Berta Schmidt-Eller

Berta Schmidt-Eller (* 16. August 1899 in Eller bei Düsseldorf; † 13. Oktober 1987 in Aachen), eigentlich Berta Schmidt, seit 1925 verehelichte Berta Künzell, war eine deutsche Autorin christlicher Literatur.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Geboren wurde die Autorin als Berta Schmidt. Ihr Vater war Leiter der Freikirchlichen Gemeinde in Leipzig und Mitherausgeber des Liederbuches „Reichslieder“. Da Schmidt ein häufiger Familienname ist, schlug ihr der Verleger ihrer ersten Bücher vor, dem Namen eine Ortsbezeichnung hinzuzufügen. Sie veröffentlichte auf diesen Rat hin ihre ersten drei Erzählungen „Maria Carola“, „Und hätte der Liebe nicht“ und „Haus Gudelius“ unter dem Pseudonym Schmidt-Eller. Auch nach der Heirat mit Oskar Künzell 1925 behielt sie den Künstlernamen bei. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden die christlich geprägten Bücher der Autorin nicht mehr gedruckt. Die mittlerweile geschiedene und alleinerziehende Mutter arbeitete deshalb zuerst als Arzthelferin und später als Betriebsschwester. Nach Kriegsende wurde sie von Rudolf Brockhaus dazu animiert, ihre Arbeit als Autorin wieder aufzunehmen. Ihre Erzählungen und Kinderbücher erschienen daher im Brockhaus-Verlag Wuppertal, aber auch im Christlichen Verlagshaus Stuttgart. [1] Von ihr stammen erbauliche Belletristik, Kinder- und Jugendbücher, aber auch Liedtexte und außerdem Hörspielbearbeitungen.

Werke (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Berta Künzel: Lieder, die wir gerne singen. In: Komm! Dr. Lothar Gassmann, Mai 2006, S. 12, abgerufen am 31. Januar 2009 (PDF).

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