Erbliche Krankheiten

Erbliche Krankheiten

Erbliche Krankheiten sind die seit mehrern Generationen in Familien einheimischen, manchmal eine Generation überspringenden Uebel, wie Gicht, Lungenschwindsuchten, Herzfehler, Blutbeschwerden, Krämpfe, Seelenstörungen u. s. w., die häufig auch darum erblich werden, weil man aus Furcht vor der im Keim schlummernden Anlage gerade den falschen Weg bei der Erziehung einschlägt, die Kinder verhätschelt und eben dadurch dieß verborgene Uebel üppig wuchern läßt. Angeborene Krankheiten dagegen sind die, deren Anlage wir schon vor der Geburt, aus fehlerhafter Bildungskraft erhielten, wie Maler, Hasenscharten u. s. w.

D.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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  • Retikuläres Gewebe — Unter dem Sammelbegriff Bindegewebe versteht man verschiedene Gewebetypen, denen vor allem ein Reichtum an Interzellularsubstanz[1] bei im Vergleich zu Epithelien relativ geringer Zellzahl[2] gemeinsam ist. In der Fachliteratur herrscht keine… …   Deutsch Wikipedia

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