Brandstwiete
Links der Südteil der Brandstwiete, der rote Backsteinbau rechts ist Gröningers Braukeller

Die Brandstwiete ist eine historische Straße in Hamburg-Altstadt, nahe der U-Bahn-Station Meßberg.

Der Name "Brandstwiete" leitet sich ab von dem Hamburger Bürger Hein Brand, dessen Festnahme 1410 zum Aufstand der Hamburger Bürger führte und zur ersten Hamburger Verfassung. Hein Brands Haus stand an dieser Straße. Twiete ist ein gebräuchlicher Name für einen Verbindungsweg zwischen zwei Straßen oder einen schmalen Pfad zwischen den Häusern.

Die Straße läuft vom Alten Fischmarkt/Speersort (wo im Pressehaus die Wochenzeitung Die Zeit erstellt wird) zur Speicherstadt, in der sie an der Kornhausbrücke am Zollkanal endet. Hier liegt auch das Deutsche Zollmuseum.

Brandstwiete Nr. 1 ist ein Geschäftshaus in Hamburg namens Neuer Dovenhof. Das architekturgeschichtlich wichtige Kontorhaus Dovenhof lag südlich der Kreuzung und wurde 1967 abgerissen, an der Stelle wurde das Redaktionsgebäude des Spiegel errichtet.

Gegenüber lag auch ein berühmter Jazzkeller an der Brandstwiete, Knust, der heute im Schanzenviertel residiert.

An der Kreuzung Brandstwiete/Willy-Brandt-Straße liegt der historische Gröningers Braukeller, schon im Mittelalter bekannt.

Ebenfalls an der Kreuzung (auf der anderen Seite der Willy-Brandt-Straße) werden an der Brandstwiete 19 unter anderem die Magazine Der Spiegel und das manager magazin produziert. Das Wirtschaftsmagazin brand eins wurde früher ebenfalls hier erstellt und hat sogar seinen Namen von der Straße abgeleitet.

Siehe auch

Eine weitere bekannte Straße in der Hamburger Altstadt ist Brandsende. Hier konnte 1842 der Hamburger Brand unter Kontrolle gebracht werden. Die ähnlichen Straßennamen führen häufig zur Verwechslung.

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