Hagen (Delbrück)

Hagen (Delbrück)
Hagen
Stadt Delbrück
Koordinaten: 51° 45′ N, 8° 31′ O51.758.516666666666788Koordinaten: 51° 45′ 0″ N, 8° 31′ 0″ O
Höhe: 88 m ü. NN
Fläche: 18,56 km²
Einwohner: 2.394 (30. Juni 2010)
Eingemeindung: 1. Jan. 1975
Postleitzahl: 33129
Vorwahl: 05250
Karte

Lage von Hagen in Delbrück

Hagen ist ein Stadtteil von Delbrück und besteht aus den Siedlungen Nordhagen und Sudhagen, in denen zusammen etwa 2.394 Einwohner[1] leben.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Delbrücker Rücken, eine eiszeitliche Endmoräne, teilt den Ortsteil Hagen in Nord- und Sudhagen. Während Sudhagen der Siedlungsschwerpunkt ist und in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen ist, ist Nordhagen geprägt durch eine bäuerliche Struktur mit zahlreichen Einzelgehöften. Einen festen Kern gibt es hier nicht.

Im nördlichen Bereich von Nordhagen verläuft der Grubebach. Darüber hinaus wird der Siedlungsbereich Sudhagens im Norden vom Haustenbach, und im Süden vom Boker Kanal eingrenzt.

Geschichte

Erste Siedlungsspuren stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert n. Chr.

Vor dem 1. Januar 1975 gehört die damalige Gemeinde Hagen zum Amt Delbrück des bisherigen Kreises Paderborn. Mit Inkrafttreten des Sauerland/Paderborn-Gesetzes an diesem Tage werden die Gemeinden dieses Amtes mit den drei Lippegemeinden Anreppen, Bentfeld und Boke des Amtes Salzkotten-Boke des Kreises Büren zur neuen Stadt Delbrück im neuen Kreis Paderborn zusammengelegt.[2] Rechtsnachfolgerin der Gemeinde Hagen mit den Ortsteilen Nordhagen und Sudhagen und des aufgelösten Amtes Delbrück ist die neue Stadt Delbrück.

Wirtschaft

In Hagen ist das Zentrum der Delbrücker Möbelindustrie angesiedelt. Hier sind die Möbelhersteller Nolte (Schlafzimmer), Schröno (Polstermöbel), Schröder (Wohnmöbel) und Möbel Brökelmann (Wohnmöbel/Speisezimmermöbel) seit Jahrzehnten ansässig und die Hauptarbeitgeber in Hagen im Möbelsektor.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist in Sudhagen Das gastliche Dorf, eine direkt an der Straße Delbrück-Lippstadt gelegene Anlage restaurierter Bauernhöfe aus dem 16. und 18. Jahrhundert. Sehens- und besuchenswert in Nordhagen ist die Messe zum Erntedankfest, ausgerichtet von der 4. Kompanie der St.-Johannes-Schützenbruderschaft.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Stadtverwaltung Delbrück: Bürgerbroschüre Stadt Delbrück, Stand: Dezember 2010
  2. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.

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