August Exter

August Exter (* 18. Mai 1858 in Dürkheim, Pfalz; † 7. Dezember 1933 in Obermenzing) war ein deutscher Architekt.

Leben

Exter studierte in München und war seit 1876 Mitglied des Corps Rheno-Palatia.[1]

Exter widmete sich in seiner Arbeit überwiegend dem Siedlungsbau. Nach seinen Entwürfen wurden Wohnsiedlungen in Obermenzing, Laim, Gauting und Gröbenzell realisiert. Zu seinen bekanntesten Bauten zählen die Villenkolonie Neu-Pasing I, die er 1892 im Münchener Vorort Pasing schuf. Der bürgerlichen Gesellschaft Münchens sollten hier im Sinne der aufkommenden Gartenstadtbewegung ein Wohnen im Grünen ermöglicht werden.

Einziger Sakralbau Exters war die im März 1892 eingeweihte Synagoge des Vereins „Ohel Jakob“ in der Herzog-Rudolf-Straße in München, die in der Pogromnacht am 9. November 1938 durch Brandstiftung zerstört wurde.

Einzelnachweise

  1. Kösener Corpslisten 1960, 113, 146

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