Bad Gastein
Bad Gastein
Wappen von Bad Gastein
Bad Gastein (Österreich)
Bad Gastein
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: St. Johann im Pongau
Kfz-Kennzeichen: JO
Fläche: 170,6 km²
Koordinaten: 47° 7′ N, 13° 8′ O47.11472222222213.1355555555561002Koordinaten: 47° 6′ 53″ N, 13° 8′ 8″ O
Höhe: 1.002 m ü. A.
Einwohner: 4.390 (1. Jän. 2011)
Bevölkerungsdichte: 25,73 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5640
Vorwahl: 06434
Gemeindekennziffer: 5 04 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Karl-Heinrich-Waggerl-Straße 29
5640 Bad Gastein
Website: http://www.bad-gastein.at
Politik
Bürgermeister: Gerhard Steinbauer (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(21 Mitglieder)
11 ÖVP, 8 SPÖ, 1 FPÖ, 1 ULB
Lage der Gemeinde Bad Gastein im Bezirk St. Johann im Pongau
Bad Gastein Altenmarkt im Pongau Bad Hofgastein Bischofshofen Dorfgastein Eben im Pongau Filzmoos Flachau (Salzburg) Forstau Goldegg im Pongau Großarl Hüttau Hüttschlag Kleinarl Mühlbach am Hochkönig Pfarrwerfen Radstadt Sankt Johann im Pongau Sankt Martin am Tennengebirge Sankt Veit im Pongau Schwarzach im Pongau Untertauern Wagrain (Pongau) Werfen Werfenweng SalzburgLage der Gemeinde Bad Gastein im Bezirk St. Johann im Pongau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Blick auf den rechts des Wasserfalls liegenden Teil des Ortszentrum mit Kongresshaus, Rathaus und Hotelanlagen. (Aufnahme: 1997)
Blick auf den rechts des Wasserfalls liegenden Teil des Ortszentrum mit Kongresshaus, Rathaus und Hotelanlagen. (Aufnahme: 1997)
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Bad Gastein ist ein Kurbad und Wintersportort mit 4390 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Gasteinertal in Österreich. Die Gemeinde gehört zu den Nationalparkgemeinden des Nationalparks Hohe Tauern und liegt am Fuß des Graukogels. Neben den Kuranwendungen bietet das Tal Gelegenheit zu Erholung und Sport während des ganzen Jahres.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Bad Gastein am Fuße der Hohen Tauern, gegen das Radhausbergmassiv

Eine Besonderheit ist die Lage des Zentrums, das an den Steilhängen um den Wasserfall entstanden ist und sich durch sehr steile und enge Gassen kennzeichnet. An diesen Klippen wurden platzsparend mehrstöckige Häuser errichtet, sodass das Erscheinungsbild Bad Gasteins an eine Stadt erinnert (Wolkenkratzerdorf). Der Höhenunterschied des Ortes zwischen Quellpark und Bahnhof beträgt ca. 80 Höhenmeter. Es ist möglich, durch die Benützung des Parkhausliftes (11 Stockwerke) weitgehend aufstiegsfrei vom Ortskern zum Bahnhofsgelände zu gelangen.

Geschichte

Orts- und Gemeindename

Der Ort, Pongaurisch Boud Goschdei gesprochen, hieß in den letzten Jahrhunderten Wildbad bzw. Wildbad Gastein. Von 1906 bis 1996 hieß die Gemeinde Badgastein. Mit 1. Jänner 1997 wurde der Gemeindename auf Bad Gastein festgelegt. Der Name „Gastein“ geht auf zwei indogermanische Wurzeln zurück und bedeutet entweder „grauer Fluss“ oder „gischtender Fluss“. Das älteste noch vorhandene Dokument mit der Namensform „Gastuna“ findet sich 963 in einer Urkunde der Edlen Rosmuot. Der stilisierte Silberkrug im Gasteiner Wappen ist dem Siegel des Diepold von Gastein (1327) entnommen.

Badeanlagen und Kurbetrieb

Am Anfang waren die Badeanlagen Gemeinschaftsbäder, in denen sich die Badegäste mit Frühstück und Brettspielen die Zeit vertrieben. Für die erfolgreichen Badekuren des Mittelalters waren lange Badezeiten und auch die allgemein übliche lange Kurdauer von sechs Wochen erforderlich. Auch der Gasteiner Heilstollen bietet im Rahmen der Radonbalneologie natürliche Hilfe bei rheumatischen Erkrankungen.

Schon im Mittelalter verbreitete sich der Kunde von der Heilkraft der Gasteiner Thermen. Trotz der damalig primitiven Bademöglichkeiten und Unterkünfte nahmen Fürsten und hohe Herren geistlichen Standes weite und beschwerliche Reisen zu den Thermalquellen auf sich. Das Thermalwasser wurde in offenen Holzrinnen von den Quellen zu den Gasthäusern geleitet, später in hölzernen Brunnenrohren. In das benachbarte Bad Hofgastein wurde das Heilwasser mittels Fässern und Pferdegespannen gebracht, bevor 1830 eine Thermalwasserleitung gebaut wurde.

Gasteiner Konvention

Am 14. August 1865 wurde in Bad Gastein zwischen Österreich und Preußen die Gasteiner Konvention beschlossen, die das Kondominium über die im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 erworbenen Herzogtümer Schleswig (preußisch verwaltet) und Holstein (österreichisch verwaltet) regelte.

Bergbau

Im Ortsteil Böckstein liegen die Zentren des Goldbergbaues in den Hohen Tauern. Wichtigster Goldlieferant war zu allen Zeiten der Radhausberg. Im Jahr 1557 wurden aus Gastein und Rauris 830 kg Gold und das Dreifache an Silber in den salzburgischen Silberhandel (Ankaufsmonopol des Landesherren) eingeliefert. Der Bergbau auf Edelmetalle wurde 1616 verstaatlicht. Diese nun als „ärarisch“ bezeichnete Betriebsperiode dauerte bis 1865/1868.

Nach der Stilllegung durch den Staat übernahmen Privatinvestoren den Bergbau und gründeten die Erste Gewerkschaft Radhausberg. Sie dauerte bis 1904/1905. Dann interessierte sich der Tunnelbauer Ing. Dr. Karl Imhof für den Bergbau, fand in dem Schweizer Tabakproduzenten Fritz Meyer einen Financier und rief die Zweite Gesellschaft Radhausberg ins Leben. Die wirtschaftlichen Erfolge waren gering. Von 1926 bis Herbst 1937 ruhte der Produktionsbetrieb. Nach einem kurzen Engagement des englischen Edron-Trusts betrieb ab Ende März 1938 die deutsche Bergbaufirma Preußag den Bergbau, erzielte aber keine Erfolge, führte aber zur Entstehung des heutigen Heilstollens. Heute erinnern das Böcksteiner Montanmuseum und der Verein Via aurea an die Vergangenheit.

Nachkriegsgeschichte

Die rot markierten Gebäude, die einen Großteil des Zentrums ausmachen, stehen seit Jahren leer, Stand 2010

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde in Bad Gastein aus requirierten Hotels ein DP-Lager eingerichtet für jüdische so genannte Displaced Persons, von denen die meisten aus dem DP-Lager Ebensee nach Bad Gastein verlegt worden waren. Das Lager, in dem zeitweise bis zu 1.300 Personen lebten, wurde im März 1946 aufgelöst.

Nach dem I. und II. Weltkrieg konnte sich Bad Gastein als mondäner Kurort gehobener Gesellschaftsschichten nicht mehr behaupten. Als Kompensation wurde ab 1946 der Wintersport-Tourismus errichtet. Des Weiteren siedelten sich durch die anerkannte Heilwirkung des radonhältigen Thermalwassers vermehrt Rehabilitationskliniken der Krankenkassen und Wellness-Hotels an.

Seit zehn Jahren verlagert sich der Schwerpunkt des Ortes zunehmend vom historischen Kern hinauf zum Bahnhofsareal. Dieser ist durch die ebene Lage, die Lage an der Bundesstraße und die unmittelbare Nähe von Bergbahnstation und Felsentherme für Touristen attraktiver und bequemer zu erreichen.

Spekulanten, die trotz Zusagen auf Renovierung ihre Immobilien brach liegen lassen, beschleunigen den Verfall des Ortskerns. So gehören fünf historische Gebäude, die einen wesentlichen Teil des Zentrums ausmachen (Haus Austria, Kongresshaus, Hotel Straubinger, Badeschloss, k. & k. Postamt), einer Wiener Immobiliengruppe um den Finanzier Franz Duval.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bad Gastein bietet eine Vielzahl an naturhistorischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten. Herausragend sind die Wasserfälle im Ortszentrum und in Böckstein, die Gletschermühlen, die Hotelanlagen der Belle Époque und die Kirchen (Preimskirche, Nikolauskirche, Kirche Maria zum guten Rat). Geprägt wurde das architektonische Bild Bad Gasteins vor allem durch die bekannten Architekten und Baumeister Wolfgang Hagenauer, Josef Wessicken, Valentin Ceconi, Angelo Comini und Franz Franzmair.

Gasteiner Wasserfall

Wahrzeichen von Bad Gastein ist der Gasteiner Wasserfall mitten im Ort, der schon Motiv vieler Maler und Dichter war. Die Fallhöhe der Gasteiner Ache in drei Stufen beträgt insgesamt 200 m. Die durch Zerstäubung negativ ionisierte Luft ist ein wichtiges Kurmittel des Ortes.

Grand Hotel de l'Europe

Grand Hotel de l'Europe, 2007

Als sich der Linzer Bahnhofsrestaurateur Viktor Sedlacek 1906 bis 1909 durch den Bad Gasteiner Baumeister Angelo Comini (nach Plänen des Linzer Dombaumeisters Matthäus Schlager) ein Luxushotel im Zentrum des Kurortes errichten ließ, zählte es mit seinen zehn Stockwerken zu den größten und modernsten Hotels der österreich-ungarischen Monarchie. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten verkaufte 1970 der Sohn des Erbauers, Dr. Alfred Sedlacek, das Hotel an die Alpenländische Hotel- und Kuranstalt AG (Gruppe Turnauer), die den Hotelbetrieb allerdings nicht weiterführte. Es dauerte noch zehn Jahre, ehe 1980 der Wiener Arztsohn Rainhardt Stefan Tomek das Hotel zu neuem Leben erweckte. Dank großzügiger Renovierungen und zahlreicher Events gelang es ihm, Bad Gastein einen Hauch vom "Monte Carlo der Alpen" zu geben. Die finanziellen Belastungen waren jedoch für ihn zu groß, sodass er 1988 den Betrieb schließen musste. Im Laufe der Geschichte logierten in dem prunkvollen Hotelkomplex zahlreiche Mitglieder verschiedener Königsfamilien (König Ferdinand von Bulgarien, König Faisal I. vom Irak, Ibn Saud, Schah von Persien) sowie Industrielle (Dr. Wilhelm Opel), Schriftsteller und Musiker (Heinrich Mann, Robert Stolz, William Somerset Maugham, Liza Minnelli). Der gesamte Hotelkomplex mit seinen Apartmentwohnungen steht seit 1980 unter Denkmalschutz. Heute befindet sich im Erdgeschoss das Casino der Casinos Austria.

Hotel Weismayr

Das Haus im Ortszentrum (vormals Provenchère) wurde in den Jahren 1886-1888 von Angelo Comini nach den Plänen des Architekten Josef Wessicken neu erbaut. Noch heute wird es als Hotel geführt.

Hotel Straubinger

Das Hotel Straubinger liegt direkt am Gasteiner Wasserfall. Einst war es das größte Hotel im Kurort und verfügte zusammen mit seiner Dependance Hotel Austria über ca. 200 Zimmer. Das Hauptgebäude wurde von 1840 bis 1842 anstelle der 1509 errichteten Taverne am Mittereck erbaut und befand sich von 1602 bis 1980 im Besitz der Familie Straubinger. Im Hotel Straubinger wurde im Jahre 1865 die Gasteiner Konvention unterzeichnet. Eckart Witzigmann absolvierte von 1957 bis 1960 seine Kochlehre im Hotel Straubinger. Heute steht es leer und wartet auf einen neuen Investor.

Badeschloss

Das Badeschloss, am Wasserfall gegenüber dem Hotel Straubinger gelegen, wurde von 1791 bis 1794 im Auftrag des Salzburger Fürsterzbischofs Josef Franz de Paula Hieronymus von Colloredo-Waldsee-Mels erbaut. Hier wohnte der deutsche Kaiser Wilhelm I. erstmals 1863 und dann bis 1887 jedes Jahr - außer 1866, wenn er sich in Bad Gastein zur Kur aufhielt. Seit einigen Jahren steht es leer und wartet auf einen neuen Investor.

Haus Austria

Das Haus Austria im Zentrum beherbergte das Gemeindeamt, einen öffentlichen Lesesaal, das Gasteiner Museum sowie Geschäftslokale. Das Gebäude wurde im Auftrag der Familie Straubinger erbaut und im Jahre 1898 als "Hotel Austria" eröffnet. Bis zum Verkauf im Jahre 1939 war es dem Stammhaus "Hotel Straubinger" angeschlossen.

Im Jahr 2008 übersiedelte das Gemeindeamt, seither steht das Gebäude leer.

Kongresshaus

Das vom Salzburger Architekten Gerhard Garstenauer geplante Kongresshaus ist ein imposanter Betonbau aus den 1970er Jahren im Ortszentrum, der an Stelle der alten Wandelbahn errichtet wurde. Gerhard Garstenauer erhielt für dieses Bauwerk 1975 den erstmals verliehenen Salzburger Architekturpreis. Der Betrieb für Kongresse und Veranstaltungen wurde mit Jänner 2007 eingestellt und die Mietverträge einiger Geschäftslokale wurden aufgekündigt.

Bahnhof Bad Gastein

Der für die k.u.k-Zeit typische Bahnhof der Tauernbahn befindet sich nahe der Talstation der Stubnerkogelbahn. Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten der Tauernbahn im September 1905 empfing der damalige Bürgermeister Carl Straubinger den im Salonwagen angereisten Kaiser Franz Joseph.

Weitere Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten

Blick auf Preimskirche, Hotel- und Kuranlagen im unteren Teil des Ortszentrums (Aufnahme: 1998)
  • Nikolauskirche (erbaut ca. 1380)
  • Gletschermühlen
  • Felsentherme (vormals Felsenbad)
  • Gasteiner Heilstollen
  • Gasteiner Museum (bis 2008 im Haus Austria) mit seiner umfangreichen Sammlung und Informationen über die Geschichte des Ortes wird voraussichtlich 2010 im Hotel de l´Europe neu eröffnet.

Sport

Skigebiet

Das gemeinsame Skigebiet von Bad Hofgastein und Bad Gastein, die Skischaukel Schloßalm-Angertal-Stubnerkogel, ist Teil der Skiregion Gasteinertal des Schiverbunds Ski amadé, und bietet über 80 km Piste, mit gesamt 5 Seilbahnen, 7 Sessel- und 7 Schleppliften.[1][2] Mit der Stubnerkogelbahn[3] gelangt man auf den Stubnerkogel (2.250 m ü. A.). Mit der Skischaukel über das Skizentrum Angertal (1.175 m) erreicht man die Schlossalm (2.050 m), das zentrale Skigebiet von Bad Hofgastein.

Seit 2008 gibt es auf dem Stubnerkogel in der Stubnermulde einen Funpark (QPark Gastein), der hauptsächlich auf Anfänger und Fahrer mittleren Könnens ausgerichtet ist.

Im südlichen Teil von Bad Gastein liegt, erreichbar über eine mautpflichtige Straße von Böckstein aus, Sportgastein im Naßfeld mit dem Skigebiet Kreuzkogel - mit einer Höhe von 2650 m zugleich das höchste und schneesicherste Skigebiet im Gasteinertal.

Der dritte Bad Gasteiner Skiberg ist der Graukogel. Auf ihm wurde 1958 die Alpine Skiweltmeisterschaft ausgetragen.

Tennis

In Bad Gastein wird ein WTA-Tennisturnier der Frauen ausgetragen.

Persönlichkeiten mit Bezug zur Gemeinde

  • Angelo Comini * 13. September 1839 in Artegna (Friaul), † 16. Mai 1916 ebenda; bedeutendster Baumeister in der Geschichte Gasteins; baute u.a. das bekannte Hotel de l´Europe und den Kaiserhof. Führte auch Umbauten am Hotel Straubinger durch.
  • Franz Xaver Franzmair * 22. Februar 1901 in Timelkam bei Vöcklabruck, † 13. Mai 1988 in Salzburg; Hotelier und Baumeister (Hotelanlagen, Felsenbad), Ehrenbürger Bad Gasteins
  • Uta Franzmair * 19. September 1935 in Bad Gastein; Schauspielerin "Uta Franz" (Sissy-Filme 1955-1957)
  • Gerhard Garstenauer * 22. Jänner 1925 in Fusch; Architekt (Felsenbad, Kongresszentrum, Sport-Gastein)
  • Thea Hochleitner * 10. Juli 1925 in Bad Gastein; Skirennläuferin der 1950er Jahre, Teilnahme an den Olympischen Winter-Spielen 1956 in Cortina d'Ampezzo (Bronzemedaille im Riesentorlauf)
  • S. Karl Huber * 25. Mai 1907 in Salzburg, † 15. Jänner 1978 in Salzburg; Architekt
  • Hans Senger * 25. Mai 1925 in Bad Gastein, † 11. Mai 2004 in Heiligenblut; Skirennläufer der 1950er Jahre, Teilnahme an den Olympischen Winter-Spielen 1952 in Oslo
  • Karl Straubinger * 4. August 1855 in Bad Gastein, † 19. Dezember 1924 in ebenda; Hotelier, Bürgermeister (1882-1917), Ehrenbürger Bad Gasteins
  • Georg Thomalla * 14. Februar 1915 in Kattowitz (Oberschlesien), † 25. August 1999 in Starnberg (Bayern); Schauspieler
  • Karl Heinrich Waggerl * 10. Dezember 1897 in Bad Gastein; † 4. November 1973 in Schwarzach im Pongau; Schriftsteller, Ehrenbürger Bad Gasteins
  • Theodor von der Wense * 29. Jänner 1904 in Gmunden; † 18. April 1977 in Innsbruck; Mediziner und Autor mehrerer Werke zum Gasteiner Thermalwasser
  • Josef Wessicken * 10. August 1837 in Salzburg (Griesgasse); † 19. Oktober 1918 ebenda; Architekt
  • Erwin Wexberg * 12. Februar 1889 in Wien, † 10 Jänner 1957 in Washington; Individualpsychologe und Arzt (Schüler Alfred Adlers)
  • Alois Windischbauer * 8. Jänner 1846 in Wels, † 22. Jänner 1917 in Bad Gastein; Hotelier, Begründer der Windischbauer-Dynastie (Elisabethpark, Kaiserhof, Gasteinerhof, Savoy, Regina, Astoria, Söntgen)
  • Eckart Witzigmann * 4. Juli 1941 in Hohenems; aufgewachsen in Bad Gastein; Haubenkoch, ihm wurde 1994 der Titel "Koch des Jahrhunderts" vom Gault-Millau verliehen, Ehrenbürger Bad Gasteins
  • Jörg Wörther * 8. Juli 1958 in Bad Gastein; Haubenkoch
  • Heinrich Zimburg 18. Mai 1895 in Mährisch-Weißkirchen; † 30. März 1978 in St. Johann im Pongau; Kurdirektor (1934-1964) und Lokalhistoriker. Herausgeber der "Bad Gasteiner Badeblätter" von 1935 bis 1970
  • Maria Zittrauer * 10. Jänner 1913 in Bad Gastein (Ortsteil Bad Bruck); † 6. Juni 1997 ebenda; Lyrikerin, Trakl-Preis-Trägerin 1952

Literatur

  • Fritz Gruber: Das alte Gastein (Bildband mit ausführlichen Texten), 1993
  • Fritz Gruber: Altböckstein und die Jüngere Geschichte der Tauerngoldproduktion. (= Böcksteiner Montana; 1). 2., erweiterte Auflage 2005
  • Rosalie Koch: Wildbad Gastein. In: Sagen. Leipzig 1847
  • Laurenz Krisch: Der Bad Gasteiner Karl Heinrich Waggerl. Gasteiner Museum, Bad Gastein 1996, 32 Seiten
  • Laurenz Krisch: Angelo Comini, der bedeutendste Baumeister in der Geschichte Bad Gasteins. Gasteiner Museum, Bad Gastein 1997, 48 Seiten
  • Laurenz Krisch: Der Salzburger Architekt Josef Wessicken und sein Wirken in Bad Gastein. Gasteiner Museum, Bad Gastein 2004, 48 Seiten
  • Laurenz Krisch: Der Bad Gasteiner Baumeister Franz Xaver Franzmair und seine Architekten. Gasteiner Museum, Bad Gastein 2005, 64 Seiten
  • Laurenz Krisch: Bad Gastein während der NS-Herrschaft, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSL), Nr. 147 (2007), S. 255-322
  • Laurenz Krisch: Die jüdischen "Displaced Persons" in Bad Gastein während der unmittelbaren Nachkriegszeit, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSL). Nr. 148 (2008), S. 357-382
  • Laurenz Krisch: Die Geschichte des Grand Hotel de l´Europe in Bad Gastein. Gasteiner Museum, Bad Gastein 2009, 80 Seiten
  • Heinrich Zimburg: Die Geschichte Gasteins und des Gasteiner Tales. Braumüller, Wien 1948, 384 Seiten mit 66 Abbildungen.

Weblinks

 Commons: Bad Gastein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Gasteinertal – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Skiregion Gasteinertal: Skigebiet Schloßalm-Angertal-Stubnerkogel; Skiregion Gasteinertal: Skigebiet Sportgastein; Skiregion Gasteinertal: Skigebiet Graukogel. Ski amadé
  2. Bad Gastein. bergfex.at – mit Pistenkarte
  3. Eröffnet am 20. Jänner 1951 als modernste Seilschwebebahn Europas. — Die modernste Seilbahn Europas in Bad Gastein. In: Arbeiter-Zeitung, 24. Jänner 1951, S. 3, Spalte 4 Mitte.

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