Katholische Theresienschule Berlin-Weißensee


Katholische Theresienschule Berlin-Weißensee
Katholische Theresienschule Berlin-Weißensee
Schulform Gymnasium
Gründung 1894
Ort Berlin
Land Berlin
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 33′ 2,7″ N, 13° 26′ 47,2″ O52.55074513.44645Koordinaten: 52° 33′ 2,7″ N, 13° 26′ 47,2″ O
Träger Erzbistum Berlin
Schüler 670 (Stand 2009)
Lehrer 60 (Stand 2009)
Leitung Annaliese Kirchberg
Website www.theresienschule.de

Die Theresienschule ist ein freies römisch-katholisches Gymnasium in Trägerschaft des Erzbistums Berlin.

Die Theresienschule wurde 1894 auf eine Initiative von Vätern der Herz-Jesu-Kirche Berlin-Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 182, hin als Mädchengymnasium gegründet. 1897/98 erhielt sie beim Neubau der Kirche durch Christoph Hehl ein eigenes Gebäude.

1941 wurde die Schule von den Nationalsozialisten geschlossen und 1945 durch die Schulschwestern Unserer Lieben Frau wieder eröffnet, die aus dem Kloster Mühlhausen bei Düsseldorf gekommen waren. Ihr Bestand war zwar durch alliierten Beschluss sanktioniert, jedoch konnte sie nur unter schwierigsten Bedingungen in Ost-Berlin bis zur politischen Wende 1989/90 als die einzige katholische Oberschule in der DDR überleben, zuletzt als vierklassige Erweiterte Oberschule. Sie war wegen des in der DDR geltenden staatlichen Bildungsmonopols mehrere Male von der Schließung bedroht.

Seit 1990 entwickelte sich die Schule zu einem voll ausgebauten koedukativen Gymnasium. Die stetig zunehmende Zahl der Schüler nötigte im Februar 1991 einen Umzug nach Berlin-Weißensee, Behaimstraße 29 (neben der St. Josef-Kirche). Seit Beginn des Schuljahres 1991/92 nimmt die Schule auch Jungen auf, seit 1998/99 nimmt sie Schüler ab Klasse 5 auf.

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