Banbury
Banbury (England)
Banbury
Banbury
Lage in England
Parsons Street, Banbury

Banbury ist eine Stadt am Fluss Cherwell in Oxfordshire (England). Banbury hat 41.802 Einwohner (2001) und ist Verwaltungssitz des Distrikts Cherwell. Es ist ein bedeutendes Wirtschafts- und Geschäftszentrum für das überwiegend ländliche Umland.

Inoffiziell wird dieses Gebiet auch als Banburyshire bezeichnet, das den Cherwell Distrikt und Teile der benachbarten Grafschaften Northamptonshire und Warwickshire umfasst. In Banbury hat sich hauptsächlich Industrie der Bereiche Autozulieferindustrie, Elektroindustrie, Aluminium, Nahrungsmittelverarbeitung und Druckereien angesiedelt.

Der Ort ist seit der Römerzeit besiedelt. Es gab eine römische Villa am nahe gelegenen Wykham Park. Banbury entwickelte sich in der angelsächsischen Periode unter starkem dänischem Einfluss. Sein mittelalterlicher Wohlstand basierte auf Wolle. Das Schloss Banbury wurde von 1135 an von den Bischöfen von Lincoln errichtet und überstand den Bürgerkrieg, als es belagert wurde. Banbury war wegen seiner Nähe zu Oxford Eigentum des Königs und eine königliche Stadt, aber die Einwohner waren als strenge Puritaner bekannt. Während der englischen Bürgerkriege in den 1640er Jahren bezog Oliver Cromwell im ältesten Pub des Ortes, dem „Ye Olde Reindeer Inn“ zeitweise Quartier. Im „Globe Room“ desselben Pubs soll er der Ortslegende nach den Kampf von Edgehill geplant haben. Das Schloss wurde nach dem Krieg beschädigt. An seiner Stelle steht heute ein modernes Einkaufszentrum, das Castle Quay.

Die Fertigstellung des Oxford Canal in 1790 führte zu einem weiteren Wachstum der Stadt. 1850 wurde Banbury auch an das Eisenbahnnetz angeschlossen, was eine direkte Verbindung nach London und in den Norden ermöglichte.

Seit 1981 unterhält Banbury eine Städtepartnerschaft mit Hennef.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

 Commons: Banbury – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
52.06-1.3404107

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