Alfredo Häberli

Alfredo Häberli (* 1964 in Buenos Aires) ist ein Designer und Architekt.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Alfredo Häberli wurde 1964 in Buenos Aires geboren. 1977 kommt er mit seinen Eltern in die Schweiz. In Zürich machte er 1991 seinen Abschluss in Industriedesign an der Höheren Schule für Gestaltung und erhielt für sein Diplom den Förderpreis. Gleich nach der Ausbildung gründet Häberli zusammen mit Christophe Marchand ein gemeinsames Studio. 1999 trennen sie sich und Häberli eröffnet sein eigenes Atelier Alfredo Häberli Design Development im zürcher Seefeld. Er arbeitet unter anderen für Firmen, wie Alias, Camper, Iittala, Kvadrat, Luceplan, Moroso, Ruckstuhl, Schiffini und Volvo.

Im Jahr 1999 heiratet er Stefanie Bachmann, die im gleichen Jahr Sohn Luc zur Welt bringt. Im Jahr 2002 wird seine Tochter Aline geboren.

Werke

Häberli ist vor allem dafür bekannt, dass er Alltagsgegenstände gestaltet. Sein Credo: „Beobachten ist die schönste Form des Denkens.“

Für die finnische Firma Iittala entwarf er zum Beispiel das Tafelservice Origo und die Trinkglas-Serie Essence. Bekannt sind aber auch Möbel, wie z.B. der Sessel Take a Line for a Walk für Moroso oder der Stuhl Segesta für Alias. Andere Objekte entstanden noch in Zusammenarbeit mit Christophe Marchand, so zum Beispiel das Sofa Zurigo für Zanotta oder das Regalsystem SEC für Alias.

Ausstellungen

Seit 1988 arbeitet Häberli regelmässig als Ausstellungsgestalter für das Museum für Gestaltung Zürich.

Im Sommer 2008 zeigte das Museum für Gestaltung Zürich eine grosse monografische Ausstellung über Häberli: SurroundThings, vom 27. Juni bis 21. September 2008.

Auszeichnungen

  • 1991 Diplompreis SfGZ Schule für Gestaltung, Zürich
  • 2001 Excellent Swedish Design Award und den japanischen Preis Zakka of the Year für Origo
  • 2002 iF Design Award für Origo
  • 2004 Now! Designer de l’année 2004 an der Fachmesse Maison & Objet, Paris
  • 2005 Design Preis Schweiz in der Kategorie Market für das Kindergeschirr Kids'Stuff
  • 2006 Guest of Honour an der 20sten Biennale Interieur06, Kortrijk
  • 2009 A&W Designer des Jahres 2009 während der IMM in Köln

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Häberli — ist der Familienname folgender Personen: Alfredo Häberli (* 1964), argentinisch Schweizer Designer und Architekt Brigitte Häberli (* 1958), Schweizer Politikerin Manuel Häberli (* 1992), Schweizer Jungschauspieler Thomas Häberli (* 1974),… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Haa–Had — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Alfred (Name) — Alfred ist ein männlicher Vorname mit althochdeutschem Ursprung. Inhaltsverzeichnis 1 Herkunft und Bedeutung 2 Varianten 3 Namenstag 4 Bekannte Namensträger …   Deutsch Wikipedia

  • Iittala — Logo de Iittala Création 1881 Personnages clés Tero Vähäkylä (directeur) …   Wikipédia en Français

  • BD Barcelona Design — Saltar a navegación, búsqueda Bd Barcelona Design Tipo Sociedad Limitada Fundación 1972 Sede …   Wikipedia Español

  • Ruckstuhl — Infobox Company company name = Ruckstuhl company type = Limited foundation = 1881 location = Langenthal, Switzerland ceo = Peter Ruckstuhl industry = Textile Industry products = Rugs and Carpets Acoustic panels revenue = num employees = homepage …   Wikipedia

  • Schweizer Filmpreis — Der Schweizer Filmpreis wurde das erste Mal im Jahre 1998 anlässlich der Solothurner Filmtage verliehen. Seitdem wurde er in jedem Jahr im Januar während der Filmtage Solothurn vergeben. Insgesamt standen in der Vergangenheit 600 000 Schweizer… …   Deutsch Wikipedia

  • Quartz (récompense) — Pour les articles homonymes, voir Quartz. Le Quartz est le trophée remis aux lauréats du prix du cinéma suisse par l Académie du Cinéma Suisse. Le prix existe depuis 1998, mais c est seulement depuis 2008 que des trophées remplacent le viseur que …   Wikipédia en Français

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”