Vitis rupestris


Vitis rupestris
Fels-Rebe
Blätter von Vitis rupestris

Blätter von Vitis rupestris

Systematik
Rosiden
Ordnung: Weinrebenartige (Vitales)
Familie: Weinrebengewächse (Vitaceae)
Gattung: Weinreben (Vitis)
Untergattung: Euvitis
Art: Fels-Rebe
Wissenschaftlicher Name
Vitis rupestris
Scheele

Die Wildrebe Vitis rupestris, auch Sand-Rebe oder Fels-Rebe genannt, ist im Süden und Westen der USA beheimatet. Sie wurde erstmals im Jahr 1848 vom Botaniker Georg Heinrich Adolf Scheele beschrieben. Die von Carl Ernst Otto Kuntze im Jahr 1891 veröffentlichte These, die Wildrebe sei eine Variante der Edlen Weinrebe, konnte sich nicht durchsetzen. Zusammen mit der Ufer-Rebe (Vitis riparia) und Vitis vulpina formt Vitis rupestris die Gruppe der Ripariae.[1] Die Wildrebe wurde häufig zur Kreuzung von Hybridreben verwendet.

Vitis rupestris findet man häufig in den Bundesstaaten Tennessee, Kentucky, Illinois, Missouri, Kansas, New Mexico, Oklahoma, Arkansas, Texas, Louisiana und Mississippi. Sie ist keine Kletterpflanze, wächst buschig und bevorzugt sonnige Standorte.

Inhaltsverzeichnis

Ampelographische Sortenmerkmale

In der Ampelographie wird der Habitus folgendermaßen beschrieben:

  • Die Jungblätter sind unbehaart, glänzend und aufgrund eines hohen Anthocyananteils bronzefarben gefärbt.
  • Die kleinen, dicken Blätter sind meist nierenförmig, d.h. breiter als lang. Die Stielbucht ist klammerförmig offen. Das Blatt ist stumpf gezahnt. Die Zähne sind im Vergleich der Rebsorten mittelweit angeordnet.
  • Die walzenförmige Traube ist klein (5 - 8 cm lang) und lockerbeerig. Die rundlichen Beeren sind mit einem Durchmesser von ca. 5 mm ebenfalls sehr klein. Der Beerensaft ist bereits intensiv rot gefärbt.

Synonyme

Weitere Trivialnamen: Felsrebe, July Grape, Sand Grape, Sugar Grape, Beach Grape, Bush Grape, Currant Grape, Ingar Grape, Rock Grape und Mountain Grape.

Einzelnachweise

  1. Rudolf Mansfeld, Peter Hanelt: Mansfeld's Encyclopedia of Agricultural and Horticultural Crops. Springer Verlag, 2001, ISBN 978-3540410171, S. 159-160.

Weblinks

Literatur


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