Biebighausen
Biebighausen
Koordinaten: 51° 1′ N, 8° 34′ O51.01448.5654111111111340Koordinaten: 51° 0′ 52″ N, 8° 33′ 55″ O
Höhe: 340–420 m ü. NHN
Fläche: 1 km²
Einwohner: 19 (1. Apr. 2009)
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 35116
Vorwahl: 06467

Biebighausen ist ein Ortsteil von Hatzfeld (Eder) im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Ort liegt eingebettet in das Ederbergland im Norden des Bundeslandes Hessens.

Nachbarorte

Geschichte

Das Dorf wurde erstmals 1395, in seiner mittelalterlichen Schreibweise Bubinghausen, urkundlich erwähnt. Siegfried von Biedenfeld und seine Ehefrau Gela übertragen am 16. Oktober 1395 ihren halben Hof an Johann von Hatzfeld.

Der Ort ist aber erheblich älter. Geographische Bezeichnungen sind im Zusammenhang zu suchen mit dem adligen Grundherren Buobo von Elsoff. Der Name Buobo begegnet man unter Bubenberg, Bubenkirchenbach oder dem untergegangenen Bubenhausen im Kirchspiel Elsoff.

Die Herren von Hatzfeld sind ebenfalls im Jahr 1590 die Besitzer. Für die Zeitspanne von 1600 bis 1800 sind keine Belege vorhanden, da Biebighausen als Teil von Hatzfeld keine selbständige Gemeinde gewesen ist.

Dies änderte sich erst im Jahr 1831. In diesem Jahr wird von den Hofbesitzern Georg Benner, von Beruf Maurer, geboren in Alertshausen im Schwarzenbächer-Haus und seinem Schwiegersohn Tobias Spies der Antrag gemacht, Biebighausen zur selbständigen Gemeinde zu machen. Am 23. Mai 1832 stimmen die Behörden in Darmstadt und Biedenkopf dem Vorschlag zu. Der Ort war einst die zweitkleinste Gemeinde in Hessen.

Schulisch und postalisch gehörte Biebighausen in dieser Zeit weiter zu Hatzfeld. Der Ort wurde von der Bürgermeisterei Hatzfeld mitverwaltet. 1887 wurde durch ein preußisches Gesetz die Möglichkeit gegeben, dass auch kleinste Gemeinden einen eigenen Bürgermeister wählen dürfen. Am 12. November 1898 wurde Louis Groß der erste Biebighäuser Bürgermeister.

Biebighausen hatte keine eigene Schule. Die Kinder mussten in Hatzfeld die Schule besuchen. Ab 1900 konnten die Schule in Reddighausen für den Schulunterricht genutzt werde. Der Schulweg war nun für die Kinder über einen Kilometer kürzer.

Religion

Kirchlich gehörte der Ort bis 1958 zum Kirchspiel Hatzfeld. In diesem Jahr erfolgte die Ablösung von Hatzfeld zur Pfarrei Dodenau zu der auch Reddighausen gehörte.


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