August Heinrich von Seckendorff

Freiherr August Heinrich Eduard Friedrich von Seckendorff (aus der Rinhofer Hauptlinie) (* 13. Februar 1807; † 30. Dezember 1885 in Leipzig) war ein Jurist.

Von Seckendorff studierte in Bonn, trat 1830 in den preußischen Staatsdienst, war lange Jahre als rheinischer Jurist unter anderem beim Justizamt in Ehrenbreitstein und beim Appellationsgericht zu Köln, dem Vorgänger des Oberlandesgericht Köln, als Richter tätig, wurde dann Staatsprokurator zu Trier, später Oberprokurator zu Köln, 1856 Mitglied des Obertribunals zu Berlin und 1871 Generalprokurator am Appellationsgericht zu Köln. 1849-1851 vertrat er einen rheinischen Wahlbezirk in der Zweiten Kammer des preußischen Landtags. Mit Errichtung des Reichsgerichts (1. Oktober 1879) wurde er als Oberreichsanwalt an die Spitze der Reichsanwaltschaft berufen. Er starb am 30. Dezember 1885 in Leipzig. Er war der Vater von Rudolf von Seckendorff (* 22. November 1844 - † 23. September 1932), der von 1905 bis 1920 Präsident des Reichsgerichts war.

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