Alf Krauliz

Alf Krauliz, früher meist Alf Kraulitz (* 1947), ist ein österreichischer Kulturmanager, Künstler und Musiker des Austropop.

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Leben

Der promovierte Geologe wirkte als Leiter der Gruppe Misthaufen und 1975 und 1976 in der Arena, im Fleischhof Sankt Marx, das Musical Schabernack aufgeführt. In der Folge organisierte er Kulturveranstaltungen, führte Regie oder betätigte sich in Lehre und Ausbildung.

Krauliz war Gründer des Wiener Stadtfestes und dessen Organisator von 1978 bis 2000 sowie Gründer und Leiter des Wiener Metropol von 1981 bis 1990. Intendant des Niederösterreichischen Donaufestivals war er von 1990 bis 2000.

2002 gründete er die seither jährlich unter seiner Leitung durchgeführte Sommerakademie in Motten. Ebenfalls 2002 inszenierte er in Heidenreichstein zur Eröffnung der Anderswelt ein Fest des Feuers mit Feuerartisten, Tänzern und Musikern (Zabine, Deishovida, Bernhard Egger Blues Band u.v.a.)

Publikationen

  • mit Alfreda Fiala: Stadtfeste, Plakate von Gottfried Helnwein, Studienreihe der Politischen Akademie der ÖVP Nr.13 Wien 1981.
  • Alles Klar. Texte, Eigenverlag 1990.
  • Vom Metropol zum Festival der Clowns, in: Peter Bochskanl: Jörg Mauthe: sein Leben auf 33 Ebenen – Erinnerungen & Visionen, Wiener Journal Wien 1994, ISBN 3-9003-7994-7.
  • mit Hilde Matouscheck: Gottfried Helnwein, Apokalypse Instellation 13. Juni–31. August 1999, NÖ Donaufestival Dominikanerkirche Krems 1999.
  • mit Marion Mauthe: Räume in Bewegung – 10 Jahre Donaufestival, Fotos von Lukas Beck, Springer Wien 2002, ISBN 3-211-83864-3.
  • Natur und Kultur im Grenzbereich nördliches Waldviertel und südliches Tschechien – Identität und Stärken einer Region, Studie und Endbericht zum Projekt CINDIS 1, Wien 2002.

Diskographie

  • Misthaufen: Wer haglich is bleibt üba. Langspielplatte, CBS 1975

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Wiener Stadtfest Bericht vom 18. Wiener Stadtfest 2001

Weblinks


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