Bayerische C IV
C IV (Bayern)
DRG Baureihe 53.80–81
C IV Zwilling C IV Verbund
Nummerierung: Namen,
1401–1441, 1452–1462
ab 1926:
DRG 53 8011–8064
Namen,
1442–1451, 1463–1550
ab 1926:
DRG 53 8081–8168
Anzahl: 87 100
Hersteller: Maffei, Krauss Krauss, Maffei
Baujahr(e): 1884–1892 1889–1897
Ausmusterung: bis 1926 bis 1931
Bauart: C n2 C n2v
Spurweite: 1435 mm
Länge über Puffer: 14600 mm 149901 / 150202 mm
Radstand mit Tender: 10300 mm 105001 / 105302 mm
Dienstmasse: 40,0 t 40,31 / 42,02 t
Reibungsmasse: 40,0 t 40,31 / 42,02 t
Radsatzfahrmasse: 13,3 t 13,41 / 14,02 t
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
Treibraddurchmesser: 1340 mm
Steuerungsart: Allan, innen
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 486 mm 486/705 mm 1
500/705 mm 2
Kolbenhub: 630 mm
Kesselüberdruck: 11 kg/cm² = 10,79 bar 12 kg/cm² = 11,77 bar 1
13 kg/cm² = 12,75 bar 2
Rostfläche: 1,67 m²
Verdampfungsheizfläche: 111,8 m²
Tender: bay 3 T 10,2 bay 3 T 10,5
Dienstmasse des Tenders: 27,2 t 27,5 t
Wasservorrat: 10,2 m³ 10,5 m³
Brennstoffvorrat: 5,0 t Kohle 5,0 t Kohle
1 Probeloks
2 Serienloks ab Betriebsnummer 1442

Die C IV war eine Güterzugdampflokomotive, die zwischen 1884 und 1897 für die Königlich Bayerische Staatsbahn gebaut wurde. Zwischen 1884 und 1893 wurden 87 Exemplare mit Nassdampf-Zwillingstriebwerk geliefert, 1889 zwei Probeloks und zwischen 1892 und 1897 98 weitere Exemplare mit Nassdampf-Zweizylinder-Verbundtriebwerk. Die Fahrzeuge, welche erstmals den bis dahin für bayerische Lokomotiven typischen Außenrahmen nicht mehr besaßen, waren den steigenden Anforderungen aber schon bald nicht mehr gewachsen. Trotzdem wurden von der Deutschen Reichsbahn noch zahlreiche Exemplare übernommen und als Baureihe 53.80-81 mit den Betriebsnummern 53 8011–8064 und 53 8081–8168 eingereiht. Die Zwillingslokomotiven wurden 1926 ausgemustert, die Verbundlokomotiven bis 1931.

Die Zwillingsloks waren mit einem Schlepptender der Bauart bay 3 T 10,2 ausgestattet. Die Verbundmaschinen hatten einen Schlepptender der Bauart bay 3 T 10,5.


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