Arthur Spiethoff

Arthur August Kaspar Spiethoff (* 13. Mai 1873 in Düsseldorf; † 4. April 1957 in Tübingen) war ein deutscher Ökonom.

Inhaltsverzeichnis

Biographisches

Spiethoff wurde 1873 in Düsseldorf geboren. Nach seinem Studium der Nationalökonomie an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin war er dort bis 1908 Assistent von Gustav von Schmoller, einem der wichtigsten Vertreter der sog. der jüngeren Historische Schule der Nationalökonomie. Während seiner Assitentenzeit promovierte er am 18. Februar 1905 mit einer Arbeit über "Beiträge zur Analyse und Theorie der allgemeinen Wirtschaftskrisen". 1907 folgte die Habilitation. In Anschluss daran wechselte er als ordentlicher Professor an die deutschsprachige Karl-Ferdinands-Universität in Prag, eine der damals führenden Hochschulen im Mitteleuropa. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er auf einen Lehrstuhl an der Universität Bonn berufen, wo er 1939 emeritiert wurde. Er starb 1957 in Tübingen.

Bedeutung

Spiethoff gilt als einer der Begründer der modernen Konjunkturforschung in Volkswirtschaften. Wie sein bulgarischer Kollege Albert Aftalion wies Spiethoff als einer der ersten auf das Akzelerator-Prinzip hin.

Ehrungen

Werke

  • Gustav von Schmoller und die deutsche geschichtliche Volkswirtschaftslehre, zus. mit Gustav von Schmoller. Duncker & Humblot, Berlin 1938.
  • Boden und Wohnung in der Marktwirtschaft, insbes. im Rheinland. Fischer, Jena 1934.
  • Festgabe für Werner Sombart zur siebenzigsten Wiederkehr seines Geburtstages 19. Jänner 1933. Duncker & Humblot, München 1933.
  • Der Stand und die nächste Zukunft der Konjunkturforschung, zus. mit Gustav Clausing und Joseph Alois Schumpeter. Duncker & Humblot, München 1933.
  • Österreichs Finanzen und der Krieg, zus. mit Franz Meisel. Duncker & Humblot, München; Leipzig 1915.
  • Der Einfluß der Golderzeugung auf die Preisbildung 1890-1913 (Mehrteiliges Werk). Duncker & Humblot, München.
  • Die wirtschaftliche Annäherung zwischen dem Deutschen Reiche und seinen Verbündeten. (Mehrteiliges Werk) Duncker & Humblot, München.
  • Beiträge zur Erforschung der wirtschaftlichen Wechsellagen : Aufschwung, Krise, Stockung

Weblinks


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  • Konjunkturphasen — Als Konjunktur (lateinisch: coniungere = vereinigen, verbinden) bezeichnet man ein über mehrere Jahre hinweg in einer Volkswirtschaft wiederkehrendes Grundmuster von Auf und Ab der wirtschaftlichen Aktivität.[1] Weiterhin können mehr oder weniger …   Deutsch Wikipedia

  • Konjunkturprognose — Als Konjunktur (lateinisch: coniungere = vereinigen, verbinden) bezeichnet man ein über mehrere Jahre hinweg in einer Volkswirtschaft wiederkehrendes Grundmuster von Auf und Ab der wirtschaftlichen Aktivität.[1] Weiterhin können mehr oder weniger …   Deutsch Wikipedia

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