Vestlandet


Vestlandet
Karte von Vestlandet

Als Vestland (bestimmte Form Vestlandet) wird in der Landessprache der westliche Teil Norwegens entlang der Atlantikküste bezeichnet.

Er umfasst die Provinzen Møre og Romsdal, Sogn og Fjordane, Hordaland und Rogaland und hat somit eine Fläche von 58.498 km2. Die größte Stadt ist Bergen, die zweitgrößte Stadt ist Stavanger.

Landschaften

Diese geografischen Gebiete habe eine lange Tradition bis zurück vor die Zeit als Norwegen zu einem Reich zusammengefügt wurde. Viele der Distrikte stellten kleine Königreiche dar, später wurden sie von Lehnsmännern des Königs geführt bis das Vogtsystem unter in der dänischen Zeit eingeführt wurde. Durch eine Gebietsreform, die durch Gesetze geregelt wurde (formannsskapslovene) 1837 wurde die administrative Bedeutung aufgehoben. In neuerer Zeit ist die Aktualität der Landschaften durch interkommunale Zusammenarbeit erneuert worden. Die staatliche statistische Behörde Norwegens (Statistisk Sentralbyrå) orientiert sich ebenso bei ihrer Einteilung in Wirtschaftsregionen ebenso an diesen Distrikten. Die alten Landschaften bilden somit weiterhin natürliche geografische, administrative und ökonomische Einheiten und haben außerdem häufig eine speziellen Charakter, eigenen Dialekt und besondere Identität, die sie im Bewusstsein der Bevölkerung verbindet.

Vestlandet besteht aus folgenden Distrikten:

Klima

Vestlandet ist eine der feuchtesten Regionen in Europa. Die Niederschlagsmengen in den Bergen entlang der Küsten betragen im Durchschnitt 3500 mm pro Jahr, in Spitzenjahren auch bis 5000 mm pro Jahr. Die Stadt Bergen hat eine durchschnittliche Niederschlagsmenge von 2250 mm pro Jahr. Ursache ist u. a. der Golfstrom, dem die Region auch ein milderes Klima verdankt als eigentlich aus der geografischen Lage ableitbar wäre. An der Küste ist daher auch im Winter Regen nicht ungewöhnlich.

Sprache

Im Vestland ist Nynorsk eine häufig gebrauchte Variante der norwegischen Sprache.


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