Britische Zonenmeisterschaft (Fußball)


Britische Zonenmeisterschaft (Fußball)

Die Britische Zonenmeisterschaft war ein unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg ausgetragener Fußball-Wettbewerb in der Britischen Besatzungszone. Entsprechend der politischen Aufteilung des früheren Deutschen Reichs fanden zu dieser Zeit Fußballmeisterschaften getrennt nach den vier Besatzungszonen statt, in der Saison 1945/46 jedoch nur in der amerikanischen und der französischen Zone. In der britischen Zone wurden dagegen ab dem Frühjahr 1946 zunächst nur regionale Bezirksmeisterschaften ausgespielt. Erst in der Saison 1946/47 wurde auch in der britischen Zone erstmals eine zonenweite Fußballmeisterschaft ausgespielt, auch „Nordwest-Zonenmeisterschaft“ genannt. Bereits zur Spielzeit 1947/48 lösten die Oberligen Nord und West die Bezirksligen als oberste Spielklasse in der Britischen Besatzungszone ab, im Anschluss daran diente die nunmehr letztmals ausgetragene Endrunde um Zonenmeisterschaft als Qualifikationswettbewerb zur erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder ausgetragenen Deutschen Meisterschaft.

Inhaltsverzeichnis

1945/46

Im ersten Jahr nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Bezirksmeisterschaftsligen (kurz: Bezirksmeisterschaften) die höchsten Fußball-Spielklassen in der Britischen Besatzungszone. Im Gegensatz zur amerikanischen und französischen Zone, in denen als höchste Spielklasse schon kurz nach dem Krieg die Oberliga Süd bzw. die Oberliga Südwest gegründet wurden, ließ die britische Militärregierung reguläre Fußballwettbewerbe nur auf der Ebene 15 unterschiedlich großer Bezirke zu, davon neun in Norddeutschland und sechs in Westdeutschland. Nicht alle dieser so ausgetragenen Wettbewerbe hießen dabei Bezirksmeisterschaftsliga, sondern unter beispielsweise auch Stadtliga Hamburg, Stadtmeisterschaft Osnabrück oder Oberliga Niedersachsen-Süd. Die Bezirksmeisterschaft Linker Niederrhein wurde gar nicht erst als Liga, sondern im Pokalwettbewerbsmodus ausgetragen.

In den Bezirken Niederrhein und Mittelrhein waren den Bezirksmeisterschaftsligen lokale Vorausscheidungen vorgeschaltet, für die oftmals Namen wie Erste Klasse oder A-Klasse verwendet wurden. Lediglich die Bezirksmeister vom Niederrhein konnten anschließend in einer Endrunde einen Landesmeister ermitteln. Hingegen wurde die Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft auf Weisung der Britischen Militärregierung nach dem Viertelfinale abgebrochen. Dementsprechend fand auch eine Endrunde um die Britische Zonenmeisterschaft nicht statt.

Norddeutschland

Bezirksmeister wurden in der Saison 1945/46 folgende Vereine in Norddeutschland:

ATSV Flensburg → Schleswig-Holstein-Nord
Eckernförder SV → Schleswig-Holstein-Ost-"A"
FVgg Kilia Kiel → Schleswig-Holstein-Ost-"B"
VfB Lübeck → Schleswig-Holstein-Süd
Hamburger SV → Hamburg
TSV Braunschweig → Niedersachsen-Süd
Werder Bremen → Bremen
TuS Haste 01 → Osnabrück
Teutonia Uelzen → Lüneburg

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein konnte der Spielbetrieb in vier Bezirksmeisterschaftsligen stattfinden, im Südwesten des Landes fand dagegen überhaupt noch kein regulärer Spielbetrieb statt; einzelne Vereine schlossen sich dem Hamburger Verband an, ohne dort in der obersten Klasse zu spielen. In den Punkterunden wurden, nachdem die Meister ermittelt waren, nicht mehr alle Spiele ausgetragen, um rechtzeitig mit der kurzfristig anberaumten Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft beginnen zu können.[1]

Bezirk Nord
Meister: ATSV Flensburg, genaue Daten liegen nicht vor. Weitere Teilnehmer waren – soweit bekannt – u.a. Rot-Weiß Niebüll, Schleswig 06, Flensburg 08 und Husum 18.

Bezirk Ost A
Die Entscheidung des damals zuständigen Kieler Verband für Leibesübungen "aufgrund bisheriger beständiger Leistungen" den Vizemeister Holstein Kiel statt des Meisters Eckernförder SV für die Teilnahme an der Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft zu nominieren, sorgte für das Eingreifen der britischen Militärbehörden. Der Verband wurde aufgelöst, weder Holstein Kiel noch der Eckernförder SV bekamen die Erlaubnis zur Teilnahme.[2]

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. Eckernförder SV 6 : 11:1
2. Holstein Kiel 6 : 10:2
3. VfB Kiel 6 : 7:5
4. Comet Kiel 7 : 7:7
5. Gut-Heil Neumünster 5 : 5:5
6. Eintracht Kiel 6 : 4:8
7. TSV Gaarden 7 : 4:10
8. Olympia Neumünster 5 : 0:10

Bezirk Ost B
Meister: FVgg Kilia Kiel, genaue Daten liegen nicht vor. Weitere Teilnehmer waren – soweit bekannt – u.a. SC Friedrichsort 08, Rendsburger TSV und Borussia Gaarden. Nach der Auflösung des Kieler Verbands durch die Britische Militärregierung wurde auch der FVgg Kilia Kiel die Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft verweigert.[2]

Bezirk Süd

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. VfB Lübeck 8 8 0 0 30:4 16:0
2. 1. FC Phönix Lübeck 10 8 0 2 39:14 16:4
3. VfL Oldesloe 12 8 0 4 30:24 16:8
4. TSV Schlutup 11 6 1 4 32:13 13:9
5. TSV Kücknitz 12 5 2 5 19:28 12:12
6. LSV Gut Heil Lübeck 11 4 3 4 25:28 11:11
7. ATV Moisling 10 4 0 6 15:31 8:12
8. ATV Marli 12 1 3 8 17:28 5:19
9. Victoria Lübeck 12 0 1 11 12:49 1:23
Teilnahme an der Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft 1945/46

Hamburg

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde in Hamburg die Stadtliga als höchste Spielklasse gegründet, die seither weiter fortbesteht und heute der Oberliga Hamburg entspricht.

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. Hamburger SV 12 10 2 0 75:11 22:2
2. FC St. Pauli 12 10 1 1 54:10 21:3
3. Altona 93 12 8 1 3 36:12 17:7
4. SpVgg Blankenese 12 7 2 3 28:30 16:8
5. Union 03 Altona 12 6 3 3 27:26 15:9
6. SC Concordia von 1907 12 7 0 5 51:27 14:10
7. Eimsbütteler TV 12 6 0 6 47:23 12:12
8. SC Victoria Hamburg 12 5 2 5 30:31 12:12
9. Post SV Hamburg 12 5 0 7 32:51 10:14
10. Wilhelmsburger FC 12 3 1 8 25:49 7:17
11. TuS Finkenwerder 12 3 0 9 16:62 6:18
12. SV West-Eimsbüttel 12 1 1 10 14:56 3:21
13. Wilhelmsburger FV 09 12 0 1 11 17:64 1:23
Teilnahme an der Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft 1945/46
Absteiger

Niedersachsen (einschließlich Bremen)

In weiten Teilen des Landes fand überhaupt noch kein regulärer Spielbetrieb statt. Einzig im Süden des Landes gab es mit der (auch) so genannten Oberliga Süd-Niedersachsen[3], die in ihrer Ausdehnung in etwa der ehemaligen seit 1942 eingeführten Gauliga Südhannover-Braunschweig entsprach, eine größere Liga, daneben – soweit bekannt - nur noch die Stadtmeisterschaften von Bremen und Osnabrück sowie die Kreismeisterschaft Lüneburg[4]. Das Land Bremen gehörten dabei zwar formell zur amerikanischen Besatzungszone, nahm aber an den Wettbewerben der Britischen Besatzungszone teil.

Oberliga Süd-Niedersachsen

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. TSV Braunschweig 9 28:13 14:4
2. Wolfenbütteler SV 9 28:17 13:5
3. Hannover 96 9 19:15 12:6
4. Werder Hannover 9 28:11 11:7
5. Arminia Hannover 8 22:23 9:7
6. Schwarz-Gelb Göttingen 9 31:21 9:9
7. SV Linden 07 9 27:23 8:10
8. VfB Braunschweig 9 14:33 6:12
9. VfB Peine 9 16:25 5:13
10. VfV Hildesheim 8 11:46 1:15
Teilnahme an der Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft 1945/46

Stadtmeisterschaft Bremen

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. Werder Bremen : 9:?
2. ASV Blumenthal : 6:?
3. Bremer SV 06 : 3:?
4. VfL Hemelingen : 2:?
Teilnahme an der Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft 1945/46

Stadtmeisterschaft Osnabrück

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. TuS Haste 01 14 74:22 24:4
2. Eintracht Osnabrück 14 65:27 23:5
3. 1. FSV Osnabrück 14 66:21 21:7
4. Grün-Weiß Osnabrück 14 25:37 14:14
5. Fortuna Osnabrück 14 36:56 10:18
6. Sportfreunde Osnabrück 14 30:48 9:19
7. TSG Osnabrück 14 16:71 7:21
8. SV Eversberg 14 29:56 4:24
Teilnahme an der Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft 1945/46

Kreismeisterschaft Lüneburg

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. Teutonia Uelzen 6 27:11 10:2
2. SC Uelzen 6 17:13 9:3
3. Eintracht Lüneburg 6 15:12 8:4
4. FS Lüneburg 6 14:18 5:7
5. Lüneburger SK 6 13:20 4:8
6. SV Munster 6 13:16 4:8
7. TSC Winsen-Borsten 6 12:21 2:10
Teilnahme an der Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft 1945/46

Endrunde

Wie schwer der Umgang mit den britischen Besatzungsbehörden war, zeigt sich an dem Versuch der norddeutschen Vereine, eine Norddeutsche Meisterschaft auszutragen: Sie wurde von der Britischen Militärregierung während des Viertelfinales verboten und musste daher abgebrochen werden. Bereits vor Auslosung der Begegnungen mussten (oder wollten) einige der qualifizierten Teams (wie beispielsweise TuS Haste 01, ATSV Flensburg, BV Werder Hannover) auf die Teilnahme verzichten. Die Gründe dafür sind nicht in allen Fällen bekannt.

Vorrunde: 
Werder Bremen - Hannover 96 2:1
Hamburger SV - Teutonia Uelzen 4:1
Altona 93 - VfB Lübeck 4:0
TSV Braunschweig – Wolfenbütteler SV 2:1
1. FSV Osnabrück - ATS Bremerhaven 2:1
Arminia Hannover - Bremer SV 06 3:2 n.V.
SpVgg Blankenese - Kilia Kiel ausgefallen
FC St. Pauli - Holstein Kiel ausgefallen

Viertelfinale:
Hamburger SV - Werder Bremen 2:1
1. FSV Osnabrück - FC St. Pauli 4:2
Altona 93 - TSV Braunschweig 5:3
Arminia Hannover - SpVgg Blankenese 1:1[5]

Westdeutschland

Bezirksmeister wurden in der Saison 1945/46 folgende Vereine in Westdeutschland:

FC Schalke 04 → Westfalen Gruppe 1
SpVgg Erkenschwick → Westfalen Gruppe 2
SG Düren 99 → Mittelrhein
VfL Benrath → Berg-Mark
Rheydter SV → Linker Niederrhein
Rot-Weiß Oberhausen → Rechter Niederrhein
SC Preußen 02 Essen → Ruhr

Westfalen

Die Gründung der Landesliga Westfalen wurde im September 1945 zunächst unter der Bezeichnung 1. Division West als sportlicher Nachfolger der Gauliga Westfalen beschlossen. In der ersten Saison, die Februar 1946 begann und in den zwei geographisch getrennten Staffeln West und Ost ausgetragen wurde, nahmen die 18 Mannschaften am Spielbetrieb teil, die zwischen 1939 und 1944 in der Gauliga gespielt haben. Die Gruppensieger der ersten Saison waren der FC Schalke 04 und die SpVgg Erkenschwick. Zu einem Endspiel um die Westfalenmeisterschaft zwischen den beiden Gruppensiegern kam es jedoch nicht, da die britische Militärregierung das Spiel untersagte.[6]

Gruppe 1

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. FC Schalke 04 16 13 2 1 60:13 28:4
2. Westfalia Herne 16 9 1 6 45:26 19:13
3. Alemannia Gelsenkirchen 16 8 3 5 36:24 19:13
4. SpVgg Röhlinghausen 16 6 5 5 27:22 17:15
5. STV Horst-Emscher 16 7 2 7 39:41 16:16
6. Union Gelsenkirchen 16 5 5 6 17:32 15:17
7. VfL Bochum 16 6 1 9 34:39 13:19
8. SG Wattenscheid 09 16 3 3 10 16:56 9:23
9. SSV Hagen 16 3 2 11 18:39 8:24

Gruppe 2

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. SpVgg Erkenschwick 16 11 3 2 49:21 25:7
2. Preußen Münster 16 8 4 4 48:35 20:12
3. VfL Altenbögge 16 8 4 4 25:23 20:12
4. Borussia Dortmund 16 7 5 4 49:33 19:13
5. SpVgg Herten 16 6 4 6 32:27 16:16
6. VfB 03 Bielefeld 16 6 3 7 29:38 15:17
7. Arminia Marten 16 5 5 6 28:33 15:17
8. Arminia Bielefeld 16 4 6 6 21:34 14:18
9. VfB Alemannia Dortmund 16 0 0 16 22:59 0:32
Abstieg in die Bezirksliga Westfalen der nächsten Saison

Mittelrhein

Die Mittelrheinmeisterschaft wurde in einer Gruppe ausgetragen. Zumindest im Kreis Aachen und im Oberbergischen Kreis gab es zuvor Kreismeisterschaften als Qualifikationswettbewerb. Wie damals üblich, gab es aufgrund der Punktegleichheit ein Entscheidungsspiel zwischen Düren und Troisdorf, das 2:2 n.V. endete und nicht wiederholt wurde, so dass Düren 99 aufgrund des besseren Torverhältnisses Meister wurde

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. SG Düren 99 5 4 0 1 26:6 8:2
2. SSV Troisdorf 05 5 4 0 1 16:8 8:2
3. Rhenania Würselen 5 2 1 2 11:7 5:5
4. Schwarz-Weiß Köln 5 2 1 2 9:11 5:5
5. Grün-Weiß Oedingen 5 1 1 3 5:17 3:7
6. TuS Nümbrecht 5 0 1 4 2:20 1:9

Niederrhein

Im Bereich des Niederrheins wurden vier Bezirksmeisterschaften ausgetragen. Teilweise gab es zuvor Qualifikationswettbewerbe wie beispielsweise die Stadtmeisterschaften von Duisburg und Düsseldorf.

Bezirk Berg-Mark

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. VfL Benrath 4 4 0 0 13:2 8:0
2. VfB Marathon Remscheid 4 2 1 1 14:10 5:3
3. FC 1906 Ohligs 4 1 2 1 8:8 4:4
4. TSG Vohwinkel 1880 4 1 1 2 9:8 3:5
5. SV Borussia Velbert 4 0 0 4 4:20 0:8
Teilnahme an der Endrunde um die Niederrheinmeisterschaft 1945/46

Bezirk Linker Niederrhein:
Im Gegensatz zu allen anderen Meisterschaften fand die Bezirksmeisterschaft Linker Niederrhein nicht als Liga, sondern im Pokalwettbewerbsmodus statt.

1. Runde:
BV Kevelaer - SpV Grefrath 4:2
SpVgg Weißenberg - TuS Grevenbroich 2:3 n.V.
TuS Lintfort - Concordia Goch 8:0

2. Runde:
TuS Lintfort - TuS Grevenbroich 0:2
VfL Preußen Krefeld - BV Kevelaer 9:0

Halbfinale
VfL Preußen Krefeld - Union Krefeld 3:2 n.V.
Rheydter SV - TuS Grevenbroich 5:0

Finale
VfL Preußen Krefeld - Rheydter SV 0:2 und 1:3 

Bezirk Rechter Niederrhein

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. Rot-Weiß Oberhausen 4 4 0 0 20:3 8:0
2. Meidericher SpV 4 3 0 1 25:9 6:2
3. VfB Speldorf 4 1 0 3 9:13 2:6
4. VfB Lohberg 4 1 0 3 11:16 2:6
5. VfB Rheingold Emmerich 4 1 0 3 3:27 2:6
Teilnahme an der Endrunde um die Niederrheinmeisterschaft 1945/46

Bezirk Ruhr

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. Preußen Essen 4 4 0 0 15:5 8:0
2. VfB Rellinghausen 4 2 0 2 6:7 4:4
3. Sportfreunde Katernberg 4 2 0 2 6:8 4:4
4. TuRa 1886 Essen 4 1 0 3 9:12 2:6
5. VfR Kupferdreh 4 1 0 3 7:11 2:6
Teilnahme an der Endrunde um die Niederrheinmeisterschaft 1945/46

Im Anschluss an die Bezirksmeisterschaften im Niederrheingebiet fand eine Niederrhein-Meisterschaft unter den Bezirksmeistern statt.

Halbfinale: 
Rot-Weiß Oberhausen - Preußen Essen 1:0 n.V.
VfL Benrath - Rheydter SV 9:3

Finale:
Rot-Weiß Oberhausen - VfL Benrath 2:0

1946/47

In der Saison 1946/47 fand in der Britischen Besatzungszone mit Ausnahme von Schleswig-Holstein erstmals wieder ein regulärer Ligabetrieb flächendeckend statt. Die besten Mannschaften der jeweiligen Bezirke wurden direkt in die Bezirksligen eingeteilt. Eine Qualifikation über vorgeschaltete Stadt- oder Kreismeisterschaften war somit nicht mehr notwendig. Im Anschluss an die Bezirksmeisterschaften ermitteln die Bezirksmeister insgesamt sechs Landesmeister der Britischen Besatzungszone. Die Landesmeister und die jeweiligen Vizemeister nahmen weiterhin an der Endrunde um die Britische Zonenmeisterschaft teil.

Landesmeister wurden 1946/47:

In Norddeutschland:

In Westdeutschland:

Norddeutschland

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein fand 1946/47 eine Landesmeisterschaft mit 20 Vereinen statt, die sich zuvor in den Bezirksmeisterschaftsligen für den Wettbewerb qualifiziert hatten. Die Landesmeisterschaft wurde zunächst in mehreren Runden im KO-System ausgetragen. Die letzten vier im Wettbewerb verbliebenen Teilnehmer haben dann in einer Gruppenrunde den Landesmeister ermittelt. Landesmeister wurde der VfB Lübeck. Des Weiteren qualifizierte sich auch der Vizemeister Holstein Kiel für die Endrunde um die Meisterschaft der Britischen Zone sowie für die neugeschaffene Oberliga Nord.

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. VfB Lübeck 6 4 2 0 20:8 10:2
2. Holstein Kiel 6 3 1 2 13:8 7:5
3. Itzehoer SV 5 1 1 3 7:13 3:7
4. FVgg Kilia Kiel 5 1 0 4 5:16 2:8
Teilnahme an der Qualifikation zur Endrunde um die Meisterschaft in der Britischen Besatzungszone und Teilnahme an der Oberliga Nord der nächsten Saison

Hamburg

In Hamburg wurde wie schon in der Vorsaison wieder die Stadtliga ausgetragen. Hamburger Landesmeister wurde der FC St. Pauli.

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. FC St. Pauli 22 18 1 3 77:27 37:7
2. Hamburger SV (M) 22 16 2 4 101:33 34:10
3. SC Concordia von 1907 22 16 1 5 93:31 33:11
4. SC Victoria Hamburg 22 14 2 6 44:26 30:14
5. Eimsbütteler TV 22 14 1 7 89:43 29:15
6. Altonaer FC von 1893 22 12 3 7 72:35 27:17
7. TuS Hamburg 1880 (N) 22 7 3 12 42:78 17:27
8. Union 03 Altona 22 7 2 13 31:61 16:28
9. SpVgg Blankenese 22 5 6 11 26:68 16:28
10. SC Sperber Hamburg (N) 22 4 2 16 28:71 10:34
11. Wilhelmsburger FC 22 3 2 17 33:99 8:36
12. Post SV Hamburg 22 3 1 18 33:97 7:37
Teilnahme an der Qualifikation zur Endrunde um die Meisterschaft in der Britischen Besatzungszone und Teilnahme an der Oberliga Nord der nächsten Saison
Teilnahme an der Oberliga Nord der nächsten Saison
(M) Meister der letzten Saison
(N) Aufsteiger aus der 1. Amateurliga der letzten Saison

Niedersachsen (einschließlich Bremen)

In Niedersachsen wurde neben der bereits im Vorjahr ausgetragenen Süd-Gruppe der Oberliga in der Saison 1946/47 nun auch eine Nord-Gruppe ausgespielt. Die beiden Gruppensieger ermittelten anschließend den Meister Werder Bremen.

Oberliga Niedersachsen-Nord

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. Werder Bremen 24 109:31 40:8
2. VfL Osnabrück 24 108:27 38:10
3. Bremer SV 24 87:37 34:14
4. VfB Oldenburg 24 73:42 31:17
5. TuS Bremerhaven 93 24 82:45 30:18
6. Eintracht Osnabrück 24 67:43 30:18
7. ASV Blumenthal 24 48:52 19:29
8. VfL Rüstringen 24 28:52 14:34
9. SSV Hemelingen 24 41:59 14:34
10. TuS Haste 01 24 42:82 14:34
11. Cuxhavener SV 24 34:70 12:36
12. VfL Germania Leer 24 30:99 11:37
13. ATS Bremerhaven 24 27:104 11:37
Teilnahme an der Endrunde um die Meisterschaft in der Britischen Besatzungszone und Teilnahme an der Oberliga Nord der nächsten Saison
Teilnahme an der Oberliga Nord der nächsten Saison

Oberliga Niedersachsen-Süd

Meister der Oberliga Niedersachsen Süd wurde erneut der Vorjahressieger TSV Braunschweig. Nach Saisonende protestierte Hannover 96 erfolgreich gegen einzelne Spielwertungen und wurde daher statt der zunächst qualifizierten Mannschaft von Linden 07 nachträglich in die neue Oberliga Nord eingruppiert. Wegen Unklarheiten bei der Auf- und Abstiegsregelung spielten der SV Rot-Weiß Braunschweig und der Hannoversche SC 1983 ohne Wertung mit. [7]

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. TSV Braunschweig (M) 20 18 0 2 84:21 36:4
2. SV Arminia Hannover 20 16 1 3 85:34 33:7
3. SV Linden 07 20 10 3 7 59:54 23:17
4. VfB Peine 20 9 4 7 48:53 22:18
5. Wolfenbütteler SV 20 10 0 10 66:48 20:20
6. Hannover 96 18 9 1 8 54:36 19:17
7. TuSpo Holzminden (N) 19 8 2 9 41:56 18:20
8. Werder Hannover 19 6 4 9 36:51 16:22
9. Schwarz-Gelb Göttingen 19 6 1 12 46:72 13:25
10. ATSV Nienburg (N) 19 4 2 13 29:70 10:28
11. MTV Braunschweig (N) 18 0 4 14 21:61 4:32
12. SV Rot-Weiß Braunschweig : :
13. Hannoverscher SC 1893 (N) : :
Teilnahme an der Endrunde um die Meisterschaft in der Britischen Besatzungszone und Teilnahme an der Oberliga Nord der nächsten Saison
Teilnahme an der Oberliga Nord der nächsten Saison
(M) Meister der letzten Saison
(N) Aufsteiger aus der 1. Amateurliga der letzten Saison

Endspiele

TSV Braunschweig - Werder Bremen 3:1 und 0:3

Westdeutschland

Westfalen

Die Landesliga Westfalen wurde erneut in zwei geographischen getrennten Gruppen West und Ost ausgetragen. Anders als im Vorjahr wurde jedoch anschließend ein Finale der beiden Gruppensieger ausgespielt. Erster Westfalenmeister nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Borussia Dortmund durch einen 3:2 Sieg über den FC Schalke 04. Beide Finalteilnehmer waren zudem für die Endrunde um die Britische Zonenmeisterschaft qualifiziert.

Gruppe 1 (West)

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. FC Schalke 04 (G) 18 16 2 0 92:17 34:2
2. STV Horst-Emscher 18 14 1 3 64:29 29:7
3. SpVgg Röhlinghausen 18 11 2 5 49:31 24:12
4. Westfalia Herne 18 10 2 6 46:36 22:14
5. SV Höntrop (N) 18 8 2 8 33:40 18:18
6. TuS Milspe (N) 18 3 6 9 32:52 12:24
7. VfL Bochum 18 4 3 11 20:35 11:25
8. Union Gelsenkirchen 18 4 3 11 37:63 11:25
9. Alemannia Gelsenkirchen 18 3 4 11 22:47 10:26
10. SpVgg Herten (2) 18 3 3 12 26:71 9:27
Teilnahme an der Qualifikation zur Endrunde um die Britischen Zonenmeisterschaft und Teilnahme an der Oberliga West der nächsten Saison
Teilnahme an der Oberliga West der nächsten Saison
Abstieg in die Bezirksliga Westfalen der nächsten Saison
(G) Gruppensieg in der letzten Saison
(N) Aufstieg aus der Bezirksliga Westfalen der letzten Saison
(2) Wechsel aus Gruppe 2 der letzten Saison

Gruppe 2 (Ost)

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. Borussia Dortmund 18 12 5 1 54:18 29:7
2. SpVgg Erkenschwick (G) 18 10 6 2 65:28 26:10
3. VfL Witten (N) 18 10 4 4 47:38 24:12
4. Preußen Münster 18 10 2 6 39:25 22:14
5. VfB 03 Bielefeld 18 5 6 7 28:46 16:20
6. FV 09 Hombruch (N) 18 6 3 9 29:30 15:21
7. TBV Mengede 08 (N) 18 5 4 9 29:48 14:22
8. VfL Altenbögge 18 3 6 9 20:33 12:24
9. SC Greven 09 (N) 18 4 3 11 24:42 11:25
10. Arminia Marten 18 4 3 11 26:53 11:25
Teilnahme an der Endrunde um die Britische Zonenmeisterschaft und Teilnahme an der Oberliga West der nächsten Saison
Teilnahme an der Oberliga West der nächsten Saison
(G) Gruppensieg in der letzten Saison
(N) Aufstieg aus der Bezirksliga Westfalen der letzten Saison

Endspiel

Borussia Dortmund - FC Schalke 04 3:2

Mittelrhein

Am Mittelrhein wurde die Bezirksmeisterschaft erstmals im regulären Ligabetrieb ausgetragen. Meister wurde der VfR 1904 Köln.

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. VfR 1904 Köln 30 21 4 5 78:34 46:14
2. Alemannia Aachen 30 16 8 6 69:53 40:20
3. Bayenthaler SV 30 16 6 8 100:70 38:22
4. Rhenania Würselen 30 14 6 10 64:54 34:26
5. FV 08/09 Godesberg 30 15 2 13 61:65 32:28
6. VfL Köln 1899 30 11 9 10 77:50 31:29
7. SG Düren 99 (M) 30 12 7 11 61:55 31:29
8. Schwarz-Weiß Köln 30 10 10 10 53:44 30:30
9. Bonner FV 30 12 6 12 62:58 30:30
10. Mülheimer SV 06 30 12 6 12 55:60 30:30
11. SV 04 Leverkusen 30 12 6 12 49:61 30:30
12. SSV Troisdorf 05 30 12 4 14 64:68 28:32
13. Rhenania Köln 30 11 3 16 55:69 25:35
14. TuRa 04 Bonn 30 10 1 19 46:71 21:39
15. SpVgg Sülz 07 30 8 4 18 62:81 20:40
16. SV Beuel 06 30 4 6 20 34:97 14:46
Teilnahme an der Endrunde um die Meisterschaft in der Britischen Besatzungszone und Teilnahme an der Oberliga West der nächsten Saison
Teilnahme an der Qualifikation zur Endrunde um die Meisterschaft in der Britischen Besatzungszone und Teilnahme an der Oberliga West der nächsten Saison
(M) Mittelrheinmeister der letzten Saison

Niederrhein

Am Niederrhein wurde die Bezirksliga in 4 Gruppen ausgetragen. Die Gruppensieger ermittelten in einer Endrunde den Meister. Meister wurde Rot-Weiß Oberhausen.

Platz Verein Sp S U N Tore Punkte
1. Rot-Weiß Oberhausen (M) 3 : 5:1
2. Fortuna Düsseldorf 3 : 5:1
3. Sportfreunde Katernberg 3 : 2:4
4. Rheydter Spielverein 3 : 0:6
Teilnahme an der Endrunde um die Meisterschaft in der Britischen Besatzungszone und Teilnahme an der Oberliga West der nächsten Saison
Teilnahme an der Qualifikation zur Endrunde um die Meisterschaft in der Britischen Besatzungszone und Teilnahme an der Oberliga West der nächsten Saison
Teilnahme an der Oberliga West der nächsten Saison
(M) Niederrheinmeister der letzten Saison
Entscheidungsspiel:
Rot-Weiß Oberhausen - Fortuna Düsseldorf 3:1

Endrunde

Die Endrunde um die Meisterschaft in der Britischen Besatzungszone wurde mit acht Teilnehmern im KO-System ausgetragen. Direkt für die Endrunde qualifiziert waren die drei westdeutschen Landesmeister sowie der Landesmeister und der Vizemeister Niedersachsens. Die drei weiteren Startplätze wurden in zwei Qualifikationsrunden ausgespielt. Einer dieser weiteren Startplätze wurde unter den drei westdeutschen Vizemeistern ausgespielt, zwei dieser weiteren Startplätze wurden unter den Meistern und Vizemeistern Hamburgs und Schleswig-Holsteins ausgespielt.

Meister der Britischen Besatzungszone wurde der Vizemeister der Stadtliga Hamburg, der Hamburger SV. Die Mannschaft konnte im Finale in Düsseldorf den Westfalenmeister Borussia Dortmund mit 1:0 besiegen.

Qualifikationsrunde

Runde der Westdeutschen Vizemeister
Die Qualifikationsrunde der westdeutschen Vizemeister wurde in einer einfachen Runde nach dem Modus Jeder gegen Jeden ausgetragen. Der westfälische Vertreter FC Schalke 04 konnte dabei seine beiden Partien für sich entscheiden und stand damit vor der abschließenden Partie bereits als Teilnahmer an der Endrunde fest.

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Stadt, Stadion
01.06.47 FC Schalke 04 Alemannia Aachen 5:0 (4:0) Essen
xx.xx.47 Fortuna Düsseldorf FC Schalke 04 0:4 (?:?) Recklinghausen
02.07.47 Alemannia Aachen Fortuna Düsseldorf 1:5 (1:2) Aachen

Runde der Meister und Vizemeister von Hamburg und Schleswig-Holstein
In der Qualifikationsrunde der Meister und Vizemeister von Hamburg und Schleswig-Holstein verzichtete der FC St. Pauli auf die Teilnahme, da man als Hamburger Landesmeister die direkte Teilnahme an der Endrunde forderte. Neben dem Hamburger SV kam somit Holstein Kiel kampflos weiter.

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Stadt, Stadion
14.06.47 Hamburger SV VfB Lübeck 5:2 (2:0) Hamburg
FC St. Pauli Holstein Kiel

Viertelfinale

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Stadt, Stadion
08.06.47 Borussia Dortmund Werder Bremen 4:2 (?:?) Bochum
22.06.47 VfR 04 Köln Holstein Kiel 2:1 n.V. (1:1,1:1) Köln
22.06.47 TSV Braunschweig Rot-Weiß Oberhausen 2:3 n.V. (2:2, 2:0) Hannover, Hindenburgstadion
22.06.47 Hamburger SV FC Schalke 04 0:0 n.V. Hamburg, Volksparkstadion

Wiederholungsspiel

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Stadt, Stadion
29.06.47 FC Schalke 04 Hamburger SV 0:2 (0:0) Gelsenkirchen, Glückauf-Kampfbahn

Halbfinale

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Stadt, Stadion
29.06.47 Borussia Dortmund VfR 04 Köln 5:4 n.V. (4:4, 2:2)
06.07.47 Hamburger SV Rot Weiß Oberhausen 3:1 (1:1) Duisburg, Wedaustadion

Spiel um Platz 3

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Stadt, Stadion
13.07.47 Rot Weiß Oberhausen VfR 04 Köln 1:4 (1:3) Oberhausen, Am Vinzenzhaus

Finale

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Stadt, Stadion
13.07.47 Hamburger SV Borussia Dortmund 1:0 (1:0) Düsseldorf

1947/48

In der Britischen Besatzungszone wurden die Oberligen West und Nord als höchste Spielklasse flächendeckend eingeführt. Unterhalb der beiden Oberligen wurden zonenweit Landesligen (in Norddeutschland teilweise auch als Amateurligen bezeichnet) als zweite Spielklassenebene installiert. Bezirksmeisterschaften wurden hingegen nicht mehr ausgespielt, an ihre Stelle traten die Landesmeisterschaften, die unter den jeweiligen Siegern der Landesligen ausgespielt wurden und regelmäßig zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga berechtigten.

Die 1947/48 letztmals gespielte Endrunde um die Britische Zonenmeisterschaft wurde mit acht Teilnehmern im KO-System ausgetragen. Für die Endrunde qualifiziert waren die jeweils besten vier Mannschaften der beiden Oberligan Nord und West.

Meister der Britischen Besatzungszone wurde erneut der Vorjahressieger Hamburger SV. Die Mannschaft konnte sich im Finale mit 6:1 gegen den FC St. Pauli durchsetzen. Beide Finalteilnehmer qualifizierten sich zudem als Vertreter der Britischen Besatzungszone für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft.

Teilnehmer

Borussia Dortmund → Meister der Oberliga West 1947/48
Sportfreunde Katernberg → Vizemeister der Oberliga West 1947/48
STV Horst-Emscher → Dritter der Oberliga West 1947/48
Hamborn 07 → Vierter der Oberliga West 1947/48
Hamburger SV → Meister der Oberliga Nord 1947/48
FC St. Pauli → Vizemeister der Oberliga Nord 1947/48
TSV Braunschweig → Dritter der Oberliga Nord 1947/48
Werder Bremen → Vierter der Oberliga Nord 1947/48

Viertelfinale

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Stadt, Stadion
09.05.48 FC St. Pauli STV Horst-Emscher 3:1 (1:1) Hamburg
09.05.48 Sportfreunde Katernberg TSV Braunschweig 1:2 (1:1) Gelsenkirchen
09.05.48 Hamborn 07 Hamburger SV 0:1 (0:1) Oberhausen
08.05.48 Werder Bremen Borussia Dortmund 2:3 n.V. (1:0,2:2) Hannover

Halbfinale

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Stadt, Stadion
30.05.48 Hamburger SV TSV Braunschweig 3:2 (3:1) Hamburg, Volksparkstadion
30.05.48 Borussia Dortmund FC St. Pauli 2:2 n.V. (1:1,2:2) Gladbeck

Wiederholungsspiel

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Stadt, Stadion
06.06.48 FC St. Pauli Borussia Dortmund 1:0 (1:0) Braunschweig

Spiel um Platz 3

Die beiden Teilnehmer am Spiel um Platz 3 hatten sich auf Hin- und Rückspiel geeinigt, was jedoch vom Verband nicht akzeptiert wurde. Offiziell gibt es daher keinen Drittplatzierten.

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Stadt, Stadion
13.06.48 Borussia Dortmund TSV Braunschweig 2:0 (?:?) Dortmund

Finale

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Stadt, Stadion
13.06.48 Hamburger SV FC St. Pauli 6:1 (2:1) Hamburg, Stadion Hoheluft

Quellen

Einzelverweise und -anmerkungen

  1. http://historie.pimms.de/HTML/1946/1946-4.html
  2. a b SHFV Amtliche Mitteilungen 02-2005 Seite 34 (PDF)
  3. siehe dazu auch den Artikel Wolfenbütteler SV
  4. http://www.lsk-hansa.de/110-jahre-luneburger-sk-das-jahr-1946/
  5. dieses Spiel wurde bereits als Freundschaftsspiel gewertet
  6. Revierkick: Zwischen Trümmern rollt der Ball http://www.revierkick.de/1945-46.html
  7. http://www.wsv45.de/tabelle/t1947.php

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