Alfred Runge

Alfred Runge

Alfred Runge (* 25. April 1881 in Osnabrück; † 27. April 1946 in Ahausen bei Rotenburg (Wümme)) war ein deutscher Architekt.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Runge studierte in Bremen am Technikum (heute Hochschule Bremen). Bereits ein Jahr nach Abschluss des Studiums gründete er 1904 mit seinem Studienfreund Eduard Scotland ein Architekturbüro und Baugeschäft. Sie sanierten im Umland Niedersachsenhäuser und realisierten von 1906 bis 1915 eine Reihe von Land-, Guts- und Stadthäusern sowie Jugendherbergen und Betriebsgemeinschaftshäuser.

Seine bedeutendsten Bauwerke entstanden nach dem Ersten Weltkrieg: In der Böttcherstraße wurde von 1923 bis 1926 nach Plänen von Runge & Scotland – die der konservativen Heimatschutzbewegung nahe standen – das Kaffee HAG-Haus, das Haus St. Petrus, das Haus des Glockenspiels sowie andere Bürogebäude gebaut. Die Häuser wurden mit den damals typischen Materialien Backstein und Sandstein errichtet. Weitere Wohnhäuser – u.a. ab 1924 Schwachhauser Ring 2–18 – wurden von ihm geplant und realisiert. Er setzte sich während des Zweiten Weltkrieges in Ahausen bei Rotenburg (Wümme) zur Ruhe.

Parallel zu seinem Architekturbüro mit Eduard Scotland in Bremen gründete Alfred Runge 1908 gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf Runge die Firma Runge & Co. Kunstgewerbliche Werkstätten Osnabrück. Die Architekten Runge & Scotland entwarfen für das Osnabrücker Unternehmen unter anderem Parkbänke in reiner Holzbauweise.

Siehe auch

Literatur

Weblinks


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