Bessie Becker

Bessie Becker (* 1919 in Grünstadt; † 1971 in Kitzbühel, eigentlich Irmgard Elisabeth Schulte) war eine deutsche Modedesignerin, Werbedesignerin, Modephotographin und Kostümbildnerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Becker war zunächst nach 1945 Kostümbildnerin an den Münchner Kammerspielen. Sie fertigte in den Jahren 1941 bis 1959 u. a. die Kostüme für zahlreiche deutsche Filme der Kriegs- und Nachkriegszeit.

1952 gründete Becker ihr eigenes Modehaus in München zunächst für Teenager-Mode, später für Prêt-à-porter. Sie gehörte zu den wenigen Couturières, die sich in der damals von Männern dominierten Branche behaupteten und erlangte über die Grenzen Deutschlands hinaus Bekanntheit.

Becker war verheiratet mit dem Maler, Zeichner und Grafiker Helmar Becker-Berke.

Filme

  • 1941: Man müßte Klavier spielen können
  • 1942: Nacht in Venedig
  • 1942: Der große Schatten
  • 1942: Meine Freundin Josefine (als Irmgard Becker-Schulte)
  • 1943: Großstadtmelodie (als Irmgard Becker-Schulte)
  • 1947: Zwischen gestern und morgen
  • 1948: Film ohne Titel
  • 1950: Kein Engel ist so rein
  • 1950: Insel ohne Moral
  • 1950: Das doppelte Lottchen
  • 1951: Nachts auf den Straßen
  • 1951: Das seltsame Leben des Herrn Bruggs
  • 1951: Zwischen Herz und Gewissen (als Irmgard Becker-Schulte)
  • 1952: Das kann jedem passieren
  • 1953: Die Streichholzballade (Produktionsleiter) (als Irmgard Becker-Schulte)
  • 1954: Sie
  • 1959: Jacqueline

Literatur

  • Susa Ackermann, Ein buntes Ballett der Mode... Bessie Becker, in Couture in Deutschland. Streiflichter aus dem deutschen Modeschaffen, München 1961 2 (2), S. 71–77
  • Hamburger Abendblatt vom 7. Januar 1971, Bessie Becker lag tot im Schnee - Modeschöpferin in Kitzbühel erfroren (Porträtphoto)

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