August Hülsmann

August Hülsmann (* 1948 in Voltlage-Weese) war von 1998 bis 2007 Provinzial der Deutschen Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester mit Sitz in Bonn-Oberkassel.

Leben

Hülsmann war Schüler am Gymnasium der Herz-Jesu-Priester in Handrup, lebte dort im Internat und lernte so den Orden kennen, dem er nach dem Abitur 1967 beitrat. „Es war die Leidenschaft für Christus, die Leidenschaft für Menschen, natürlich eine Berufung und aus Faszination“, sagt er. Nach dem Studium in Freiburg im Breisgau und Münster sowie einem Diakonatsjahr in Wien wurde P. Hülsmann am 29. Mai 1975 in der Herz-Jesu Kirche Handrup durch den Osnabrücker Weihbischof Karl-August Siegel zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war unter anderem in der Jugendseelsorge und in der Schule tätig, danach von 1984 bis 1993 als Rektor von Schule und Kloster im emsländischen Handrup. 1993 bis 1998 war er fünf Jahre lang Rektor des Klosters und der Schule in Stegen bei Freiburg. 1998 wurde er dann zum Provinzial der Deutschen Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester gewählt.

Von 2003 bis Mitte 2006 war Pater Hülsmann zusätzlich zu seinem Amt als Provinzial Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Ordensobern (VDO), die mehr als 6.000 Ordensleute in Deutschland vertritt. Anfang 2004 wurde er auch Präsident der Union der Ordensoberen-Konferenzen Europas (UCESM - Unio Conferentiarum Europae Superiorum Majorum).

Am 1. Januar 2010 wurde Hülsmann von Bischof Wiesemann zum Spiritual am Speyerer Priesterseminar ernannt.


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