Axel Werner (Theologe)
Axel Werner

Axel Werner (* 21. August 1964 in Bonn) ist ein deutscher katholischer Theologe. Von April 2002 bis April 2011 war er Generalpräses des Internationalen Kolpingwerks und in diesem Amt achter Nachfolger Adolph Kolpings.

Leben

Werner besuchte von 1970 die Gottfried-Kinkel-Grundschule in Bonn-Oberkassel, 1974 wechselte er an das Ernst-Kalkuhl-Gymnasium in Bonn-Oberkassel, wo er sich das Rüstzeug für ein Studium erwarb. 1983 immatrikulierte er sich an der Universität Bonn, wo er katholische Theologie studierte. Im Anschluss an sein bis 1988 abgeschlossenes Studium wurde er 1989 Diakon in Kaarst-Vorst und Kaarst-Holzbüttgen.

Am 1. Juni 1990 empfing er im Kölner Dom die Priesterweihe, war ab 1990 Kaplan in Köln-Urbach und Köln-Grengel, 1993 ging er in gleicher Funktion nach St. Augustin und St. Augustin-Hangelar, wurde 1995 Pfarrer in Quito und 1998 Pfarrer in Mexiko-Stadt. Am 29. April 2002 wählte ihn das Internationale Kolpingwerk zum Generalpräses. Am 23. Juni 2002 wurde er als Rektor der Minoritenkirche in Köln eingeführt und am 19. September 2003 zum Monsignore („Kaplan seiner Heiligkeit“) ernannt.

Werner war neun Jahre Generalpräses des Internationalen Kolpingwerks. Am 9. Februar 2011 erklärte er mit einem Schreiben an die Mitglieder seinen Rücktritt zum 1. Mai 2011, um „danach als Priester des Erzbistums Köln eine andere verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen.“[1]

Einzelnachweise

  1. Schreiben an die Mitglieder des Kolpingwerks, aufgerufen am 16. Juni 2011

Weblinks


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