Bahnstrecke Bad Neustadt–Bad Königshofen
Neustadt–Königshofen
Kursbuchstrecke (DB): 815
Streckennummer: 5241
Streckenlänge: 23,2 km
Maximale Neigung: 18,2 
Minimaler Radius: 171 m
Legende
Strecke – geradeaus
von Schweinfurt
Bahnhof, Station
0,00 Bad Neustadt (Saale) 232,4 m ü. NN
Straßenbrücke
Kastanienallee
Straßenbrücke
B 279 neu
   
nach Meiningen
   
Fränkische Saale
   
Wetterstraße
   
3,9 Heustreu bis 1961
   
5,82 Hollstadt
   
A 71
   
Bundesstraße 279 alt
   
Fränkische Saale
   
Fränkische Saale
   
9,6 Taubachsmühle bis 1963
   
Bundesstraße 279
   
Fränkische Saale
   
10,99 Wülfershausen (Saale)
   
12,68 Saal (Saale)
   
Fränkische Saale
   
Großeibstädter Straße
   
16,53 Kleineibstadt
   
19,23 Großeibstadt
   
Kleinbardorfer Straße
   
Schweinfurter Straße ?
   
23,24 Königshofen i. Grabfeld 275,8 m ü. NN

Die Bahnstrecke Bad Neustadt–Bad Königshofen war in Unterfranken eine eingleisige gut 23 Kilometer lange Nebenbahn von Bad Neustadt an der Saale nach Bad Königshofen im Grabfeld. Die Bahnlinie entlang der Fränkischen Saale hieß auch entsprechend der Gegend Grabfeldbahn. Im Jahr 1997 wurde die Strecke abgebaut.

Geschichte

Am 30. April 1888 beschloss der Bayerische Landtag das Gesetz zum Bau und Betrieb einer Lokalbahn, die Königshofen mit Neustadt verbindet und dort einen Anschluss an die 1874 eröffnete Hauptbahn Richtung Schweinfurt herstellt. Baubeginn war schließlich im März 1892 und ein Jahr später am 1. Oktober 1893 folgte durch die Bayerische Staatsbahn die feierliche Eröffnung der Sekundärbahn.

Am 30. Mai 1976 wurde der Personenzugverkehr, am 30. Dezember 1994 der Güterzugverkehr eingestellt. Das Eisenbahn-Bundesamt genehmigte am 11. Mai 1995 die Stilllegung der Strecke, die daraufhin zum 1. August 1995 vollzogen wurde. Der Rückbau der Gleisanlagen war im Juni 1997 abgeschlossen. Auf der Trasse wurde später der Saaletal-Radweg gebaut.

Ehemaliges Empfangsgebäude in Bad Königshofen

Verkehr

Zum Einsatz kamen auf der Strecke unter anderem die Dampflokomotiven der Baureihen 98.8 und später DRG-Baureihe 98.11. Ab Dezember 1968 wurde verkehrte die Diesellokomotive V 100, im Jahr 1972 folgte im Personenverkehr der Schienenbus.

Literatur

  • Andreas Kuhfahl: Nebenbahnen in Unterfranken . Eisenbahn-Fachbuchverlag Neustadt/Coburg, 2003. ISBN 3-9805967-9-6

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