Benzinmotor manuell abgeschaltet wird, beträgt bei voller Batterie maximal zwei Kilometer bei 50 km/h oder vier Kilometer bei 25 km/h.

Der Prius hat eine teilweise Drive-by-Wire-Steuerung: Die elektrohydraulische Bremse, der Wählhebel für den Fahrmodus und das Gaspedal werden vollständig elektronisch gesteuert. Für die Bremsen existiert noch ein hydraulisches Notfallsystem für den Fall, dass die Fahrzeugelektrik ausfällt. Des Weiteren werden alle Nebenverbraucher elektrisch angetrieben, so eine Klimaanlage mit variabler Drehzahl, die elektrische Servolenkung und eine zusätzliche elektrische Wasserpumpe. Das ist erforderlich, weil diese Aggregate auch beim Fahren mit ausgeschaltetem Verbrennungsmotor benötigt werden. Eine herkömmliche Lichtmaschine benötigt der Prius nicht, der bis einschließlich Prius II verbaute Keilriemen trieb lediglich die Hauptwasserpumpe an. Der Prius III hat keine Riemen mehr.

Auf die Batterie und die anderen Komponenten des Hybridantriebs gewährte Toyota beim Prius der zweiten Generation eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 km Laufleistung.[2][3] Für den ab Juni 2009 erhältlichen Prius der dritten Generation gelten in Deutschland fünf Jahre oder 100.000 km für den Hybridantrieb[4], in den USA aber weiterhin die früheren Garantiebedingungen.[2]

Modelle

Toyota Prius I (1997–2003)

Die erste Generation des Prius (NHW10) wurde 1997 in Japan auf den Markt gebracht. Die Modelle der ersten Generationen werden auch als Prius I bezeichnet, während das direkte Nachfolgemodell NHW20 die Bezeichnung Prius II trägt. Alle Generationen unterscheiden sich in den verwendeten Komponenten der Hybridtechnik.

Prius NHW10

Im Dezember 1997 begann der Verkauf der ersten Generation des Toyota Prius in Japan. Der Benzinmotor verfügte über eine Leistung von 43 kW (58 PS), der Elektromotor 30 kW (40 PS). Die Batterie war eine Baugruppe, die die Wagenbreite ausfüllte und bestand noch aus herkömmlichen runden Batteriezellen. Der Toyota Prius war das erste Großserienmodell mit eingebautem Hybridmotor.

Prius NHW11

Ende 2000 wurde eine überarbeitete Version des Prius eingeführt, die auch außerhalb von Japan vermarktet wurde. Das Äußere hatte sich nur unwesentlich verändert. So wurde beispielsweise die Kofferraumklappe mit einem Spoiler als Abrisskante versehen. Die Leistung des Benzinmotors ist auf 53 kW (72 PS), die des Elektromotors auf 33 kW (44 PS) erhöht worden. Ebenso wurde die Energiekapazität des mit neuen speziell entwickelten Flachzellen bestückten Nickel-Metallhydrid-Akku vergrößert, um die Effizienz des THS zu verbessern. Der Normverbrauch nach Werksangabe beträgt 5,1 Liter Superbenzin auf 100 km. In den USA wurde im Benzintank des Prius eine flexible, synthetische Blase integriert, die sich dem Benzinvolumen anpasst. Dies minimiert den Lufteinschluss im Tank und damit Treibstoffverdunstungen, die beim Tanken entweichen. Dies ist in Europa nicht notwendig, da die Benzindämpfe hier aufgrund des verwendeten Gasrückführungs- und Gaspendelsystems nicht entweichen.

Prius NHW20

NHW20
Toyota Prius II (2003–2009)

Toyota Prius II (2003–2009)

Produktionszeitraum: 2003–2009
Motoren: Hybridmotor: 1,5 l Ottomotor + 500-V-Elektromotor, 50 kW
Länge: 4450 mm
Breite: 1725 mm
Höhe: 1490 mm
Radstand: 2700 mm
Leergewicht: 1375 kg

Ende 2003 erschien ein neuer Prius, der sich sowohl im Aussehen als auch in der Technik von den Vorgängern unterschied. Die Scheinwerfer sind weiter nach oben gezogen, das Heck wurde zu einem Schrägheck umgestaltet. Das THS ist dem als Hybrid Synergy Drive (HSD) vermarkteten THS-II gewichen. Im Herbst 2005 wurde ein dezentes Facelift durchgeführt.

Der in den USA vermarktete Prius unterscheidet sich in technischen Details zu dem im Rest der Welt verfügbaren Modell. So ist dieser mit einem CHSS (engl. Abkürzung für Coolant Heat Storage System) ausgestattet. Vor dem Start wird der Benzinmotor durch das im Speicher gehaltene warme Kühlwasser angewärmt, wodurch die emissionsreiche Warmlaufphase verkürzt wird. Aufgrund des in den USA nicht angewandten Gasrückführungs- und Gaspendelsystems ist der Benzintank wie beim NHW11 mit einer flexiblen Blase ausgestattet, die Verdunstungsemissionen minimiert. An den Hinterrädern sind die US-Modelle mit Trommelbremsen ausgerüstet, die für die begrenzte Höchstgeschwindigkeit ausreichend sind. Die europäischen Prius können in den EV-Modus wechseln, in dem das Auto ausschließlich mit Hilfe elektrischer Energie aus dem NiMH-Akku bewegt wird.

Heckansicht

Der Benzinmotor arbeitet mit Ventilsteuerzeiten, bei der die Einlassventile erst sehr spät schließen und dadurch ein Teil des Gemischs wieder in den Ansaugtrakt zurück befördert wird. Daher kann der Motor trotz eines mechanischen Verdichtungsverhältnisses von 13:1 mit normalem Superbenzin betrieben werden. Das Atkinson-Zyklus genannte Verfahren erhöht den Wirkungsgrad.

Der Prius verfügt über ein leistungsverzweigtes Getriebe, bei dem über ein Planetengetriebe die Kräfte des Benzinmotors und des Elektromotors auf die Vorderräder verteilt werden. Die Kurbelwelle des Benzinmotors treibt den Steg an. Das Übersetzungsverhältnis und damit die Drehzahl des Benzinmotors wird mit Hilfe des Generators und des Elektromotors rein elektrisch und vollkommen stufenlos geregelt. Das Beschleunigungsverhalten entspricht daher einem Auto mit CVT-Getriebe.

Neben optischen Änderungen, einer veränderten Abstimmung und einer steiferen Rahmenkonstruktion wurde mit dem Facelift des Modelljahr 2006 die Option der Rückfahrkamera mit Parkassistent eingeführt.

Verbrauchtests Prius II

Der Normverbrauch für den Prius II beträgt laut Werksangaben 4,3 Liter bleifreies Superbenzin pro 100 km Strecke, dies hat eine CO2-Emission von 104 g/km zur Folge. Im sogenannten „CO2-Marathon“ ermittelte der ADAC einen Praxisverbrauch von 5,8 l/100 km, was eine CO2-Emission von etwa 136 g/km bedeutet, womit er bezüglich CO2-Effizienz am besten abschnitt. Die im „Ecotest“ auf dem ADAC-Prüfstand gemessene CO2-Emission betrug 119 g/km, der Verbrauch lag bei 5,02 Liter/100 km,[5][6] Die Verbrennung eines Liter Benzins erzeugt etwa 2.360 g CO2.

Prius ZVW30

ZVW30
Toyota Prius III (seit 2009)

Toyota Prius III (seit 2009)

Produktionszeitraum: seit 2009
Motoren: Hybridmotor: 1,8 l Ottomotor + 60 kW Elektromotor
Länge: 4460 mm
Breite: 1745 mm
Höhe: 1490 mm
Radstand: 2700 mm
Leergewicht: 1445 kg
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest[7] Crashtest-Stern 5.svg

Im Rahmen der North American International Auto Show stellte Toyota im Januar 2009 die dritte Generation des Toyota Prius vor. Dieser kam am 18. Mai 2009 auf den japanischen Markt.[8] Bis zum Februar 2010 wurden mehr als 300.000 Exemplare in mehr als 60 Ländern verkauft. In Japan war es 2009 das meistverkaufte Fahrzeug.[9]

90 % des Hybridsystems wurden neu entwickelt, wodurch es um 20 % leichter wurde. Das Gesamtgewicht das Fahrzeugs liegt allerdings – abhängig von der gewählten Ausstattung – etwa 70 kg über dem des Vorgängers. Toyota begründet dies mit Änderungen an der Karosserie, um die Crashsicherheit zu verbessern. Elektrik- und Elektronik-Komponenten wurden neu entwickelt. Der mit einem neuen Kühlsystem ausgestattete Spannungswandler wurde leichter und die Effizienz der Leistungselektronik verbessert.

Heckansicht

Der neu entwickelte 4-Takt-Motor (Typ 2ZR-FXE) wird weiterhin im Atkinson-Prozess betrieben und leistet statt vormals 58 kW nun 73 kW, was eine von 82 kW auf 100 kW (etwa 136 PS) gesteigerte Systemleistung ergibt.[10][11] Durch die Vergrößerung des Hubraums auf 1,8 Liter wurde das Drehzahlniveau und damit der Verbrauch, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten, gesenkt. Die Abgaswärme wird zur Erwärmung der Motorkühlflüssigkeit verwendet, was die Dauer der Kaltlaufphase und damit den Kraftstoffverbrauch verringert. Der Motor hat keinen Keilriemen mehr, auch die Kühlwasserpumpe wird also jetzt elektrisch angetrieben.[12]

Der Elektromotor leistet statt vormals 50 kW nun 60 kW und wurde leichter. Das Drehmoment des Elektromotors wurde von 400 auf 207 Nm reduziert; jedoch wurde das Drehzahlniveau verdoppelt und der Elektromotor mit einem integrierten Untersetzungsgetriebe ausgestattet.[13] Es stehen vier Fahrmodi zur Verfügung: Rein elektrisch, Standard, Eco und Power.[14]

Das Design wurde nur maßvoll verändert, so dass der Prius auch weiterhin auf den ersten Blick als solcher erkennbar ist. Die Karosserie bietet den Fondspassagieren u. a. durch Umgestaltung der Rückenlehnen und der Dachlinie mehr Platz. Eine geänderte Form der Ni-MH-Akkus vergrößert den Kofferraum. Radstand und Höhe des Fahrzeugs sind unverändert geblieben. Verbesserungen der Aerodynamik wurden u.a. durch die Verkleidung des Unterbodens erzielt.

In Verbindung mit dem neu entwickelten Hybridsystem konnte trotz der Leistungssteigerung der Durchschnittsverbrauch im US-Verbrauchszyklus von vormals 5,1 l/100 km auf 4,7 l/100 km (50 MPG) gesenkt werden. Der Verbrauch im "neuen europäischen Fahrzyklus" (NEFZ) liegt bei 3,9 l/100 km (innerorts: 3,9; außerorts: 3,7 l).[10][11]

Als Option ist für den Prius ZVW30 ein Solar-Schiebedach verfügbar. Es ermöglicht eine Belüftung des stehenden Fahrzeugs bei starker Sonneneinstrahlung, ohne dass das Hybridsystem eingeschaltet sein muss.[11]

Im Februar 2010 hat Toyota die bis dahin gebauten Prius-Modelle der dritten Serie zum Software-Update des Antiblockiersystems in die Werkstätten zurückgerufen. Bei nur leichtem Druck auf das Bremspedal auf holpriger oder rutschiger Fahrbahn in einem Geschwindigkeitsbereich zwischen drei und sechs km/h hatte das Steuersystem Probleme, sich zwischen dem Einsatz des Antiblockiersystems und der Bremsenergierückgewinnung zu entscheiden, wodurch die Bremswirkung um bis 0,2 Sekunden verzögert einsetzen konnte.[15][16]

Prius PHV

Toyota Prius PHV

Toyota präsentierte auf der IAA in Frankfurt im September 2009 die auf der dritten Generation des Toyota Prius Vollhybrid basierende Plug-In-Variante, den Toyota Prius PHV. Laut Herstellerangaben erreicht er im reinen Elektroantrieb 100 km/h Höchstgeschwindigkeit und hat eine Reichweite von 20 km, im Gemischtbetrieb liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 180 km/h und die Reichweite bei über 1000 km. Die Akkukapazität wurde von 1,3 auf 5,2 kWh erhöht, was auch das Fahrzeuggewicht um 140 kg auf 1490 kg erhöht. Die Ladezeit an einer 240-V-Steckdose beträgt 1,5 Stunden. Der Verbrauch wird mit 2,6 l/100 km angegeben, was 59 g CO2/km entspricht.

2010 startete Toyota damit ein Leasingprojekt mit über 600 Fahrzeugen weltweit, davon etwa 200 in Europa (davon wiederum 20 in Deutschland) und in einem Großversuch in Strasbourg (100 Prius PHV, 150 Ladestationen).[17] Die Serieneinführung ist für das Jahr 2012 geplant.[18] [19]

Prius V

Am 16. Mai 2011 startete Toyota in Japan den Verkauf des Prius V (V = Versatility), einer Familien-Limousine mit bis zu 7 Sitzplätzen und Hybridantrieb, in der beim Hybrid Synergy Drive erstmals in Großserie Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz kommen.

Der Verkaufsstart ist in Europa für Mitte 2012 geplant.[20]

Umbauten

Die Firma A123Systems bietet ein zusätzliches Akku-Pack an, mit dem die rein elektrisch erzielbare Reichweite des Prius steigt.[21] Der Hersteller dieses Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulator-Packs gibt für dieses Produkt eine Kapazität von 5 kWh, bei einer Ladezeit von 5,5 Stunden und einem Gewicht von 180 Pounds (ca. 82 kg) an.

Im April 2009 berichtet SPIEGEL online über einen Prius-Umbau der niederländischen Firma TTD[22] mit zusätzlichen Akkupacks und geänderter Steuerelektronik zum Plug-in-Hybrid. Damit kann der Prius vollelektrisch gefahren werden bei einer Reichweite von rund 60 km. Der Umbau zielt vor allem auf Firmenkunden.[23]

Die in den USA ansässige Firma Enginer[24] offeriert ebenfalls Umrüstsätze für den Prius. Die Preise beginnen dabei bei 1995 US-$ für das 2-kWh-Kit und enden bei 5495 US-$ für das 8-kWh-Kit. Alternativ lassen sich die Umrüstsätze auch bei der englischen Firma PluginPlanet[25] bestellen und auch montieren. Die Preisspanne bewegt sich dabei von 1695 £ für das 2-kWh-Kit bis hin zu 4495 £ für das 8-kWh-Kit, für die Montage wird 395 £ veranschlagt.

In den USA wird von der Firma Solar Electrical Vehicles[26] ein Umrüstsatz mit einem Solar-Dach für den Prius II angeboten. Bei gutem Wetter kann damit die Reichweite des Fahrzeuges um bis zu 30 Meilen pro Tag verlängert werden.

Medien

Auszeichnungen

  • „International Engine of the Year“ 2004, 2005 und 2006
  • „Bester neuer Motor“ 2004
  • „Bester Verbrauch“ 2004 und 2005
  • „Bester 1,4- bis 1,8-l-Motor“ 2004 und 2005
  • „Sieger im ADAC Eco-Test“ 2004, 2005, 2006, 2007 und 2008**
    Mit 89 von 90 möglichen Punkten wurde der Toyota Prius vom ADAC Deutschland das fünfte Jahr in Folge zu Europas umweltfreundlichstem Automobil gewählt.
  • Für das Jahr 2005 wurde der Prius zum Auto des Jahres gewählt.
  • In den Bewertungen 2004/2005 bis 2011/2012 acht mal in Folge auf einen der ersten beiden Plätze der Auto-Umweltliste des VCD.[27]
  • Zusammen mit dem Volvo V70 Bifuel umweltfreundlichstes Auto im FIA EcoTest 2006.
  • Im April 2007 wurde, neben anderen, der Prius vom Verkehrsclub Deutschland (VCD), im Rahmen der Kaufberatung für klimaschonende Pkw (Kategorie „Status“), empfohlen.
  • Zweimal „Das Auto mit der höchsten Kundenzufriedenheit“ J. D. Power Report 2007 und 2008
  • Gewinner des „Green Engine of the Year Award“ 2008
  • Gewinner der besten automobilen Umwelt-Neuheit des Jahres 2009 "Grünes Lenkrad"

CNW Dust to Dust

In einer Studie des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens CNW aus dem Jahr 2005, welche die sogenannten „social energy costs“ von Automobilen untersucht hat, wird die Behauptung aufgestellt, dass z. B. der SUV Hummer H2 in der Gesamtbilanz der „Energiekosten“ besser abschneide als der Toyota Prius, obwohl dessen Benzinverbrauch deutlich niedriger ist.[28] Begründet wird dies damit, dass der Verbrauchsvorteil des Prius' kaum genutzt würde, da das Fahrzeug nur als Umweltprestige-Zweitwagen neben einem überdurchschnittlich ineffizienten Erstwagen diene und demgegenüber alle anderen Aspekte an diesen Fahrzeugen wesentlich teurer wären.

Dieses Ergebnis wurde von vielen Seiten kritisiert und die Glaubwürdigkeit der Berechnungen in Frage gestellt[29][30][31], da in Ökobilanzen zum Thema Auto üblicherweise der Treibstoffverbrauch einen Großteil des Gesamtenergieverbrauches darstellt.[32]

TÜV-Mängelquote

Nach Auswertung von 7,3 Millionen Hauptuntersuchungen siegte im Jahr 2010 der Toyota Prius II erstmals vor dem Dauertestsieger Porsche 911. Bei den dreijährigen PKW wiesen lediglich 2.2 % der geprüften Fahrzeuge Mängel auf. [33]

Weblinks

 Commons: Toyota Prius – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Prius bei toyota.de – Beschreibung auf der Internetseite des Herstellers
  • PriusWiki – Nachschlagewerk über den Toyota Prius
  • Interaktive Simulation – zeigt das Zusammenspiel von Verbrennungsmotor Engine (ICE), Elektromotor 1 Generator (MG1) und Elektromotor 2 Motor (MG2) im Planetengetriebe Power Split Device (PSD)
  • Demonstrationsvideo – zeigt den Aufbau des Planetengetriebes Power Split Device (PSD) und das Zusammenspiel von Verbrennungsmotor Engine (ICE), Elektromotor 1 Generator (MG1) und Elektromotor 2 Motor (MG2)
  • Marktstudie zur Gesamtenergiebilanz (PDF-Datei; 9 kB)

Einzelnachweise

  1. Toyoland.com: The Second Generation Toyota Prius (2004–2009)
  2. a b Toyota Warranty and Coverage Prius 09 (Englisch)
  3. Toyota-Prospekt M10056, Stand 01/2008/DE, Toyota-Unterlage M10056a, Preise, Ausstattungen technische Details Stand 18. August 2008
  4. Toyota-Prospekt M10057a, Stand 06/2009/DE, Toyota-Unterlage M10057a, Preise, Ausstattungen technische Details, Stand 27. Juni 2009
  5. ADAC-Motorwelt 2/2008. Seite 42ff. „CO2-Marathon“ (21.113 km, 17 % innerorts, 32 % außerorts, 51 % Autobahn)
  6. http://www.adac.de/Tests/Autotest/Ecotest/EcoTestTabelle.asp?ComponentID=184632&SourcePageID=184633&Schritt=2
  7. Wertung beim Euro NCAP-Crashtest
  8. Yuri Kageyama: Toyota rolls out new Prius amid hybrid price war. In: SF Gate. San Francisco Chronicle, 18. Mai 2009, abgerufen am 8. Februar 2010 (englisch).
  9. Toyota readies for a recall over 170,000 Prius hybrids in Japan. In: The Japan Times Online. 8. Februar 2010, abgerufen am 8. Februar 2010 (englisch).
  10. a b Toyota Prius Technische Daten
  11. a b c Prius Preise und Fakten PDF
  12. Pressemitteilung Toyota PDF
  13. N24 News
  14. Toyota Reveals All-New Prius
  15. Pressemitteilung Toyota: „Software-Update optimiert das Bremsgefühl“
  16. http://www.welt.de/motor/article6329398/Das-steckt-hinter-dem-Brems-Debakel-bei-Toyota.html
  17. Praxistest Strasbourg
  18. Toyota Prius PHV
  19. Toyota Prius PHV
  20. Toyota startet Verkauf des Prius α mit Lithium-Ionen-Batterie in Japan wattgehtab.com
  21. L5 Range Extender von A123Systems
  22. TTD-Webseite zum Plug-in-Hybrid-Umbau
  23. SPIEGELonline-Bericht vom 17. April 2009
  24. Website der Firma Enginer
  25. Website der Firma PluginPlanet
  26. Website der Firma Solar Electrical Vehicles
  27. Autoumweltliste 2011/2012, abgerufen am 23. August 2011
  28. „Dust To Dust“, CNW Marketing Research
  29. Brendan I. Koerner, „Tank vs. Hybrid: IS IT POSSIBLE THAT A HUMMER'S BETTER FOR THE ENVIRONMENT THAN A PRIUS IS?“, Slate magazine, 18. März 2008
  30. „Hummer vs. Prius Redux“, Pacific Institute, März 2008
  31. Pablo Päster, „Time To Get A New Car?“, 16. Juli 2007
  32. „Umweltzertifikat Mercedes-Benz C-Klasse“ Daimler AG
  33. Focus.de: TÜV-report-2011: Prius schlägt Porsche 911

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