Frosinone Calcio


Frosinone Calcio
Frosinone Calcio
Vereinswappen von Frosinone Calcio
Voller Name Frosinone Calcio S.r.l.
Ort Frosinone
Gegründet 1928
Vereinsfarben gelb-blau
Stadion Stadio Comunale Matusa
Plätze 9.680
Präsident ItalienItalien Maurizio Stirpe
Trainer ItalienItalien Guido Carboni
Homepage www.frosinonecalcio.com
Liga Lega Pro Prima Divisione
2010/11 22. Platz, Serie B
Abstieg
Trikotfarben
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Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Frosinone Calcio ist ein italienischer Fußballverein aus Frosinone, einer Stadt aus der Region Latium. Die Vereinsfarben sind Gelb und Blau. Als Stadion dient dem Verein das Stadio Comunale Matusa, das Platz für 9.680 Zuschauer bietet. Zurzeit spielt der Verein in der Serie B.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Anfänge

Frosinone Calcio, ein Verein aus der latinischen Stadt Frosinone, wurde im Jahre 1928 gegründet. Schon 16 Jahre vorher wurde das erste organisierte Fußballteam von Frosinone gegründet. Der Verein mit dem Namen U.S. Frosinone spielte während der Zeit des faschistischen Regimes in Italien unter „Duce“ Benito Mussolini vor allem bei Turnieren. Zur Zeit der Regierung Mussolinis nannte sich der U.S. Frosinone eine Zeit lang „119.a Legione M.V.S.N.“, das war der Name der so genannten Schwarzhemden, der Kampfbünde im Italien der Zwischenkriegszeit. Der U.S. Frosinone wurde dann schließlich 1928 in Frosinone Calcio umbenannt. Vier Jahre später erbaute man in Frosinone das Stadio Comunale Matusa. Dieses Stadion war zu Beginn noch ein Sportplatz mit umzäumtem Spielfeld ohne Tribünen. Erst Ende der Dreißiger wurden die ersten Zuschauerränge gebaut. Heute fasst das „Matusa“ knapp 10.000 Zuschauer.

Im Jahr 1934 gelang es Frosinone Calcio erstmals, die Prima Divisione, wenig später in Serie C umbenannt, zu erreichen. Dort spielten zur damaligen Zeit auch heutige Spitzenmannschaften wie Udinese Calcio, FC Parma oder AC Siena. Allgemein schien sich damals in Frosinone ein kommender Spitzenverein zu entwickeln. Doch mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 endet auch der Vormarsch von Frosinone Calcio. Die Fußballmannschaft des Vereins verschwand nun von der Bildfläche.

Wiederaufbau

Nachdem der Verein in den Wirren des Zweiten Weltkrieges und des Sieges der Alliierten über Hitlerdeutschland und das mit dem Deutschen Reich verbündete Italien aus den oberen Ligen verschwand, wurde die Fußballabteilung 1945 wiederbelebt. Man startete in der Prima Divisione Laziale. Zwei Jahre darauf gelang der erneute Sprung in die Serie C. Bis 1952 konnte sich der Verein fünf Jahre in der dritthöchsten italienischen Spielklasse halten. In besagtem Jahr gelang der Sprung in die neu gegründete IV Serie. Die IV Serie bestand von 1952 bis 1959 und war die dritthöchste Liga im italienischen Fußball. Bis zum Ende der IV Serie war Frosinone Calcio in dieser Liga vertreten. In der Saison 1958/59 wurde der Verein aus der IV Serie ausgeschlossen, da während eines Meisterschaftsspiels gegen Cosenza Calcio schwere Ausschreitungen entbrannten, die im Block Frosinones ihren Ursprung hatten. Bei diesen Ausschreitungen kam es zu Kämpfen zwischen den so genannten „Fans“ von Frosinone Calcio und der italienischen Polizei. Außerdem wurde der Schiedsrichter von einem aus dem Frosinone-Block geworfenen Gegenstand am Kopf getroffen und war eine Zeit lang ohnmächtig. Die Folge des Ausschlusses war der Abstieg aus der IV Serie, die nach dieser Saison sowieso abgeschafft wurde, und die Herabsetzung in die Serie D. Sportlich wäre ein Aufstieg in die Serie C durchaus möglich gewesen.

Dritt- bis Fünftklassigkeit

Nach der Herabsetzung in die Serie D, die vierte Liga, tat sich Frosinone zunächst schwer, wieder in obere Ligen zurückzukehren. Man blieb bis 1966 in der Serie D, ehe endlich mal wieder der Aufstieg in die Serie C gelang, wobei man nach einem Jahr zusammen mit US Cremonese und ASD Vis Pesaro sofort wieder abstieg. 1971 gelang dann erneut der Aufstieg in die Serie C. In dieser Saison ließ der Torwart von Frosinone Calcio in 34 Spielen gerade einmal acht Gegentreffer zu. In der Serie C spielten die Gelb-Blauen vier gute Spielzeiten. Die beste Platzierung war dabei ein siebender Platz 1971/72. Doch drei Jahre später war die Zeit in der Drittklassigkeit wieder vorbei und es folgte erneut der Abstieg in die Serie D. Während dieser Zeit wurde die Serie C2, heute Lega Pro Seconda Divisione genannt, gegründet, welche die Serie D als vierte Liga ablöste und Letztere nun zur fünften Spielklasse machte. Frosinone Calcio schaffte 1978 den Aufstieg in die Serie C2, doch schon in der ersten Saison in der neuen Liga folgte der Abstieg. Wiederum nur zwei Jahre später gelang die Rückkehr in die vierte Liga. Dort konnte sich Frosinone Calcio in den Folgejahren etablieren.

Aufstieg bis in die Serie B

Frosinone Calcio blieb bis ins Jahr 1987 in der Serie C2. In der Saison 1986/87 gelang dann der Aufstieg in die Serie C1, heute unter dem Namen Lega Pro Prima Divisione bekannt. Nach Platz 9 in der ersten Saison folgte ein Jahr darauf mit Rang 16 die Rückkehr in die Serie C2. Bis ins Jahr 2004 verharrte Frosinone Calcio nun in der vierten Liga. Dabei spielte der Verein sowohl Aufstiegsplay-Offs (1996 gegen SC Albanova verloren) als auch Abstiegsplay-Outs (1998 gegen Albanova gewonnen). Im Jahr 2004 gelang schließlich der Sprung in die Serie C1. Gleich in der ersten Spielzeit in der Serie C1 erreichte der Verein Rang 5, woraufhin man Aufstiegsplay-Offs gegen den AC Mantova bestritt, wo man allerdings den Kürzeren zog. Im gleichen Jahr kam die Mannschaft bis ins Finale der Coppa Italia Serie C. Das Endspiel ging gegen Spezia Calcio mit 1:1 und 0:1 verloren. In der Spielzeit 2005/06 gelang erstmals der Sprung in die zweite italienische Liga, die Serie B. Im Finale der Play-Off-Spiele gegen den US Grosseto erreichte Frosinone Calcio ein 0:0 und ein 1:0, was bedeutete, dass das Team zusammen mit Spezia Calcio, CFC Genua 1893 und SSC Neapel in die Serie B aufstieg. Dort etablierte sich Frosinone und belegt nun seit einigen Jahren Platzierungen im gesicherten Mittelfeld.

Bekannte (ehemalige) Spieler

  • ItalienItalien Marco Cari
  • ItalienItalien Sandro Ciotti
  • ItalienItalien Stefano Colantuono
  • ItalienItalien Salvatore Silvestri
  • ItalienItalien Masiello Luciano
  • ItalienItalien Paolo Santarelli

Weblinks


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