Boris Barth

Boris Barth (* 9. Oktober 1961) ist ein deutscher Historiker.

Barth studierte Geschichte in Düsseldorf und promovierte 1995 bei Wolfgang J. Mommsen über "Die deutsche Hochfinanz und die Imperialismen". Er habilitierte sich 2003 mit einem Werk über die Dolchstoßlegende. Seine Forschungsschwerpunkte sind Genozid und Genozidtheorien, deutsche Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, sowie Global History. Neben seiner Tätigkeit als Dozent an den Universitäten Düsseldorf und Konstanz hat Barth unter anderem als historischer Berater für den Gerling-Konzern gearbeitet. Seit September 2008 unterrichtet er als Gastprofessor an der Jacobs University Bremen.

Werke

  • Arbeitsgemeinschaft "Raum - Medien - Politik", Konstanz 2002.
  • Die deutsche Hochfinanz und die Imperialismen: Banken und Außenpolitik vor 1914, Stuttgart 1995. (Dissertation)
  • Dolchstoßlegenden und politische Desintegration: Das Trauma der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg 1914 - 1933, Düsseldorf 2003.
  • Genozid: Völkermord im 20. Jahrhundert. Geschichte, Theorien, Kontroversen, München 2006.
  • Grenzenlose Märkte? : Die deutsch-lateinamerikanischen Wirtschaftsbeziehungen vom Zeitalter des Imperialismus bis zur Weltwirtschaftskrise, Münster 1995.
  • Konkurrenzpartnerschaft: Die deutsche und die tschechoslowakische Wirtschaft in der Zwischenkriegszeit, Essen 1999.
  • Rassismus, in: Europäische Geschichte Online, hrsg. vom Institut für Europäische Geschichte (Mainz), 2011, Zugriff am: 16.11.2011.
  • Zivilisierungsmissionen: Imperiale Weltverbesserung seit dem 18. Jahrhundert, Konstanz 2005.

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