Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen

Der Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen (BDS) ist ein Zusammenschluss der Soziologen, die sich mit angewandter Soziologie befassen. Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) kommt eher vom Typus der „Gelehrtengesellschaft“ her. Nur nach der generellen Aufnahme von Nichtpromovierten als Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Soziologie ist diese Differenzierung nicht mehr zeitgemäß. Gemeinsam mit der DGS schuf und administriert der BDS den deutschen soziologischenEthikkodex“.

Inhaltsverzeichnis

Zielsetzung und Mitglieder

Der BDS vertritt die beruflichen und berufspolitischen Interessen der Absolventinnen und Absolventen soziologischer und verwandter Studiengänge.

Mitglieder des Verbandes sind in verschiedenen Arbeitsfeldern und -positionen tätig. Gemeinsam ist ihnen die Identität der sozialwissenschaftlichen Ausbildung, ihrer theoretischen Basis und Fachmethodik. Sie arbeiten in Hochschule sowie Forschung und Lehre ebenso wie in öffentlichen Verwaltungen und in Unternehmen der Privatwirtschaft, sie sind als gewerbliche Unternehmer oder Freiberufler in der Beratung und in der angewandten Forschung tätig.

Führung

Vorstand

(Stand 1. Dezember 2010)

  • Bernd Vonhoff, Hamburg, 1. Vorsitzender
  • Wolfram Breger, Essen, stellvertretender Vorsitzender
  • Hans-Werner Franz, Dortmund, Schatzmeister
  • Sabrina Böhmer, Glücksburg
  • Matthias Horwitz, Berlin

Senat

Der Senat besteht aus 25 Mitgliedern. Die Zusammensetzung kann auf der Homepage des BDS eingesehen werden.

Organisationsstruktur

Regionalgruppen

Berlin, Bodensee, Köln/Bonn, München, Münster, Nord, Rhein/Main, Rhein/Ruhr, Stuttgart, Trier, Rhein-Neckar.

Fachgruppen

  • Beratung
  • Ethik
  • Forschung
  • Gesundheit
  • Berufsfeldorientierung
  • Verwaltung

Fachzeitschrift „Sozialwissenschaften und Berufspraxis - SuB“

Der BDS gibt eine eigene Zeitschrift heraus. „Sozialwissenschaften und Berufspraxis“ versteht sich als wissenschaftliche Fachzeitschrift für angewandte Soziologie und bietet eine Plattform für den Austausch zwischen universitärer und außeruniversitärer Praxis.

Sie stellt sich sowohl wissenschaftlichen wie alltäglichen Themen und Entwicklungen und ist für Autorinnen und Autoren innerhalb und außerhalb des Verbandes offen. Den Kern jedes Heftes bildet ein Schwerpunktthema mit wissenschaftlichen Beiträgen sowie Berichten aus Forschung und Praxis. Daneben bleibt Raum für aktuelle Themen und Diskussionsbeiträge, für kurze Darstellungen von Projekten in Hochschule und Praxis, für Darstellungen beruflicher Tätigkeitsfelder (ggf. ergänzt um Praktiker-Interviews) sowie Rezensionen. Unter Verbandsmitteilungen können sich Mitglieder und Interessierte einen Überblick über die Aktivitäten des BDS verschaffen.

Mitglieder des BDS erhalten die Zeitschrift „Sozialwissenschaften und Berufspraxis - SuB“ im Rahmen ihrer Mitgliedschaft, für Nichtmitglieder sind Jahresabonnements ebenso wie der Bezug von Einzelheften möglich.

Herausgebergremium

  • Stefanie Ernst (Hamburg, geschäftsführend),
  • Birgit Blaettel-Mink (Frankfurt/Main),
  • Wolfram Breger (Essen),
  • Ulla Ralfs (Hamburg)
  • Torsten Noack (Stuttgart)
  • Heiko M. Kosow (Münster)

Weblinks

BDS - Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen

Literatur

  • BDS, Wolfram Breger (Hg.) in Zusammenarbeit mit Sabrina Böhmer: Was werden mit Soziologie. Berufe für Soziologen und Soziologinnen - Das BDS-Berufshandbuch, Geleitwort Ralf Dahrendorf. Verlag Lucius & Lucius, Stuttgart 2007, ISBN 978-3828204027

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