Uiloq Slettemark

Uiloq Slettemark
Uiloq Slettemark Biathlon
Voller Name Uiloq Slettemark (geb. Helgessen)
Verband GronlandGrönland Grönland
Geburtstag 6. August 1965
Geburtsort Varde, Dänemark
Karriere
Verein Nuuk Biathlon
Aufnahme in den
Nationalkader
2000
Debüt im Europacup 2003
Debüt im Weltcup 2000
Status aktiv
Weltcup-Bilanz
letzte Änderung: 2. Dezember 2008

Uiloq Slettemark, geb. Helgessen (* 6. August 1965 in Varde, Dänemark) ist eine Biathletin und Skilangläuferin aus Grönland.

Uiloq Slettemark ist Studentin und die erfolgreichste Biathletin ihres Landes in den 2000er Jahren. Ihr Mann Øystein Slettemark ist ebenfalls grönländischer Biathlet. Sie ist zudem Generalsekretärin, er Präsident des grönländischen Biathlonverbandes Greenland Biathlon Federation und tritt für Nuuk Biathlon an. Beide leben in Nuuk und haben drei Kinder. Seit 1999 betreibt sie Biathlon und gehört seitdem zum grönländischen Nationalkader.

2000 gab Slettemark in Hochfilzen als 82. eines Einzels ihr Debüt im Biathlon-Weltcup. Nachdem ihre Ergebnisse zudem alle zwischen Rang 80 und 90 lagen, konnte sie 2001 bei einem Sprint in Oberhof mit Rang 64 einen Leistungssprung verzeichnen. In Pokljuka nahm sie auch erstmals bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2001 teil und wurde sowohl im Einzel wie auch im Sprint 81. In der Folgezeit waren die Ergebnisse schwankend, lagen zwischen 100 in Pokljuka und 46 in Östersund. Seit 2003 trat die Grönländerin immer wieder im Biathlon-Europacup an, wo sie vergleichsweise bessere Ergebnisse erreichte; so wurde sie in Ridnaun 2003 19. in einem Sprint. Das beste Weltcupresultat erreichte Slettemark als 40. in einem Sprint in Lahti. Im Einzel-Rennen bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2003 in Chanty-Mansijsk belegte sie einen guten 55., im Sprintrennen einen noch besseren 48. Platz. Die Weltmeisterschaften 2004 in Oberhof, 2005 in Hochfilzen und 2007 in Antholz brachten ihr weniger gute Resultate. Auch im Weltcup wurden die Resultate Slettemarks zusehends schlechter.

Daneben ist Slettemark auch als Langläuferin für Dänemark aktiv. Neun mal – von 1999–2005, 2007 und 2008[1] – gewann sie das 160 Kilometer lange Marathonrennen Arctic Circle Race auf Grönland.[2][3][4] Ihr Debüt in einem offiziellen FIS-Rennen gab sie im November 1998 als 24. über 10 Kilometer in Beitostølen. Schon im Dezember erreichte sie als Zehnte über 5 Kilometer eine erste Top-Ten-Platzierung und rückte in den Continental-Cup auf, wo sie in einem 10-Kilometer-Rennen in Lillehammer 18. wurde. In vier Rennen trat sie bei der Nordische Skiweltmeisterschaft 1999 in Ramsau an. Bestes Resultat war ein 45. Platz über 15 Kilometer. Im Skilanglauf-Weltcup trat die Grönländerin 2000 in Lamoura Mouthe erstmals in einem 50-Kilometer-Rennen an, wo sie 35. wurde. Kurz darauf erreichte sie als Fünfte in einem 10-Kilometer-FIS-Rennen ihr bestes Resultat. Ihre zweiten Nordischen Skiweltmeisterschaften 2001 in Lahti brachten weniger gute Ergebnisse als 1999. Danach trat sie nur noch selten im Skilanglauf an und konzentrierte sich auf den Biathlon.

Biathlon-Weltcup-Platzierungen

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10  
Punkteränge  
Starts 24 52 5     81
Stand: nach der Saison 2009/2010

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Arctic Circle Race Results History (englisch). Arctic Circle Race Committee (2009). Abgerufen am 20. Februar 2009.
  2. Arctic Circle Race (englisch). Greenland Guide & Arctic Circle Race (2004). Abgerufen am 20. Februar 2009.
  3. Uiloq Slettemark wins her 8th ACR (englisch). Arctic Circle Race Committee (25. März 2007). Abgerufen am 20. Februar 2009.
  4. Arctic Circle Race 2008 Final Results (englisch). Arctic Circle Race (2008). Abgerufen am 20. Februar 2009.

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