Graupen

Graupen

Graupen, werden meist aus Weizen oder Gerste auf besonderen Mühlen verfertigt. Je mehr Hülfe von dem Kerne oder Marke des Kornes weggenommen wird, desto seiner sind die Graupen. Nürnberg liefert die feinste Sorte, die sogenannten Perlgraupen, aber auch von Ulm, Wien, Frankfurt am Main, werden viel Graupen verführt. Die Graupenmühlen wurden im 17. Jahrhundert in Deutschland erfunden. Früher stampfte man die Graupen.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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  • Graupen — im Kochbeutel Graupen (seit dem 17. Jahrhundert belegt; vermutlich aus dem slawischen krupa für „Graupe, Grütze, Hagelkorn“), auch Gräupchen, Roll oder Kochgerste genannt, sind geschälte, polierte Gersten oder Weizenkörner von halb oder länglich… …   Deutsch Wikipedia

  • Graupen — Graupen, enthülste, abgerundete Körner der Gerste oder des Weizens, auf der Graupenmühle dargestellt, dienen als Nahrung zu Suppen und Gemüse. – Zinn G., alter Name für eingesprengte Körner des Zinnerzes, durch Pochen und Waschen aus dem… …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Graupen — Graupen,   Getreidekörner von Gerste (seltener Weizen), die als ganzes Korn (Roll oder Kochgerste) oder zerschnitten (Perlgerste, Perlgraupen) auf Graupenmühlen je nach gewünschter Graupensorte durch grob , mittel oder feinkörnige Sandsteine… …   Universal-Lexikon

  • Graupen — Große Graupen (auch Raupen) im Kopf haben: sich mit hochliegenden Plänen tragen, große Erwartungen hegen (vgl. ›Grütze‹, ›Rosine‹). Schlesisch ist bezeugt ›Er ist ein richtiger Graupenzähler‹, ein Geizhals; ähnlich ›Erbsenzähler‹ (bei… …   Das Wörterbuch der Idiome

  • graupen — Graupe: Das seit dem 16. Jh. bezeugte Wort für »geschälte Gerste« (seltener für »geschälter Weizen«) stammt wahrscheinlich aus dem Slaw., vgl. obersorb. krupa, poln. krupa, russ. krupa »Graupe, Grütze; Hagelkorn; schneeiger Hagel«. Abl.: graupen… …   Das Herkunftswörterbuch

  • Graupen — m. CZ Krupka (u Teplic) …   Wiener Dialektwörterbuch

  • Graupen (Begriffsklärung) — Graupen ist: die Bezeichnung von Roll oder Kochgerste, siehe Graupen der deutsche Name der Bergstadt Krupka in Tschechien die Bezeichnung für kristallinen Kassiterit eine österreichische umgangssprachliche Bezeichnung von isländischem Moos Graupe …   Deutsch Wikipedia

  • Graupen [1] — Graupen, 1) (Hüttenw.), die unter dem gepochten Erze befindlichen größeren Stücke; 2) (Bergb.), Metallkörner, welche sich in lockerem Gestein befinden; 3) die größeren Steine unter dem Kiessand; 4) größere Stücke von Erzen, welche beim Setzen u.… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Graupen [2] — Graupen, Bergstadt im Bezirk Teplitz des Kreises Eger (Böhmen), am Erzgebirge; hat Schloß, Steingutfabrik, Strumpfwirkerei, Bergbau auf Zinn, Poch u. Hüttenwerke, Obstbau; 1700 Ew …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Graupen [1] — Graupen, enthülste und entspitzte, durch Schälen, Abreiben, Schleifen und Polieren gerundete Gersten oder Weizenkörner. Oft werden die Körner auch mehrfach zerbrochen und die Bruchstücke zu G. gerundet. Am gangbarsten sind Gerstengraupen (Koch… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

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