Bistum Syrmien
Bistum Syrmien
Basisdaten
Staat Kroatien
Serbien
Metropolitanbistum Erzbistum Đakovo-Osijek
Diözesanbischof Đuro Gašparović
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Kroatisch, Serbisch
Kathedrale St. Demetrius
Website www.biskupijadjs.hr
Kathedrale des hl. Demetrius, ehemals hl. Stefan, in Sremska Mitrovica

Das Bistum Syrmien (serb. Sremska biskupija, kroat. Srijemska biskupija, lat. Dioecesis Sirmiensis) ist ein Bistum der römisch-katholischen Kirche in Kroatien und Serbien. Es erstreckt sich über die historische Region Syrmien, die sowohl Teile Kroatiens, wie auch Serbiens umfasst (die kroatische Gespanschaft Vukovar-Srijem und einen Teil der Vojvodina, zuzüglich der Ortschaften Zemun und Novi Beograd).[1] Bischof des Bistums ist Đuro Gašparović.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Bistum Syrmien wurde bereits im 4. Jahrhundert nach Christus errichtet. Nach schweren Verwüstungen durch die Awaren und Hunnen und nach dem Tod des Bischofs Method von Saloniki im Jahre 885 erlosch es vollständig. Im Jahre 1231 wurde es neu gegründet. Auf Initiative von Papst Clemens XIV. wurde das Bistum 1773 mit dem historischen Bistum Bosnien (Bistum Vrhbosna) vereinigt. Der Bischofsstuhl (die Kathedra) wurde nach Đakovo verlegt. Von 1963 bis 2008 ist das Bistum dem Erzbistum Đakovo-Syrmien unterstellt gewesen. Selbiges änderte die Bezeichnung 2008 in Erzbistum Đakovo-Osijek. Das Bistum hat 29 Pfarreien in denen die römisch-katholischen Christen pastoral durch 19 Pfarrer betreut werden. Es ist in der Internationalen Bischofskonferenz der Heiligen Kyrill und Method vertreten.

Am 18. Juni 2008 wurde das Bistum Syrmien durch Papst Benedikt XVI. erneuert und zum Bistum erhoben. Gemäß päpstlichem Dekret fällt das Bistum Syrmien unter die Metropolie Đakovo-Osijek. Der Bischof von Syrmien ist jedoch nicht Mitglied der kroatischen Bischofskonferenz, sondern der internationalen Bischofskonferenz der Heiligen Kyrill und Method mit Sitz in Belgrad.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Glas Koncila, Uspostavljene Biskupija Srijemska i Crkvena pokrajina Đakovačko-osječka (18. Juni 2008)

Weblinks


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