Arnoldshainer Abendmahlsthesen

Im Jahre 1957 wurden von einer Konferenz unierter und reformierter Kirchen (spätere Arnoldshainer Konferenz) die acht Arnoldshainer Abendmahlsthesen verfasst, in denen die unterschiedlichen Abendmahlsverständnisse der lutherischen, reformierten und unierten Kirchen auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden sollten.

Einige Jahre bleiben sie kirchenrechtlich unbeachtet, sie galten nur als eine Art „Studiendokument“ (Dieter Garlich), erst 1973 werden die Thesen von der EKD der Leuenberger Konkordie zugrunde gelegt.

Quelle

  • Seminararbeit im Fach Theologie von Dieter Garlich, Osnabrück

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