Herbert Rasenberger

Herbert Rasenberger

Herbert Rasenberger (* 1932 in Schönebeck (Elbe)) ist ein deutscher Heimatforscher und Autor.

Leben

Rasenberger erreichte die Mittlere Reife und begann dann 1948 eine Lehre als Großhandelsdrogist und besuchte die Drogistenfachschule in Magdeburg. 1951 schloss er die Lehre als Drogist ab. Es folgte der Besuch einer Pharmazieschule in Leipzig, wo er 1952 den Abschluss als Apothekenassistent erreichte. Von 1952 bis 1959 war er als Apothekenassistent in Magdeburger Apotheken tätig.

Ab 1960 schloss sich dann eine Arbeit als Chemiefacharbeiter im Magdeburger Chemiewerk Fahlberg-List an. Er wurde Brigadier in der Saccharinherstellung. Parallel zu seiner Berufstätigkeit absolvierte er ab 1960 ein Abendstudium an der Fachschule für Chemie „Justus von Liebig“. 1966 schloss er das Studium als Chemieingenieur mit der Fachrichtung Technologie ab. Bis 1991 blieb er in verschiedenen Abteilungen bei Fahlberg-List tätig. 1991 ging er im Zuge der Abwicklung des Betriebes in den Vorruhestand.

Bereits seit 1984 beschäftigte er sich mit der Geschichte des traditionsreichen Unternehmens Fahlberg-List. Im Jahr 2009 veröffentlichte er ein Buch zur Unternehmensgeschichte. In weiteren Veröffentlichungen beschäftigte er sich mit der Geschichte der Stadt Magdeburg und ihrer Stadtteile.

Werke

  • Physiologische Eigenschaften von Glycolysemutanten von Saccharomyces cerevisiae, 1979
  • Magdeburg-Neustadt, Wartberg-Verlag Gudenberg-Gleichen, 2000
  • Alt-Magdeburg, Wartberg-Verlag Gudensberg-Gleichen, 2001
  • Erinnerungen an Magdeburg, Wartberg-Verlag Gudensberg-Gleichen, 2001
  • Meene Machteburjer Kindheit - von Kriech, de Kinderlandvorschickung und vonne Zeit doardoarnach, Verlag Delta-D Magdeburg, 2005
  • Vom süßen Anfang bis zum bitteren Ende; Fahlberg-List in Magdeburg - mehr als eine Betriebsgeschichte, dr. ziethen verlag Oschersleben, 2009, ISBN 978-3-938380-06-2

Literatur

  • Herbert Rasenberger, Vom süßen Anfang bis zum bitteren Ende; Fahlberg-List in Magdeburg - mehr als eine Betriebsgeschichte, dr. ziethen verlag Oschersleben 2009, ISBN 978-3-938380-06-2, Seite 227

Wikimedia Foundation.

См. также в других словарях:

  • Fahlberg-List — Ehemaliges Fahlberg List Verwaltungsgebäude (Alt Salbke 63, nördlich des Hauptportals), erbaut 1894 (Foto von 2009) Fahlberg List war ein traditionsreiches Unternehmen der Chemieindustrie in Magdeburg und gehörte zu den bedeutendsten Chemie und… …   Deutsch Wikipedia

  • Richard Krams — (* 12. Oktober 1920 in Coswig (Anhalt); † 22. Dezember 1998 in Magdeburg) war Berufspädagoge, Direktor des VEB Fahlberg List, eines der größten Chemiebetriebe der DDR und gehörte für die SED der Volkskammer der DDR an. Leben Krams besuchte… …   Deutsch Wikipedia

  • Berufsbildende Schulen IV „Dr. Otto Schlein“ — Berufsbildende Schulen IV „Dr. Otto Schlein“ …   Deutsch Wikipedia

  • Zwangsarbeiterlager Diana — Gedenkstele Das Zwangsarbeiterlager Diana war ein in der Zeit des Nationalsozialismus bestehendes Zwangsarbeiterlager im Magdeburger Stadtteil Westerhüsen. Inhaltsverzeichnis …   Deutsch Wikipedia

  • Hermania — ist die älteste deutsche chemische Fabrik und sitzt in Schönebeck. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Literatur 3 Weblinks 4 Einzelnachweise …   Deutsch Wikipedia

  • Salbke — Magdeburg Salbke das Wahrzeichen Salbkes der Salbker Wasser …   Deutsch Wikipedia

  • Karin Balzer — Medaillenspiegel 80m Hürden, 100m Hürden Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik Olympische Spiele …   Deutsch Wikipedia

  • Westerhüsen — Lage Westerhüsens in Magdeburg …   Deutsch Wikipedia

  • Adolph Moritz List — (* 12. November 1861 in Olchowatka, Gouvernement Woronesch; † 17. Juni 1938 in Magdeburg) war ein deutscher Chemiker.[1] Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Werke 3 Literatur …   Deutsch Wikipedia

  • Ernst Ludwig Eberhard Schmitz — Ernst Schmitz bei der Besichtigung von Ausrüstungsgegenständen im März 1949 bei Fahlberg List Ernst Ludwig Eberhard Schmitz (* 23. März 1882 in Dortmund; † 8. Februar 1960 in Magdeburg) war ein deutscher Chemiker und Hoc …   Deutsch Wikipedia


Поделиться ссылкой на выделенное

Прямая ссылка:
Нажмите правой клавишей мыши и выберите «Копировать ссылку»