Dogmatik

Dogmatik (v. gr.), 1) überhaupt die Darstellung der Lehrmeinungen einer philosophischen od. religiösen Schule od. Partei, s. Dogma 4) u. 5); 2) (Theologia dogmatica), derjenige Theil der christlichen Theologie, welcher sich mit der kritischen Begründung u. systematischen Darstellung der richtigen Glaubensansichten od. Glaubenslehren (Dogmata, Institutiones fidei) beschäftigt, sie hat es also mit dem Glauben zu thun (Glaubenslehre) u. heißt deshalb auch, im Gegensatz zur praktischen Theologie (Moral), theoretische Theologie. Ihre Hülfswissenschaften sind bes. die Symbolik, die Hermeneutik u. die Philosophie; durch die Kritik wird der innere Zusammenhang der Dogmen, statt der bloßen Aufstellung derselben in den Bekenntnißschriften u. Katechismen, ausgemittelt u. begründet. A) Die einzelnen Glaubensartikel (Articuli fidei), in welche die christliche Glaubenslehre zerfällt, sind a) ihrer Quelle nach: aa) reine od. [215] positive (A. f. puri), die allein aus der Bibel geschöpft sind, z.B. die Lehre von Christo, als dem Erlöser der Menschen; od. bb) gemischte od. rationale (A. f. mixti), die nicht allein aus der Bibel, sondern auch aus der Vernunft geschöpft sind, z.B. die Lehre von der Vorsehung u. den Eigenschaften Gottes; b) ihrem Inhalte nach: aa) Fundamentalartikel (A. f. fundamentales), die, ohne das Wesen des Christenthums aufzuheben, nicht geläugnet werden dürfen, u. diese sind wieder: A. f. primarii s. constitutivi, Haupt- u. Grundartikel des Christenthums, worin das Wesen desselben u. seine Hauptverschiedenheit von andern Religionen besteht, z.B. daß Gott der reinste Geist ist, daß Christus der Erlöser der Menschen ist; u. A. f. secundarii s. consecutivi, die mit jenen in näherer Beziehung stehen, z.B. die Lehre von den Engeln; bb) Nichtfundamentale Artikel (A f. non fundamentales), die nur in entfernterer Beziehung zu dem Wesen u. Zweck des Christenthums stehen, z.B. die Lehre von dem Verhältnisse, in welchem das Göttliche in Christo mit seiner Menschlichkeit stand. Das gegenseitige Verhältniß dieser Glaubenssätze, wornach sich dieselben gegenseitig erklären, bestimmen u. befestigen, od. die innere Übereinstimmung der wesentlichen Glaubensartikel, heißt die Glaubensanalogie (Analogia fidei); das Ganze der christlichen Lehre aus der Heiligen Schrift u. zwar aus solchen Stellen, welche das Dogma deutlich enthalten (Dicta classica, s.d.), geschöpft, sofern es zur Richtschnur dient, was geglaubt u. als Glaube vorgetragen werden soll, heißt die Glaubensregel (Regula fidei); dagegen das Ganze der christlichen Lehre, worauf sich alle einzelne Lehren, wie in einem Brennpunkt concentriren u. wovon sie als Fundamentalartikel wieder ausgehen, heißt die Glaubenssumme (Summa fidei). B) Aus dieser Glaubenssumme entwickelt die D. als System ein Princip, u. zwar entweder ein materielles, worin der ganze Inhalt der D. enthalten ist, od. ein formelles, wonach die Wissenschaft beurtheilt werden kann, od. ein materielles u. formelles zugleich. Während die Ansichten der Dogmatiker über das formelle Princip fast übereinstimmend sich dahin aussprechen, daß dasselbe in der Offenbarung Gottes in der Heiligen Schrift zu suchen sei, waren sie über das materielle Princip sehr verschiedener Meinung, u. namentlich suchten die Anhänger der rationalen Theologie der Kirchenlehre gegenüber andere materielle Principe zur Geltung zu bringen, z.B. die Stelle der Schrift: Joh. 17,3 (das ist das ewige Leben etc.), die Taufformel u. das Apostolische Symbolum etc. Das System der Protestantischen Kirche ruht auf der Versöhnung durch Christum, wobei die Hülflosigkeit der menschlichen Natur durch die Sünde u. die daraus folgende Rechtfertigung durch den Glauben allein aufs genaueste verbunden sind (materielles Princip), u. auf der Offenbarung Gottes in der Schrift, als der alleinigen Norm für Glauben u. Lehre (formelles Princip). Hieraus ergeben sich als natürliche u. nothwendige Bestandtheile der Dogmatik: a) die Bibliologie od. die Lehre von der Bibel, als der Sammlung der Urkunden, worin die Versöhnung durch Christum gelehrt wird; b) die Theologie od. die Lehre von dem Object der Versöhnung, mit wem die Versöhnung geschieht; c) die Anthropologie od. die Lehre von dem Subject, das die Versöhnung bedarf; d) die Soterologie od. Lehre über die Anstalten, die dazu getroffen worden sind, u. e) die Eschatologie od. die Lehre von den letzten Dingen, durch die sich die Versöhnung vollendet. Die D. stellt also dar die Lehre von Gott (s.d.) nach seinem Wesen u. Werken (Eigenschaften, Schöpfung, Erhaltung, Regierung); von dem Menschen (s.d.), bes. seiner Schöpfung nach dem Bilde Gottes u. seinem Abfall von Gott durch die Sünde (s.d.); dazu auch die Lehre von den höheren Geistern (s. Engel); von dem Glauben an Christum (s. Christus), wie er in die Welt gekommen, um die Menschen mit Gott zu versöhnen u. selig zu machen (Erlösung, s.d.); wie der Mensch durch Ergreifung des von Christo gebrachten Heils (s. Heilsordnung) unter der Leitung des Heiligen Geistes (s.d.), der mit Gott u. Christo die Dreieinigkeit (Trinität, s. d) ausmacht, u. als Glied der Kirche (s.d.), wozu er durch die Taufe (s.d.) geweiht ist u. als welches er sich durch den Gebrauch der Heiligen Schrift (s.d.), durch die Theilnahme an der gemeinschaftlichen Gottesverehrung u. dem heiligen Abendmahle (s.d.) beweisen soll, durch Gottes Gnade (s.d.) die Seligkeit erlangen, der Böse aber hier u. dort unglückselig sein u. werden werde (s. Reich Gottes u. Eschatologie). C) Nach der Quelle, woraus die D. ihre Glaubenslehren schöpft, zerfällt die D. in a) Biblische D. (Biblische Theologie, Theologia biblica), die Darstellung der Ideen u. Lehren der Schriftsteller des A. u. N. Test. von Gott u. Menschenbestimmung nach dem Verhältniß dieser Schriftsteller unter einander; sie geht von der Patriarchalischen Religion (Religion Abrahams) als der Grundlage der Mosaischen Anstalt aus, zur Mosaischen Religion (s. Mosaismus) über, die sich als ein in der Verfassung der Hebräer (Theokratie) befestigter, in der mosaischen Gesetzgebung ausgeführter u. in der innern u. äußern Geschichte durchlebter Monotheismus darstellt; zeigt dann die Vervollkommnung des Mosaismus in dem Prophetenthum, indem die Propheten (s.d.) die schon im Mosaismus angedeutete Messiasidee weiter ausbildeten u. die Verbreitung des Mosaismus über die ganze Erde verkündigten, u. wie dies in seiner Vollendung dem Christenthum (s.d.) realisirt wurde. Namentlich stellt sie die verschiedene Auffassung der Lehre u. des Werkes Jesu unter den Aposteln dar. Gabler, De justo discrimine theologiae bibl., Alt. 1787 Bauer, Bibl. Theologie des A. T., Lpz. 1801, des N. T., ebd. 1800–2, 4 Bde.; Vatke, Religion des A. T., Berl. 1835; B. Bauer, Die Religion des A. T., ebd. 1838, 2 Bde.; Kaiser, Judaismus u. Christianismus, Erl. 1813, 2 Bde.; Desuette, Bibl. D., Berl. 1818; De Wette, Bibl. D. des A. u. N. T., 1813–18; Böhme, Religion Jesu aus ihren Urkunden, 1825 u. 1827; Baumgarten-Crusius, Grundzüge der bibl. Theologie, Jena 1828; v. Cölln, Bibl. Theologie, herausgegeben von D. Schulz, Lpz. 1836, 2 Bde.; Lutz, Bibl. D., 1847; G. L. Hahn, Die Theologie des N. T., 1. Bd. 1855, u. viele Specialschriften bes. über Johannes u. die Apostel. b) Kirchliche D. (Institutiones theologiae christianaes. dogmaticae), welche die, in den Symbolischen Büchern einer Kirche (daher es eine katholische D., lutherische D., reformirte D. etc. gibt) als Norm des Glaubens u. Lehrens[216] sanctionirten Dogmen mittelst historischer Untersuchung feststellt u. an diesen, für orthodox erklärten Lehrbegriff biblische Beweise seiner Übereinstimmung mit der Lehre Jesu u. der Apostel nur anknüpft. So die ältern D-er; die neuern weichen mehr od. weniger von dem Lehrbegriff der Symbolischen Bücher ab, od. stellen Bibellehre u. Lehre der Symbole getrennt von einander dar u. unterstellen beide der Kritik der Vernunft, od. knüpfen sie an die philosophischen Systeme an, woraus dann verschiedene Darstellungsweisen u. Systeme, als orthodoxe, rationalistische etc. hervorgehen. Was endlich D) die historische Entwickelung der D. anlangt, so wurde in der ältesten Apostolischen Kirche das Wesentliche des christlichen Glaubens auf Grund der Taufformel (Matth. 28,19) in dem Apostolischen Symbolum zusammengefaßt, das sich indeß durch die Streitigkeiten mit den. Ketzern, durch die Berufung auf die apostolische Überlieferung (Tradition) u. durch das Streben nach einer inneren u. äußeren Glaubenseinheit immer mehr erweiterte. Die dogmatische Richtung der Kirchenväter hatte der Häresis gegenüber einen mehr apologetisch-polemischen Charakter, doch machten sich namentlich in der Alexandrinischen Schule die seinen Unterschiede zwischen dem populären u. gelehrten Christenthum, zwischen der πίστις u. γνῶσις, z.B. bei Clemens u. Origenes, geltend, u. die Verschiedenheit der Morgenländischen u. Abendländischen Kirche wurde auch auf dem Gebiete der D. bemerkbar, indem man in jener die Christologie auf Grund der Johanneischen Schriften, hier die Anthropologie im Anschluß an die Paulinischen Bücher dogmatisch darzustellen u. zu entwickeln suchte. Nachdem in der Lateinischen Kirche Arnobius durch seine Disputationen u. Lactantius durch seine Institutionen, bes. aber Augustinus in seinen Werken: De civitate dei u. de doctrina christiana die D. gefördert hatten, stellte zuerst Isidorus Hispalensis im 7. Jahrh. in seinem Libri sententiarum etc. die Lehrmeinungen der Kirche systematisch zusammen, während Johannes Damascenus im 8. Jahrh. in seiner Ἐκδοσις bei weitem vollständiger u. mit großer Dialektik für die Morgenländische Kirche die D. der griechischen Kirchenväter veröffentlichte. Durch die Beschlüsse der Synoden erlangte die D. eine gewisse Stabilität u. Positivität, wodurch die Einheit der Kirche gefördert, aber die Entstehung dogmatischer Irrthümer nicht gehindert wurde. Dem gegenüber erwachte im Scholasticismus, bes. vom 10. bis zum 12. Jahrh., ein neuer Forschungsgeist, Männer wie Anselm, Abälard, Thomas von Aquino, Petrus Lombardus u. viele Andere wendeten die Aristotelische u. Neuplatonische Philosophie auf den traditionellen Kirchenglauben an u. führten viele dogmatische Formeln ein, die sich bis auf die neueste Zeit herauf in der D. erhalten haben. Der übertriebenen speculativen Spitzfindigkeit gegenüber machte sich in der scholastischen Zeit die mystische Richtung geltend, die mit Vermeidung aller Subtilitäten die kirchlichen Dogmen nur für das religiöse Gefühl darstellte u. in Bernhard von Clairvaux, Hugo u. Richard St. Victor, Bonaventura, Meister Eckard, Tauler u. Andern bedeutende Repräsentanten fand. In der Reformation, wo man sich gegen alle menschliche Autorität u. gegen die Tradition u. für die Schrift, als alleinige Quelle der christlichen Offenbarung, erklärte, begann für die D. eine neue Periode. Der erste, welcher damals die christlichen Glaubenssätze in systematischer Form u. in der Sprache der Gelehrten darstellte. war Melanchthon (Loci communes 1521), ihm folgte Zwingli (Commentarius de vera rel. 1525), Calvin (Institutio rel. christ. 1536), später Strigel u. Chemnitz (Loci theol. 1582 u. 1591), Selneccer, Gerhard, Hutter u. A.; im 17. Jahrh. nach freierer Ansicht u. besserer Schriftauslegung, G. Calixt, der zuerst die Moral von der D. trennte (Epitome theologiae), Hunnius (Epitome credendorum), Hülsemann (Breviarium theolog.), Calov (Systema locorum theol.) u. Quenstedt (Theologia didactico-polemica). Im 18. Jahrh. begann die D. ganz von der bisherigen Weise abweichend behandelt zu werden; Buddeus, welcher das Wort D. zuerst ausschließlich für die theoretische od. die Glaubenslehre brauchte (Institutiones theol. dogmaticae), Baumgarten (Evangelische Glaubenslehre) u. Semler (Institutiones ad doctrinam christ.), suchten schon das historische Element in der Bibelerklärung einzuführen; Carpov (Theologia revelata dogm.) u. Schubert (Compendium theologiae dogm.) schrieben im Geiste der Wolfschen Philosophie ihre D-en; Spener (Allgemeine Gottesgelahrtheit) u. Rambach (Grundlegung der Theologie) zogen das praktische Christenthum der Glaubenslehre vor, ebenso, doch gemäßigter, Michaelis (Dogmatische Theologie) u. Teller (Compendium theologiae dogm.), wie sich überhaupt dadurch ein Gegensatz der praktischen u. Moraltheologen zu den strengen Dogmatikern, die am Dogma festhielten, herausstellte. Zu Letztern gehörten def. Mosheim (Lehrbuch des christlichen Glaubens) u. Heilmann (Compendium theologiae dogm.). In neuer u. neuester Zeit hat die verschiedene Auffassungsweise des Christenthums u. die verschiedene Ansicht über die Quellen der christlichen Glaubenslehre, auch das Hervortreten mehrerer philosophischer Systeme, auch verschiedene Parteien der D-er erzeugt; den Lehrbegriff der Kirche nach den Symbolen hielten fest Seiler, Storr (Doctrinae christ. pars theor.), Reinhard (Vorlesungen über die D.), Knapp (Vorlesungen über die christliche Glaubenslehre); der Bibellehre vor der der Symbole folgten: Döderlein (Institutio theol. christ.), Morus (Epitome theol. christ.), Stäudlin (Lehrb. der D.), Bretschneider (Handbuch der D.), Schott (Epitome theol. christ.), Cramer (Vorlesungen über die D.); Bibel- u. symbolische Lehre von einander getrennt u. beide einer freieren Untersuchung unterworfen, dargestellt von Gruner (Institutio theol. dogm.), Eckermann (Compendium theol. christ. theor. u. Handbuch zum Studium der systematischen Glaubenslehre), Hencke (Lineamenta institutionum fidei), Wegscheider (Institutiones theol. dogm.), Ammon (Summa theologiae christ.), Tschirner (Vorlesungen über die christliche Glaubenslehre); Schumann (Melanchthon redivivus), Böhmer (die christliche D.), Fleck (System der christlichen D.), Theile (Tabulae rerum dogm.), Rückert (Theologie); in mehr populärer Weise Hase (Gnosis), Ammon (Fortbildung des Christenthums), Bretschneider (Glaubenslehre). Von den Systemen der Philosophen Fichte, Schelling, Hegel u. Fries waren mehr od. weniger abhängig: Marheinecke (die Grundlehren der christlichen Dogmatik), Ruft (Philosophie u. Christenthum), Denk (Theologumena u. Vorlesungen darüber), de Wette[217] (Lehrbuch der christlichen D.), Schleiermacher (Der christliche Glaube), Twesten (Vorlesungen über die D.), Nitzsch (System der christlichen Lehre), Hase (Evangelische D. u. Hutterus redivivus), Baumgarten-Crusius (Einleitung in die D.), Weiße (Philosophische D.). Vom extremen Standpunkte der Hegelschen Philosophie, meist in negirender Weise, Strauß (Die christliche Glaubenslehre). Die seit 1817 angeregte altkirchliche Richtung wurde in der Dogmatik vertreten durch Augusti (System der D.), Heinr. Schmidt (D. der Evangelisch-lutherischen Kirche), Philippi (Kirchliche Glaubenslehre). Außerdem erschienen eine große Anzahl wissenschaftlicher Monographien über einzelne Dogmen. Für die Reformirte Kirche, Schweizer (Glaubenslehre der Reformirten Kirche). Für die Geschichte der protestantischen D. Gaß, Geschichte der protestantischen D., Berl. 185.4 f., 2 Bde.; Heppe, D. des deutschen Protestantismus im 16. Jahrh., 1857, 3 Bde. Auch in der Katholischen Kirche ist die D. in neuerer Zeit von den scholastischen Subtilitäten gereinigt, gründlich u. systematisch bearbeitet von Stettler, Zimmer, Galura, Schwarz, Wiest, Klüpfel, Frint, Dolmayer, Bremer, Ziegler, Perrone, Albert, Liebermann, Gams, Xaver Schmidt, Schwetz, Friedhoff u. A.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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