Allerstedt (Adelsgeschlecht)

Die Familie von Allerstedt war ein altes, früh erloschenes, thüringisches Reichsministerialengeschlecht aus dem gleichnamigem Ort Allerstedt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erstmals wurde die Familie mit Konrad und Hartnidus de Alrestete 1157 erwähnt. Später erscheinen 1180 Hartridus de Alirstede und 1216 Ludolfus de Alirstede, 1269 Heinricus und 1370 Ludolfus von Allerstedt zu Allerstedt. Ihr Stammsitz war die gleichnamige Burg, die zwischen Wiehe und Wohlmirstedt liegt. Weiterhin waren sie auf Berlstedt und Neumark (bei Weimar) (1289–1326) gesessen. Später zu Reichsritter erhoben. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts ist die Familie erloschen.

Vermutlich mit den Rittern "von Berlstedt", die vom 13. bis 16. Jahrhundert erwähnt wurden, Stammes- und Wappenverwandt.

Wappen

Der Schild ist schräg geviert; Tingierung unbekannt. Auf dem Helm ein Pfauenspiegel.

Literatur

  • Uwe Risch: Die Herren von Berlstedt und Allerstedt. Selbstverlag, Gehren 2001, ISBN 3-934748-93-7.
  • Fritz Fischer: Ahnenreihenwerk Geschwister Fischer. Bd. 4: Ahnenreihen von Uradelsgeschlechtern Wettiner Lande : (Ahnen der Johanna Felicitas v. Wehlen, *1741, +1802). Teil 13: Ahnenreihen der Familien v. Allerstedt, v. Creutzen, v. Marschall (thüringisch), v. Mihls, v. Naundorf, v. Schönberg und Truchseß v. Schlotheim. 1977
  • George Adalbert von Mülverstedt: Der abgestorbene Preußische Adel, Provinz Sachsen, in Siebmacher Wappenbücher, Verlag v. Bauer & Raspe, Nürnberg, 1884
  • Rüdiger Bier: 1500 Jahre Geschichte und Geschichten der herrschaftlichen Sitze zu Kirchscheidungen und Burgscheidungen, Eigenverlag Rittergut Kirchscheidungen 2009

Siehe auch


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