Gold-Vierer


Gold-Vierer

Der Gold-Vierer, auch Kilian-Vierer, ist die Bezeichnung für die Fahrer des Bundes Deutscher Radfahrer, die unter Bundestrainer Gustav Kilian (1960-1977) in der Disziplin 4000-m-Mannschaftsverfolgung starteten.

Die Bezeichnung geht auf die vielen Goldmedaillen zurück, die die Mannschaft in verschiedenen Besetzungen bei UCI-Bahn-Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen in den 60er und 70er Jahren erzielte. Allein zwischen 1972 und 1976 gewann der deutsche Vierer fünfmal die Weltmeisterschaft und errang sowohl bei den Olympischen Spielen 1972 in München wie auch bei den Spielen in Montreal die Goldmedaille.[1]

Diese Erfolgsserie endete 1977 bei den Bahn-Weltmeisterschaften in St. Cristobal/Venezuela, als der als unschlagbar geltende Gold-Vierer im Finale gegen die Mannschaft der DDR verlor, die anschließend für viele Jahre die führende Rolle in der Mannschaftsverfolgung übernahm.

Bekannte Fahrer in diesem Vierer waren Udo Hempel, Günter Haritz, Jürgen Kissner, Karl Link, Peter Vonhof, Günther Schumacher, Ernst Claußmeyer, Dietrich Thurau, Gregor Braun und Rolf Gölz.

Einzelnachweise

  1. Radsportnews.com (8. Dezember 2009)

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