Arnoldus Buchelius


Arnoldus Buchelius
Arnoldus Buchelius, Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä., 1614

Arnoldus Buchelius, auch Aernout van Buchel (* 18. März 1565 in Utrecht; † 15. Juli 1641 ebenda) war ein niederländischer Humanist, Jurist, Antiquar, Genealoge und Heraldiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Salvatorkirche in Utrecht, Zeichnung von Arnoldus Buchelius

Buchelius war das uneheliche, legitimierte Kind des Aerent van Buchell (1505–1573), Kanoniker des Stiftes St. Peter in Utrecht, und der Britta Jans, Tochter des Druckers Johan (Jan) Everts († 1554) aus Kampen. Seine Mutter heiratete später den Landvermesser Johan Adriaensz. Ruysch († 1589).

Buchelius’ Großvater Edmund Buchel (1463–1548) war aus der Nähe von Köln, vermutlich aus Bocklemünd oder aus Düren,[1] nach Holland übersiedelt.

Buchelius besuchte die Lateinschulen in Utrecht und Arnheim und studierte ab 1583 zusammen mit seinem Schulfreund Johannes de Witt (1565–1622) in Leiden. Er war Schüler von Justus Lipsius (1547–1606) und Hugo Donellus (1527–1591). Von 1584 bis 1585 besuchte er die Universität Douai. 1585 bis 1586 studierte Buchelius an der Sorbonne oder am Collège de France in Paris.

1586 bis 1587 war er in Utrecht. 1587 reiste er über Amsterdam, Bremen, Kassel, Frankfurt am Main, Heidelberg und Speyer nach Köln zu seinem Onkel Hubert van Buchell (1513–1599), einen ehemaligen Kanoniker des Utrechter Marienstifts.

Hubert van Buchell (1513-1599) door Anthony Everhardus Grolman.jpg

Nach einem dreimonatigen Aufenthalt in der Domstadt reiste Buchelius im Herbst 1587 zusammen mit den Buchdruckern Maternus Cholinus (1528–1588), Arnold Mylius (1540–1604), Johann Gymnich III. (1547–1606) und anderen Personen per Schiff zur Frankfurter Buchmesse, von dort über Ulm, Augsburg (ab hier der „Via Romea“ folgend), Innsbruck und Bozen nach Italien. Über Padua, Venedig und Ravenna gelangte er Ende des Jahres nach Rom. Auf der Reise durch Italien machte Buchelius Aufzeichnungen über römische Ruinen, Inschriften und Kunstwerke (Iter Italicum, Editio princeps 1901). 1588 kehrte er über Siena, Florenz, Padua, den Brennerpass, Koblenz und Köln nach Utrecht zurück.

1590 bis 1591 war Buchelius Sekretär des Grafen Walraf III. von Brederode-Kloetinge († 1614), Herr von Vianen, in Den Haag. In dieser Zeit besuchte er mehrmals die Maler Hendrick Goltzius (1558–1616/17) in Haarlem und Jakob de Gheyn II. (um 1565–1629) in Amsterdam. 1591 bis 1592 trat Buchelius in den Dienst des Grafen Johann (Jan) van Horne (1531–1606), Herr von Boxtel und Gouverneur von ’s-Hertogenbosch, mit dem er 1591 eine zweite Reise nach Deutschland unternahm. Die Reise führte über dieses Mal über Vegesack, Bremen, Verden, Hannover, Einbeck, Münden, Kassel, Fritzlar nach Treysa und ab hier - der „Brabanter Straße“ folgend – über Kirchhain, Marburg, Gladenbach, Dillenburg, Haiger, Siegen, Denklingen, Overath und Deutz nach Köln. Nach einem längeren Aufenthalt in Köln reisten Buchelius und Graf von Brederode über Mülheim, Düsseldorf, Ratingen und Broich nach Duisburg, wo sie wieder einen längeren Aufenthalt einlegten. Von dort ging es über Wesel, Rees, Griethausen, Emmerich und Schenkenschanz nach Arnheim.

Am 6. Februar 1592 erwarb Buchelius in Leiden das juristische Lizenziat mit einer Disputation über den Leihvertrag in den Digesten des Corpus iuris civilis (D. 13,6). Anschließend wurde er Hofgerichtsadvokat in Utrecht. Bei einem letzten Besuch in Köln 1599 bis 1600 regelte er Erbschaftsangelegenheiten als Testamentvollstrecker seines verstorbenen Onkels Hubert van Buchell, der sein Vermögen „den Armen“ hinterlassen hatte.

Nach dem Tod seines einzigen Sohnes 1611 zog Buchelius sich weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück, er war allerdings 1619 bis 1621 „Bewindhebber“ (Vorsteher) der Kammer Amsterdam der Oostindischen Compagnie, 1622 bis 1624 und 1626 bis 1628 „Ouderling“ (Presbyter) der reformierten Gemeinde in Utrecht und 1623 bis 1629 einer der Regenten (Vorsteher) des Utrechter Zuchthauses.

Arnoldus Buchelius wurde in der Geertekerk (Gertrudenkirche) in Utrecht begraben.

Familie

Nach einigen amourösen Affairen, über die er freimütig berichtet, heiratete 1593 Buchelius in Utrecht Claesje van Voorst (1564–1644), die Witwe (∞ 1587) des Valentijn van der Voort († 1591), Tochter des Zinngießers und Kaufmanns Cornelis van Voorst (um 1530 – nach 1585) und der Petronella van Overmeer (um 1535–1581), Kusine seines Freundes Johannes de Witt. Claesje brachte einen vierjährigen Sohn Jakob mit in die Ehe. 1594 wurde der gemeinsame Sohn Aernt (1594–1611) geboren.

Werk und Bedeutung

Buchelius stand in regelmäßigen Briefwechsel unter anderem mit Johannes de Witt (1565–1622), Joseph Justus Scaliger (1540–1609), Paulus Merula (1558–1607), Petrus Scriverius (1576–1660), Daniel Heinsius (1580–1655), Philipp Clüver (1580–1622), Johannes Isaksz. Pontanus (1571–1639), Gerhard Johannes Vossius (1577–1649), Johannes de Laet (1581–1649), Samuel Ampzing (1590–1632), Aubert Miraeus (1573–1640), Pieter Cornelisz. Bockenberg (1548–1617), Jan van Beverwijk (Beverovicius) (1594–1647), Caspar van Baerle (1584–1648), Wouter van Goudhoeven (1587–1636), Aelius Everardus Vorstius (1565–1624), Adolphus Vorstius (1597–1663), Franciscus Sweertius (1567–1629), Jan Gruter (1560–1627), Gisbertus Voetius (1589–1676), Johannes van Meurs (1579–1639), Adriaen Ploos van Amstel (1585–1639) oder Anna Maria von Schürmann (1607–1678).

Als Reaktion auf den calvinistischen Bildersturm begann Buchelius, Texte und Zeichnungen von gefährdeten Gebäude, Inschriften, Grabsteinen usw. anzufertigen. So sind ihm zum Beispiel eine Zeichnung und eine Beschreibung der 1587 niedergelegten Salvatorkirche in Utrecht oder eine Handzeichnung des verlorenen römischen Grabsteins der Familie der Avillier, der an der Westseite der St.-Ursula-Kirche eingemauert war,[2] und Inschriftenkopien aus Köln zu verdanken. Aus römischen Legionsstempeln und Münzen, die er zusammen mit Johannes de Witt in der Umgebung von Utrecht gefunden hatte, schloss er, dass die Batavier – entgegen einem unter niederländischen Humanisten verbreitenen Mythos – keine freien Verbündeten der Römer waren,[3] sondern die Nordgrenze des Römischen Reiches entlang der römischen Militärlager Arenacum – Vada (von Buchelius mit Wageningen identifiziert) – GrinnesBatavodorum[4] am Rhein verlief.[5]

Buchelius besuchte auch Deutschland mehrfach und machte zu vielen Städten historische Notizen, insbesondere über Köln, wo er sich vom 5. Juni bis 24. September 1587, von Mitte Mai bis zum 22. Juni 1588, vom 17. Juli bis zum 23. September 1591 und vom 25. August 1599 bis zum 18. Januar 1600 aufhielt.

In den um 1615 entstandenen Monumenta passim in templis ac monasteriis Trajectinae urbis atque agri inventa, beschrieb Buchelius Altertümer in der Provinz Utrecht und einigen Orten ihrer Umgebung wie Kortenhoef, Maarssen, Houten, Maartensdijk, Westbroek, Tienhoven und Breukelen. Die etwa 1625 aufgezeichneten Inscriptiones monumentaque in templis et monasteriis Belgicis inventa sammelten Inschriften aus den Provinzen Utrecht (besonders Amersfoort) und Holland (hauptsächlich Leiden, aber auch Den Haag, Delft, Amsterdam, Rotterdam) und dem Herzogtum Brabant (hauptsächlich Antwerpen, aber auch Löwen and Brüssel).

Religiös entwickelte Buchelius sich im Laufe der Jahre von einem erasmischen Katholiken zu einem orthodoxen Calvinisten. Er hinterließ eine große Bibliothek (eingegangen in die Universitätsbibliothek Utrecht) und eine umfangreiche Kunstsammlung.

Buchelius’ Notizen und Tagebucheinträge sind nicht nur bedeutsam für Archäologie, Kunstgeschichte und Volkskunde, sondern werfen auch einen Blick auf ein multikonfessionelles Alltagsleben in sogenannten „Zeitalter der Reformation und Gegenreformation“ bzw. „der Konfessionalisierung“ in der Frühen Neuzeit in den Niederlanden und anderen europäischen Ländern.

Darstellung in der Kunst

Portraits von Arnoldus Buchelius und seiner Frau Claesje van Voorst aus dem Jahr 1610 von Paulus Moreelse (1571–1638) befinden sich im Centraal Museum Utrecht (Inv.-Nr. 12355 und 12356). Crispin de Passe der Ältere (1564–1637) fertigte 1614 einen Kupferstich von Buchelius an.[6]

Quellen

Werke

  • Beitrag in: Crispin de Passe (Hrsg.): Hortus Floridus. Johannes Jansonius, Arnheim 1614
  • Nassouischen Oraignien-boom, daer by ghevoecht, de conterfeytsels der voornaemster helden, die ut desen stam ghesproten zijn, die hen in dese vrye-landen ghebruykt hebben = Malus aurantius Nassovicus, continens simulachra heroum ex illustrissi stirpe Nassovica or, quorum consilio et armis libertas Provinciar Confoefd Belgii hactenus conservata et defensa est. Salomon de Roy, Utrecht 1615[7]
  • Descriptio Traiectensi Diocesis. In: Johannes de Laet: Belgii confoederati Respublica: seu Gelriae, Holland, Zeland, Traject, Fris, Transisal, Groning, chorographica politicaque descriptio. Elzevir Erben, Leiden 1630, S. 153–175
  • Catalogus librorum clarissimi viri D. Arnoldi Buchelii, Jurisconsulti, quorum auctio habebitur Maji die Martis in aedibus defuncti, in platea vulgo (de Camp) dicta hora 8 matutina. Aegidius Roman, Utrecht 1642
  • Johannes de Beka, Willem Heda, Arnoldus Buchelius, Petrus Suffridus: Ioannes De Beka Canonicus Ultrajectinus, et Wilhelmus Heda Præpositus Arnhemensis, de Episcopis Ultraiectinis, Recogniti Et Notis Historicis Illustrati Ab Arn. Buchelio Batavo I.C. Accedunt Lamb. Hortensii Montfortii Secessionum Ultraiectinarum Libri, Et Siffridi Petri Frisij Appendix ad Historiam Ultrajectinam. Jan Everdsen van Doorn, Utrecht 1642/43
  • Arnoldus Buchelius, Nikolaes Heinsius der Ältere: Epitaphia in Joannis Meursii morte. In: Jakob Gronovius: Uberem ingeniorum copiam & varias exercitiorum amoenitates recensens. Pieter van der Aa, Leiden 1701
  • Diarium Bd. I, Blätter 4r–52r = Cornelis Anton van Wachendorff, Petrus van Musschenbroek (Hrsg.): Descriptio urbis Rheno-Traiectinae, aliaque, ad res praesertim Traiectinas spectantia; excerpta ex inedito m.s. Arnoldi Buchelii diario. Johannes Altheer, Utrecht 1817
    • (Neuausgabe) Samuel Muller (Hrsg.): Arnoldus Buchelius, Traiecti Batavorum descriptio. In: Bijdragen en Mededeelingen van het Historisch Genootschap, 27, 1906, S. 131–268
  • Arnoldus Buchelius, Observationes sub presbyteratu meo (1622–1626), hrsg. von Samuel Muller. In: Bijdragen en Mededeelingen van het Historisch Genootschap, 10 (1897), S. 29–63.
  • Diarium Bd. I, Blätter 158r–209r = Lambregt Abraham van Langeraad, Alexandre-Charles-Philipp Vidier (Hrsg.): Description de Paris de Arnold van Buchell. In: Mémoires de la Société de l’histoire de Paris et de l’Ile-de-France, 26, 1899, S. 59–195
    • (Separatdruck) Paris: [s.n.] 1900
  • Diarium Bd. II, Blätter 1r–91r = Iter Italicum (Archivio della R. Società Romana di storia patria 23–24), hrsg. von Rodolfo Lanciano. Tipografia del Senato, Rom 1901
  • Diarium Bd. I, Blätter 215v–256r = Hermann Keussen: Die drei Reisen des Utrechters Arnoldus Buchelius nach Deutschland, insbesondere sein Kölner Aufenthalt I. (DjVu-Format; auf Wikisource) In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein insbesondere das Alte Erzbistum Köln, 84, 1907, S. 1–102
  • Diarium Bd. II, Blätter 148v–163v, und Diarium itineris mei Coloniensis (Auswahl) = Hermann Keussen: Die drei Reisen des Utrechters Arnoldus Buchelius nach Deutschland, insbesondere sein Kölner Aufenthalt II./III. (DjVu-Format; auf Wikisource) In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein insbesondere das Alte Erzbistum Köln, 85, 1908, S. 43–90, 90–114
  • Diarium (Auswahl) = Diarium van Arend van Buchell (Werken uitgegeven door het Historisch Genootschap te Utrecht III / 21), hrsg. von Gisbert Brom / Lambregt Abraham van Langeraad, Amsterdam: J. Müller, 1907 (archive.org, abgerufen am 18. August 2011)
  • Diarium (Auswahl) = Res pictoriae. Aanteekeningen over konstenaars en kunstwerken voorkomende in zijn Diarium, Res pictoriae, Notae quotidianae en Descriptio urbis Ultrajectinae (1583–1639). Mit 6 Tafeln (Quellenstudien zur holländischen Kunstgeschichte 15), hrsg. von Godefridus Johannes Hoogewerff / Johan Quirijn van Regterren Altena,'s-Gravenhage: Martinus Nijhoff 1928
  • Notae quotidianae van Aernout van Buchell (Werken uitgegeven door het Historisch Genootschap Utrecht 70), hrsg. von Johannes Wilhelmus Canisius van Campen, Utrecht: Kemink en Zoon 1940

Literatur

  • Konstantin Höhlbaum: Arnold Buchell, Iter Coloniense. (DjVu-Format; auf Wikisource) In: Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln, 13, 1887, S. 94
  • Lambregt Abraham van Langeraad: Eenige mededeelingen van Arent van Buchel betreffende zijn bewindhebberschap in de Amsterdamsche kamer der Vereenigde Oostindische Compagnie, 1619–1621. In: De Navorscher, 47, 1897, S. 609–650
  • Jacob Domela Nieuwenhuis: Het Utrechtse tuchthuis in het begin der zeventiende eeuw (aanteekeningen gemaakt door Mr. Arent van Buchell, regent van het Utrechtse tuchthuis, loopende van 1616–1633). In: Tijdschrift voor Strafrecht 14 (1901), S. 147–166
  • Hajo Brugmans: Buchelius (Arnoldus). In: Nieuw Nederlandsch Biografisch Woordenboek 6 (1924), S. 229f
  • Thea Vignau-Wilberg: Die Alba Amicorum des Arnoldus Buchellius. In: Wallraf-Richartz-Jahrbuch 55 (1994), S. 239–268
  • Judith S. Pollmann: Religious Choice in the Dutch Republic: the Reformation of Arnoldus Buchelius (1565–1641) (Studies in Early Modern European History). University Press, Manchester 1999, ISBN 0-7190-5680-2
  • Judith S. Pollmann: Een andere weg naar God. De reformatie van Arnoldus Buchelius (1565–1641). Bert Bakker, Amsterdam 2000 (DBNL, abgerufen am 7. August 2011)
  • Judith S. Pollmann: Public Enemies, Private Friends: Arnoldus Buchelius’s Experience of Religious Diviserty in the Early Dutch Republic. In: Arthur K. Wheelock, Adele F. Seeff (Hrsg.): The public and private in Dutch culture of the Golden Age. University of Delaware Press, Newark 2000, ISBN 0-87413-640-7, S. 181–190
  • Sandra Langereis: Geschiedenis als ambacht, Oudheidkunde in de Gouden Eeuw: Arnoldus Buchelius en Petrus Scriverius (Hollandse Studièn 37). Verloren, Hilversum 2001, ISBN 90-70403-48-X (dare.uva.nl, abgerufen am 9. August 2011)

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Vgl. A. Buchelius bei H. Keussen, a. a. O (1907), S. 26 und 75.
  2. Paul Clemen: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Bd. VI Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln, Abt. 1–2 Das römische Köln. L. Schwan, Düsseldorf 1906, S. 276.
  3. Nach einer angeblich um 1500 bei Zoeterwoude gefundenen, vermutlich gefälschten Inschrift Gens Batavorum amici et fratres Romani Imperii = ‚Volk der Batavier, Freunde und Brüder des Römischen Reiches‘.
  4. Tacitus: Historiae V,20; heute teilweise als Militärplätze im Hinterland verstanden, s. Niedergermanischer Limes.
  5. S. Langereis, a. a. O., bes. S. 232–235. Heute werden die Militärlager teilweise als Posten im Hinterland gedeutet, und die Grenze wird etwas anders angesetzt.
  6. Zeichnungen der Familie de Passe finden sich in Buchelius’ Album amicorum (Poesiealbum) in der Leidener Universitätsbibliothek (MS. LTK 902).
  7. Koninklijke Bibliotheek. Nationale Bibliotheek van Nederland Den Haag (317 C 18).

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