Jan Emendörfer


Jan Emendörfer

Jan Emendörfer (* 1963 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Journalist und Autor. Er ist Chefredakteur der Ostsee-Zeitung in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern).

Inhaltsverzeichnis

Leben

Jan Emendörfer ist der Sohn des deutschen Kommunisten, Widerstandskämpfers gegen den Nationalsozialismus und Redakteurs Max Emendörfer (1911–1974) und dessen Frau Gertrud. Sein Vater war bis 1969 in Halle als Redakteur der SED-Bezirkszeitung Die Freiheit tätig. Jan Emendörfer besuchte die Schule in Bad Doberan und machte eine Ausbildung als Baumaschinist in Rostock. Von 1982 bis 1984 absolvierte er seinen Wehrdienst bei der Nationalen Volksarmee. Anschließend sammelte er journalistische Erfahrungen als Mitarbeiter und Wirtschaftsredakteur der Zeitung Die Freiheit in Halle. An der Leipziger Fachschule für Journalistik studierte er von 1986 bis 1989 im Fernstudium. 1990 ging er als Redakteur zu Ostsee-Zeitung in Rostock. Dort leitete er das Ressort Wirtschaft und übernahm 1997 das Ressort Reportage. [1] Im selben Jahr veröffentlichte er unter dem Titel Verfemt – Mein Vater Max Emendörfer die Biografie seines Vaters. Sie erschien 2004 in zweiter Auflage. 1999 wurde Emendörfer Mitglied der Chefredaktion der Ostsee-Zeitung unter Gerd Spilker. Nach dessen Ablösung Ende 2005 leitete Emendörfer die Redaktion kommissarisch, bis Manfred von Thien am 1. April 2006 Chefredakteur der Ostsee-Zeitung wurde. Nach von Thiens Rückkehr nach Lübeck trat Emendörfer am 1. Mai 2008 dessen Nachfolge als Chefredakteur der Ostsee-Zeitung an. [2]

Emendörfer ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Heiligendamm.

Veröffentlichungen

  • Verfemt – Mein Vater Max Emendörfer Frankfurt Oder 1997

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Biografie bei Buchhandel.de
  2. Emendörfer wird neuer Chef der „Ostsee-Zeitung“ In: Kress.de vom 18. April 2008

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